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Alkoholsucht

?Das einsame, routinierte Trinken ist besonders gef?hrlich“

| Lesedauer: 8 Minuten
Wie viel ist zu viel? Der übergang vom t?glichen Glas Wein zur Abh?ngigkeit ist oft flie?end Wie viel ist zu viel? Der übergang vom t?glichen Glas Wein zur Abh?ngigkeit ist oft flie?end
Wie viel ist zu viel? Der übergang vom t?glichen Glas Wein zur Abh?ngigkeit ist oft flie?end
Quelle: Getty Images/Peter Dazeley
Im neuen Jahr trinke ich weniger. Ein guter Vorsatz, der oft im Sand verl?uft, weil regelm??ig neue Verführungen locken. Ein Psychiater und trockener Alkoholiker erkl?rt im Experteninterview, warum die Reduktion so schwer ist und wie der Ausstieg gelingen kann.

Gerade nach einer durchzechten Silvesternacht liegt der Vorsatz nahe, in Zukunft etwas kürzerzutreten. Warum es meist beim guten Vorsatz bleibt, welche Mechanismen dabei eine Rolle spielen und wo Betroffene im Zweifelsfall Hilfe finden, erkl?rt Siegfried Fritzsche im Interview mit WELT. Fritzsche ist Psychiater und Psychotherapeut und behandelt seit über 30 Jahren Menschen mit Suchterkrankungen.

WELT: Viele Menschen nehmen sich für das neue Jahr vor, weniger zu trinken. Gelingt dieser Vorsatz nach Ihrer Erfahrung überhaupt oder braucht es da eine andere Motivation?

Siegfried Fritzsche: Meistens funktioniert das nicht. Eine nachhaltige Reduktion der Alkoholmenge kann vielleicht bei Gelegenheitstrinkern gelingen, die noch nicht in eine Abh?ngigkeit gerutscht sind. Wer bereits regelm??ig trinkt und eine gewisse Veranlagung hat, wird damit aber auf Dauer keinen Erfolg haben.

WELT: Warum nicht?

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