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Ausland Nach Sturm auf Kapitol

?Gutes Gespr?ch“ – Trump und Pence reden wieder miteinander

| Lesedauer: 2 Minuten
Immer mehr Republikaner pl?dieren für Trumps vorzeitiges Aus

Die Demokraten wollen ein Amtsenthebungsverfahren gegen den amtierenden Pr?sidenten auf den Weg bringen. Die Hürden dafür sind jedoch hoch. Inzwischen w?chst die Kritik an Donald Trump aus den eigenen Reihen. Vor allem einer wettert ?ffentlich gegen ihn.

Quelle: WELT/Max Hermes

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Zuletzt soll Eiszeit geherrscht haben, nun n?hern sich US-Pr?sident Trump und sein Vize Mike Pence offenbar wieder an. Beide trafen einander im Wei?en Haus – und sie waren sich in zwei wichtigen Punkten offenbar einig.

Es sind Zeichen einer Ann?herung: US-Pr?sident Donald Trump und sein Vize Mike Pence haben erstmals seit dem Sturm auf das Kapitol wieder miteinander gesprochen.

Ein Regierungsvertreter teilte am Montagabend mit, es sei ein ?gutes Gespr?ch“ gewesen. Trump hatte zuletzt Druck auf seinen republikanischen Parteifreund Pence ausgeübt, nach dem Wahlsieg des Demokraten Joe Biden dessen Best?tigung im Parlament zu torpedieren. Pence lehnte das ab.

Angestachelt vom Pr?sidenten waren daraufhin Trump-Anh?nger vergangene Woche gewaltsam ins Kapitol in Washington eingedrungen. Fünf Menschen starben dabei.

Ausschreitungen am Kapitol waren Thema

Dem Regierungsvertreter zufolge ging es bei dem Gespr?ch im Wei?en Haus auch um die Ausschreitungen. Beide Politiker erkl?rten, dass diejenigen, die das Gesetz gebrochen und vergangene Woche das Kapitol gestürmt haben, ?nicht die Bewegung repr?sentieren, die von 75 Millionen Amerikanern unterstützt wird“, wie ein Regierungsbeamter sagte. Ob Pence und Trump über die vergangene Woche gesprochen haben, sagte der Regierungsbeamte nicht.

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Beide h?tten auch die n?chsten Tage besprochen. Beide wollten bis zum Ende von Trumps Amtszeit am Mittwoch kommender Woche ?ihre Arbeit für das Land“ fortsetzen.

Trump hatte bereits erkl?rt, dass er nicht an der Amsteinführung von Joe Biden teilnehmen wird, Pence jedoch wird erscheinen. Zudem ging es wohl auch um das von den Demokraten intiierte Amtsenthebungsverfahren. Demnach h?tten sich Trump und Pence darauf verst?ndigt, den Forderungen der Noch-Opposition nicht zu entsprechen.

Kein Rücktritt, keine Hilfe von Pence

Der Regierungsmitarbeiter betonte in seinem Statement, dass Trump nicht die Absicht habe, als Konsequenz aus der Randale vom vergangenen Mittwoch im Kapitol vorzeitig zurückzutreten. Pence wiederum wolle den 25. Verfassungszusatz zur Absetzung des Pr?sidenten nicht anwenden. Biden übernimmt die Amtsgesch?fte am 20. Januar.

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Einem Insider zufolge hatte sich Trump vergangene Woche nicht nach dem Wohlbefinden von Pence erkundigt, als dieser aus dem Kapitol evakuiert werden musste. Der Vizepr?sident soll darüber entt?uscht gewesen sein. Pence war in der teils chaotischen Amtszeit von Trump stets ein loyaler Vizepr?sident.

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Bei den Unterstützern Trumps l?ste die Nachricht von der Ann?herung Trumps und Pence‘ Begeisterung aus, wie mehrere Tweets aus der MAGA-Bewegung (?Make America great again“) zeigten.

krott

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