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Sport Saisonabbruch in Frankreich

Tuchel mit Paris Saint-Germain wieder Meister

| Lesedauer: 2 Minuten
Der alte ist auch der neue Meister – die Saison in Frankreich wurde wegen der Corona-Krise abgebrochen. Neymar und PSG haben den Titel verteidigt Der alte ist auch der neue Meister – die Saison in Frankreich wurde wegen der Corona-Krise abgebrochen. Neymar und PSG haben den Titel verteidigt
Der alte ist auch der neue Meister – die Saison in Frankreich wurde wegen der Corona-Krise abgebrochen. Neymar und PSG haben den Titel verteidigt
Quelle: AP
Als erste europ?ische Top-Liga hat die Ligue 1 in Frankreich die Saison wegen der Corona-Krise abgebrochen. PSG und Thomas Tuchel haben den Meistertitel zugesprochen bekommen. Paris hofft noch auf Spiele in der Champions League – notfalls im Ausland.

Rien ne va plus! - Nichts geht mehr im franz?sischen Fu?ball. Thomas Tuchel ist mit Paris Saint-Germain beim Saisonabbruch der franz?sischen Fu?ball-Liga Ligue 1 der Meistertitel zugesprochen worden. Der Liga-Verwaltungsrat vollzog am Donnerstag als erste europ?ische Top-Liga den nicht mehr überraschenden Schritt, nachdem Premierminister édouard Philippe in seiner Rede vor der Nationalversammlung zwei Tage zuvor eine Wiederaufnahme des seit Mitte M?rz ruhenden Spielbetriebs in dieser Saison für unm?glich erkl?rt hatte.

Zwar h?tten die Ligue 1 und 2 ab Anfang August wieder Geisterspiele bestreiten k?nnen, doch bei zehn noch ausstehenden Spieltagen – sogar elf bei Meister Paris Saint-Germain – w?re dieses Unterfangen kaum mehr realisierbar gewesen – zumal die neue Spielzeit schon am 23. August beginnen soll. Ursprünglich wollte die Liga ab Mitte Juni den Spielbetrieb fortsetzen.

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Die Tabelle nach dem 28. Spieltag wurde schlie?lich gewertet. PSG lag dabei zw?lf Punkte vor Olympique Marseille. Alles andere als der Titel für Neymar, Kylian Mbappé und Co. w?re nicht zu erkl?ren gewesen. Für den Ex-Dortmund-Coach Tuchel ist es die zweite Meisterschaft im zweiten Jahr.

Marseille und Rennes in der Champions League

Marseille und Stade Rennes belegen die Pl?tze zwei und drei und ziehen damit neben PSG in die Champions League beziehungsweise die Qualifikation zur K?nigsklasse ein. In Sachen Europacup-Teilnahme ist Champions-League-Achtelfinalist Olympique Lyon der gro?e Verlierer. Der frühere Serienmeister ist erstmals seit über 20 Jahren gar nicht international vertreten.

Thomas Tuchel
Thomas Tuchel ist zum zweiten Mal mit PSG franz?sischer Meister
Quelle: dpa/Robert Michael

Kein Wunder, dass OL-Pr?sident Jean-Michel Aulas am Mittwoch noch schnell die Idee von Play-offs ins Spiel gebracht hatte – ohne Erfolg. Absteigen sollen Amiens und der FC Toulouse, was noch zu juristischen Streitereien führen k?nnte.

Vorbei ist die Saison für einige franz?sische Klubs aber nicht. Insbesondere PSG, aber auch Lyon, setzen noch auf die Champions League. PSG-Boss Nasser al-Khela?fi will dafür notfalls auch im Ausland spielen, sollte es in Frankreich nicht m?glich sein. Vorher müsste aber erst mal wieder Teamtraining erlaubt sein. Auch das Pokalfinale zwischen Paris und AS Saint-étienne k?nnte im August noch gespielt werden.

Der Saisonabbruch ist für die franz?sischen Klubs mit erheblichen finanziellen Einbu?en verbunden. Mehr als 100 Millionen Euro entgehen ihnen an TV-Geldern, dazu kommen fehlende Einnahmen durch Ticketing und Sponsoring.

In Frankreich gelten seit dem 17. M?rz strenge Ausgangsbeschr?nkungen. Frankreich ist von der Pandemie hart getroffen. Bislang starben mehr als 24.000 Menschen.

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