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Spekulation mit Kunst

Warum solche Bilder vor einigen Jahren durch die Decke gingen

| Lesedauer: 7 Minuten
Gem?lde von Tauba Auerbach, ausgestellt 2017 bei Sotheby’s Gem?lde von Tauba Auerbach, ausgestellt 2017 bei Sotheby’s
Gem?lde von Tauba Auerbach, ausgestellt 2017 bei Sotheby’s
Quelle: AFP via Getty Images
Vor wenigen Jahren hielten ?Art Flipper“ die Kunstwelt in Atem. Doch ihr Schneeballsystem, um Preise hochzutreiben, funktioniert nicht auf Dauer. Das Risiko: Bei dem spekulativen Spiel verliert nicht nur die Kunst ihren Wert.

Mitte der Zehnerjahre tauchte ein Ph?nomen im Kunstbetrieb auf. Junge Künstler fluteten den Markt mit vorwiegend formalistischem Bildprogramm. Ihre Arbeiten waren auf allen Messen zu sehen, in etlichen Galerien und hatten im Kunsthandel in kürzester Zeit ein nahezu spektakul?res Preisniveau erreicht, das h?ufig in Auktionen seinen Ausgang genommen hatte. Ihre Kunstwerke wechselten, ganz entgegen den tradierten Marktgesetzen, in rasantem Tempo den Eigentümer – mit stets steigenden Preisen.

Was passierte da? Ein ziemliches Tamtam entstand um dieses sogenannte ?Art Flipping“. Das ging ein paar Jahre so, bis sich herausstellte, dass sich auch diese Goldader einmal ersch?pfte, vor allem schon deshalb, weil sie auf einem System h?chst fragiler Elemente beruhte.

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