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FC Liverpool reagiert scharf auf Aussagen des Bürgermeisters

| Lesedauer: 2 Minuten
Dem FC Liverpool fehlen nur noch zwei Siege bis zur Meisterschaft. Der eigene Bürgermeister will aber, dass die Saison nicht zu Ende gespielt wird. Der Verein reagiert scharf und spricht von ?Behauptungen“.

Der FC Liverpool hat entt?uscht auf eine Warnung von Liverpools Bürgermeister Joe Anderson vor einer Wiederaufnahme des Fu?ballbetriebs reagiert. Beim Sender BBC hatte Anderson die Sorge ge?u?ert, dass sich Liverpool-Fans in Massen vor dem Stadion Anfield versammeln k?nnten, wenn die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp den Meistertitel gewinnt.

?Es gibt nicht viele Leute, die sich daran halten würden, was wir sagen, und sich vom Stadion fernhalten würden“, warnte Anderson. ?Viele Leute würden kommen, um zu feiern.“

Das w?re laut Anderson auch dann der Fall, wenn die Spiele hinter verschlossenen Türen und an einem neutralen Ort stattfinden. ?Auch dann würden Tausende von Menschen rund um Anfield auftauchen“, sagte er und sprach von einer ?l?cherlichen“ Situation.

FC Liverpool verweist auf Gespr?ch mit Bürgermeister

Der Klub konterte am Donnerstag scharf. Für Andersons Behauptungen gebe es keine Beweise, und verwies auf kürzlich mit dem Bürgermeister geführte Gespr?che über m?gliche Geisterspiele. Auch mit Fangruppen sei der FC Liverpool in Kontakt. Diese h?tten zugesagt, sich an die notwendigen Abstandsregelungen zu halten.

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Dem englischen Tabellenführer Liverpool fehlen nur noch zwei Siege, um sich die erste Meisterschaft seit 30 Jahren zu sichern. Die 20 Premier-League-Klubs wollen in einer Videokonferenz am Freitag über eine Fortsetzung der Saison diskutieren, die am 13. M?rz wegen der Coronavirus-Pandemie gestoppt wurde.

Laut übereinstimmenden Medienberichten peilen die Vereine einen Start der Spiele für Mitte Juni an. Voraussetzung ist allerdings, dass Regierung und Gesundheitsexperten dem zustimmen.

dpa/SUF

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