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Britische Elite

Wie Brighton zur besten Schule Englands wurde

| Lesedauer: 6 Minuten
Freier Mitarbeiter im Feuilleton
The School of Science and Sport, Brighton College, 2020 The School of Science and Sport, Brighton College, 2020
Die Tartanbahn findet der Brighton-Schüler auf dem Dach
Quelle: Photograph by Laurian Ghinitoiu, Courtesy of OMA
Das Traditionscollege von Brighton in England sieht aus wie Hogwarts aus Harry Potter. Doch sein ehrgeiziger Direktor hat die Privatschule jetzt ganz neu aufgestellt – mit einem 120 Meter langen Neubau aus dem Architekturbüro von Rem Koolhaas.

Zwei schmiedeeiserne Tore gew?hren Einlass zum Brighton College. Das rechte Tor verriegelt einen schmalen gotischen Bogen durch den Schüler und Lehrer die Privatschule betreten. Das linke Tor steckt in einem nur wenig breiteren Tudorbogen und war für Pferdefuhrwerke und Kutschen reserviert; die schuleigene Flotte von Kleinbussen passt aber auch hindurch. Deren stolze Aufschrift ?Most forward thinking school in Britain“ bezieht sich nicht nur darauf, dass die Busse elektrisch betrieben sind.

Dabei sieht es hier an der Eastern Road im südenglischen Brighton eigentlich nicht vorw?rtsgewandt aus: eine Schulfassade aus rotem Backstein und hellem Kalksteinma?werk, spitze Giebel und steile D?cher, ein Uhrenturm über dem Eingang. Dahinter ?ffnet sich ein gro?er umbauter Innenhof, wie er traditioneller nicht sein k?nnte, so gothic wie man sich ein britisches Internat vorstellt. Der Architekt George Gilbert Scott errichtete es in der Mitte des 19. Jahrhunderts im neugotischen Stil. Es gibt aus Feuerstein gemauerte Boarding Houses für die Internatsschüler, einen Speisesaal unter den Eichensparren eines Walmdachs, eine Kapelle von veritablem Kirchenformat.

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