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  4. Volker Ullrich: Chronik der letzten Woche des Dritten Reichs nach Hitlers Tod

Die Tage nach dem Untergang

?Führer gestern 15.30 Uhr verschieden“

| Lesedauer: 7 Minuten
Literarischer Korrespondent
2. Weltkrieg / Eroberung von Berlin durch die Rote Armee, 16. April bis zur Kapitulation am 2. Mai 1945. Sturm auf das Reichstagsgeb?ude am 30. April 1945. Sowjettruppen rücken vom Generalstabsgeb?ude gegen das Reichstagsgeb?ude vor. Foto. | 2. Weltkrieg / Eroberung von Berlin durch die Rote Armee, 16. April bis zur Kapitulation am 2. Mai 1945. Sturm auf das Reichstagsgeb?ude am 30. April 1945. Sowjettruppen rücken vom Generalstabsgeb?ude gegen das Reichstagsgeb?ude vor. Foto. |
Sturm auf das Reichstagsgeb?ude am 30. April 1945. Im "Nordraum" wird derweil taktiert
Quelle: picture alliance / akg-images
üblicherweise lassen Historiker ihre Erz?hlung vom Hitler-Reich mit dem Tod Hitlers enden. Volker Ullrich hat nun minuti?s die konfusen acht Tage danach rekonstruiert: Eine Chronik der letzten Woche des Dritten Reichs.

Siegfried Unseld wusste es als einer der ersten. Als Marinefunker geh?rt der damals zwanzigj?hrige sp?tere Suhrkamp-Verleger zu den Funktrupps, die in den letzten Kriegswochen Nachrichten des Marine-Oberbefehlshabers Gro?admiral D?nitz übermittelten. Unselds Funkstation bei D?nitz’ improvisiertem Hauptquartier in Pl?n in Holstein war die erste, die am Nachmittag des 30. April ein Telegramm aufnahm, in dem D?nitz erfuhr, er werde Nachfolger Adolf Hitlers (und zwar anstelle des in Ungnade gefallenen Hermann G?ring).

Mit dieser Personalentscheidung, von Hitler in seinem ?politischen Testament“ kurz vor seinem Selbstmord getroffen, begann das allerletzte Kapitel des Dritten Reichs, eine seltsame, konfuse, mitunter tragikomische, und dabei auch weiterhin entsetzliche Zeit bis zur bedingungslosen Kapitulation des Deutschen Reichs, die am 8. Mai um Mitternacht in Kraft trat.

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