1. Home
  2. Kultur
  3. Mythos ?Starker Mann“: Der Trumpolini-Effekt

Mythos ?Starker Mann“

Der Trumpolini-Effekt

| Lesedauer: 7 Minuten
?In den Augen seiner Anh?nger ist er m?nnlich und statuesk“ ?In den Augen seiner Anh?nger ist er m?nnlich und statuesk“
?In den Augen seiner Anh?nger ist er m?nnlich und statuesk“
Quelle: AP/Alex Brandon
Trump verk?rpert den gleichen Typus des Führers wie Benito Mussolini. Sagt Ruth Ben-Ghiat. Sie erforscht, was exzessiver Frauenverbrauch für den ?Starken Mann“ bedeutet. Ein Gespr?ch darüber, warum solche Typen Merkel hassen, - und über eine Wahl, bei der noch alles m?glich ist.

Ruth Ben-Ghiat ist Professorin für Geschichte und Italianistik an der New York University. Sie ist international anerkannte Expertin zu Faschismus und autorit?ren Führungsstilen. In Ihrem neuen Buch ?Strongmen: From Mussolini to the Present“ geht es um unser Zeitalter autorit?rer Herrscher: um Benito Mussolini, Jair Bolsonaro, Rodrigo Duterte und Muammar Gaddafi. Um Viktor Orbán, Silvio Berlusconi, Recep Tayyip Erdogan und Donald Trump.

WELT: Was verspricht der Strongman den vom Wandel Verschreckten?

Ruth Ben-Ghiat: Strongmen sind mediengewandt, k?nnen sich ausgezeichnet vermarkten, posieren. Sie schüren ?ngste, bieten sich den Menschen als Rettungsanker und Sprachrohr. Und sie rühren an ihrer Nostalgie. Trump sagt seinen W?hlern ?I am your voice“ und ?Make America Great Again“. Mussolini versprach, den Ruhm des alten Roms wiederherzustellen und gleichzeitig das rückst?ndige Italien zu modernisieren.

ARTIKEL WIRD GELADEN

Themen

KOMMENTARE WERDEN GELADEN
汤姆叔叔-官网