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Rheinland-Pfalz & Saarland

Hochschulen: Mix aus Online- und Pr?senzkursen

| Lesedauer: 2 Minuten
Studierende sitzen in einem H?rsaal einer Universit?t Studierende sitzen in einem H?rsaal einer Universit?t
Studierende sitzen in einem H?rsaal einer Universit?t. Foto: Peter Kneffel/dpa/Symbolbild
Quelle: dpa-infocom GmbH
Maske, Abstand, H?nde waschen - diese Regeln werden die Studierenden in Rheinland-Pfalz auch im kommenden Wintersemester begleiten. Die Universit?ten und Hochschulen im Land planen eine Mischung aus digitalen Angeboten und Pr?senzveranstaltungen.

Mainz (dpa/lrs) - Die Hochschulen in Rheinland-Pfalz setzen in Zeiten der Corona-Pandemie zum Start des neuen Wintersemesters auf eine Mischung aus Online- und Pr?senz-Veranstaltungen. Ein Sprecher der Universit?t Koblenz-Landau fasste die Pl?ne beispielhaft so zusammen: ?So viel Pr?senzlehre wie m?glich und so viele Onlineformate wie n?tig.? Für die Hochschulen ergibt sich also ein Mix aus Pr?senz- und Online-Veranstaltungen sowie Hybrid-Formaten. Besonders Erst- und Zweitsemester der Bachelor- und Masterstudieng?nge sollten davon profitieren, physisch anwesend zu sein, teilte die TU Kaiserslautern auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Parallel dazu sollten s?mtliche Vorlesungen und Seminare digitalisiert werden.

In Trier sollen mehr als 20 Prozent der Veranstaltungen vor Ort angeboten werden. Vor allem Laborpraktika und übungen, aber auch Veranstaltungen für Erst- und Zweitsemester sowie für Studierende in der Abschlussphase ihres Studiums. Wer in Ludwigshafen mit dem Studium beginnt, muss in diesem Wintersemester zwar nicht auf die traditionelle Begrü?ung verzichten, sie wird aber virtuell ablaufen.

Um die Hochschulen zu unterstützen, hat das Land nach Angabe des Wissenschaftsministeriums in Mainz im zweiten Nachtragshaushalt 50 Millionen Euro zur St?rkung der Digitalisierung der Hochschulen eingeplant. Kurzfristig sollen davon weitere fünf Millionen Euro für Soforthilfema?nahmen zur Verfügung gestellt werden, um das Wintersemester in hybrider Form sicherzustellen.

Die Bibliotheken an den Hochschulen sind zum Teil nur eingeschr?nkt zug?nglich, die Mensen sollen - unter Auflagen - wieder ?ffnen oder haben bereits ge?ffnet. Andere Geb?ude blieben geschlossen, teils wegen der baulichen Gegebenheiten, teils, weil hier Kontakte nur schwer nachzuverfolgen seien, hie? es von den Hochschulen. In Mainz gibt es beispielsweise mehr als 750 reservierungspflichtige Arbeitspl?tze in den Bibliotheken.

Was Abstand halten in Zeiten von Corona für die Universit?ten bedeutet, zeigt das Beispiel Trier. Das dortige Audimax bietet nach Angaben einer Sprecherin normalerweise 500 Pl?tze. Aktuell sind es gerade einmal 65, mit zus?tzlichen Tischen, die etwa für Klausuren aufgestellt werden, werden daraus 74.

Jannik Volk, Referent für Hochschulpolitik beim Allgemeinen Studierendenausschuss der Johannes Gutenberg-Universit?t Mainz, begrü?te zwar den aktuellen Mix, meinte jedoch, die Online-Lehre k?nne Pr?senzveranstaltungen nicht ersetzen. Das Onlinestudium sei ein Studium auf Eigeninitiative in der Isolation und für einige mit einem gr??eren Mehraufwand und psychischen Belastungen verbunden. Besonders für Erstsemester sei die Pr?senzlehre, wenn auch unter Auflagen, von besonderer Bedeutung, um Anschluss zu finden, neue Leute kennenzulernen und mit anderen Studierenden zu interagieren.

Die Vorlesungszeit soll am 2. November beginnen, etwa zwei Wochen sp?ter als üblich. An einigen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften haben die Lehrveranstaltungen laut Wissenschaftsministerium bereits begonnen.

dpa-infocom GmbH

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