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Mecklenburg-Vorpommern

Polizei ertappt Sprayerinnen bei Protest gegen Ergasleitung

Blaulicht Blaulicht
Das Blaulicht eines Streifenwagens der Polizei leuchtet. Foto: Stefan Puchner/dpa/Archivbild
Quelle: dpa-infocom GmbH

Greifswald (dpa/mv) - Wenige Stunden vor geplanten Protesten der Fridays-for-Future-Bewegung gegen die Ostsee-Gaspipeline Nord Stream 2 hat die Polizei zwei Sprayerinnen in Greifswald auf frischer Tat ertappt. Die 22 und 24 Jahre alten Studentinnen aus Greifswald waren am Montagabend dabei, auf dem Gehweg am Rathaus und umliegenden Betonpollern diverse Schriftzüge aufzutragen, die sich gegen die Fertigstellung der Gaspipeline richteten. Beamten stellten die Frauen, die die Losungen wieder entfernen mussten.

Für Dienstag hatte die Fridays-for-Future-Bewegung Proteste in Schwerin und Lubmin bei Greifswald angekündigt. Dieser soll sich vor allem gegen eine vom Land Mecklenburg-Vorpommern initiierte Stiftung richten, die die Fertigstellung der Gaspipeline trotz der angedrohten Sanktionen aus den USA erm?glichen soll. Die Umweltbewegung nannte Erdgas einen ?fossilen Energietr?ger, der extrem klimasch?dlich wirkt?. Den Bau mit einer Klimaschutzstiftung vorantreiben zu wollen, klinge wie ein schlechter Scherz. In Lubmin soll die Rohrleitung anlanden.

Die Regierungschefin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig (SPD), h?lt Erdgas und die Gasleitung als ?Brückentechnologie? zur Energieversorgung für unentbehrlich.

dpa-infocom GmbH

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