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Hamburger Bahnhof vor dem Aus

Berlin als Stadt der Gegenwartskunst w?re endgültig erledigt

| Lesedauer: 7 Minuten
Redakteurin im Feuilleton
The sculpture 'Imperial Love' by Robert Indiana is set up at the Hamburger Bahnhof museum in Berlin on September 11, 2016. / AFP / TOBIAS SCHWARZ (Photo credit should read TOBIAS SCHWARZ/AFP via Getty Images) The sculpture 'Imperial Love' by Robert Indiana is set up at the Hamburger Bahnhof museum in Berlin on September 11, 2016. / AFP / TOBIAS SCHWARZ (Photo credit should read TOBIAS SCHWARZ/AFP via Getty Images)
Der Hamburger Bahnhof vor der Schlie?ung: Berlin als Stadt der Gegenwartskunst w?re endgültig erledigt
Quelle: AFP via Getty Images
Die Nationalgalerie für Gegenwartskunst in Berlin schreibt seit Monaten Schlagzeilen. Ein Drama in vielen Akten. Hinter den Kulissen wird noch heftig verhandelt, aber der Hamburger Bahnhof steht auf der Kippe. Warum die richtige Rettung am Ende ausbleiben wird.

In den vergangenen Monaten wurde immer deutlicher, dass die Historie des Hamburger Bahnhofs eine Geschichte der verpassten Chancen, mutwilligen Vers?umnisse und aktiver Zerst?rung ist. Hat das Museum überhaupt noch eine Zukunft, fragt man sich nun, nachdem man die vielen schlechten Nachrichten halbwegs verdaut hat: Das Grundstück des Museums geh?rt einem Immobilienunternehmen, das 50 Prozent der Fl?che, die Rieckhallen, abrei?en wird. Aus Protest zog der Schweizer Friedrich Christian Flick seine 1500 Werke umfassende Sammlung ab. Wenn man ein bisschen nachbohrt, Gespr?che führt, wird schnell klar: Die Geschichte des Hamburger Bahnhofs wird in einer Trag?die enden, wenn nicht schnell etwas geschieht. Die Existenz nicht irgendeines Museums, sondern des Gegenwartskunstmuseums

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