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Jella Lepmans ?Kinderbuchbrücke“

?Die Kinder tragen keine Schuld an diesem Krieg“

| Lesedauer: 4 Minuten
Feuilletonredakteur
Drei kleine Kinder spielen in den Trümmern zerst?rter H?user in einer deutschen Stadt. (Aufgenommen zwischen 1945 und 1947). | Verwendung weltweit Drei kleine Kinder spielen in den Trümmern zerst?rter H?user in einer deutschen Stadt. (Aufgenommen zwischen 1945 und 1947). | Verwendung weltweit
Trotz allem, was sie gesehen haben: Spielende Kinder im zerst?rten Deutschland
Quelle: picture-alliance / dpa
Herbst ‘45: Jella Lepman, von den Nazis vertrieben, ist zurück – und ein Trümmerkind ver?ndert alles. Lepman stemmt die erste internationale Schau in Nachkriegsdeutschland. In Hitlers Haus der Kunst müssen die Hakenkreuze ihrer ?Kinderbuchbrücke“ weichen.

Es ist der 29. Oktober 1945, und Jella Lepman hat sich in den harten Schalensitz einer Milit?rmaschine von London nach Frankfurt gezw?ngt. Sie tr?gt Uniform (die eines Majors, was ihr nichts bedeutet), und der Offizier neben ihr ist entgeistert: Er sitzt neben einer Frau. Was, bitte, hat die im zerbombten Deutschland zu suchen?

Jella Lepman schlie?t die Augen – das ist, so schreibt sie es 20 Jahre sp?ter in ihren Erinnerungen, ihr Weg ?in eine Art Alice-in-Wonderland-Existenz“, wo ?jene letzte und wahrhafte Freiheit“ beginne.

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