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Risikopatienten und Corona

?Er sagte, unser Sohn würde ohnehin an der n?chsten Grippe sterben“

| Lesedauer: 6 Minuten
Kaum mehr au?er Haus: Annamária Fábián und ihr Sohn Georg Kaum mehr au?er Haus: Annamária Fábián und ihr Sohn Georg
Kaum mehr au?er Haus: Annamária Fábián und ihr Sohn Georg
Quelle: Annamária Fábián
Für schwer vorerkrankte Menschen brechen durch die Lockerungen der Restriktionen noch schwerere Zeiten an: Sie oder ihre Familien müssen sich entscheiden – zwischen Gesundheitsschutz und Arbeitsplatz. Betroffene berichten auch von brutaler Rücksichtslosigkeit.

?Risikogruppen müssen geschützt werden“: Dieser Satz f?llt fast immer, wenn Politiker und Experten diskutieren, wie die Gesellschaft in der Corona-Krise zurück auf Betriebstemperatur gebracht werden k?nnte. Doch das ist leichter gesagt als getan. Es fehlt an zuverl?ssigen Konzepten und ihrer Kontrolle, an gesetzlichen Regelungen und Testkapazit?ten sowie an Schutzmaterial für Betreuer und Besucher. Pflegende Angeh?rige müssen de facto entscheiden zwischen der Gesundheit der Gef?hrdeten und ihrem Arbeitsplatz, der Sicherung ihrer Existenz.

Auch die Mannheimerin Andrea Keller sorgt sich. Nach einer Krebserkrankung steckt sie mitten in einer Chemotherapie, doch ihr Mann muss weiterarbeiten gehen – in einem kleinen Betrieb, in dem kaum jemand das Risiko einer Infektion ernst nimmt.

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