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Niedersachsen & Bremen

Verfassungsschutz befürchtet linksextreme Radikalisierung

Bernhard Witthaut Bernhard Witthaut
Niedersachsens Verfassungsschutzpr?sident Bernhard Witthaut. Foto: Christophe Gateau/dpa/Archivbild
Quelle: dpa-infocom GmbH

Hannover (dpa/lni) - Nach den mutma?lich politisch motivierten Brandanschl?gen auf Aufnahmebeh?rden in Braunschweig und Hannover warnt der nieders?chsische Verfassungsschutz vor einer Radikalisierung bei Linksextremisten. ?Es ist zu befürchten, dass Teile der linksextremistischen Szene sich zu einem neuen Linksterrorismus entwickeln k?nnten?, sagte Niedersachsens Verfassungsschutzpr?sident Bernhard Witthaut der ?Hannoverschen Allgemeinen Zeitung? (Dienstag). Es sei festzustellen, dass die Szene in Niedersachsen ebenso wie bundesweit wachse und sich radikalisiere.

Eine Radikalisierung sei anhand der Anzahl von Aktionen und Straftaten zu spüren, die der linksextremistischen Szene zugerechnet würden. Dazu z?hlt Witthaut auch den Brandanschlag auf Fahrzeuge auf dem Gel?nde der Landesaufnahmebeh?rde (LAB) in Braunschweig vom vergangenen Wochenende. Darauf deute ein Bekennerschreiben hin. Auch am Geb?ude der Aufnahmebeh?rde in Hannover-Langenhagen wurden Brands?tze gefunden. Diese zündeten aber nicht.

?M?glicherweise entwickeln sich hier Strukturen, die Abschiebungen mit allen Mitteln verhindern wollen?, sagte Witthaut. Es werde nun auch geprüft, inwieweit vier Anschl?ge ab Januar 2019 in G?ttingen in einem Zusammenhang mit den aktuellen Anschl?gen stehen k?nnten.

Wichtig sei es, sagte der Verfassungsschutzpr?sident, Tendenzen m?glichst rechtzeitig zu erkennen. Dazu sollten Erkenntnisse der Beh?rden in Niedersachsen auch vor dem Hintergrund von Erkenntnissen aus anderen L?ndern und dem Bund analysiert werden.

dpa-infocom GmbH

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