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Bundesliga Wiederaufnahme der Saison

RB Leipzig prescht vor

| Lesedauer: 3 Minuten
Geisterspiele? Bundesliga muss warten

Die Bundesliga muss weiterhin auf einen Termin für eine Fortsetzung des Spielbetriebs warten. Dies entschied Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Ministern der L?nder in einer Konferenz.

Quelle: Omnisport

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Obwohl es noch keinen Termin für die Wiederaufnahme der Bundesliga gibt, macht RB Leipzig N?gel mit K?pfen. Corona-Tests, volles Mannschaftstraining, Quarant?ne – der Bundesligaklub gibt ein neues Tempo vor.

Mehr als warme Worte gibt es von den politischen Entscheidern bisher nicht, trotzdem richtet RB Leipzig alles auf einen zügigen Neustart der Fu?ball-Bundesliga aus. Bereits zu Beginn der kommenden Woche m?chte RB wieder mit dem Mannschaftstraining beginnen. Am Freitag und am Montag unterziehen sich alle Spieler einem Corona-Test, der in einem Berliner Labor untersucht wird. ?Der Plan ist, dass wir am Dienstag wieder ins Mannschaftstraining einsteigen wollen, insofern alle Tests negativ sind und das Gesundheitsamt zustimmt“, sagte Gesch?ftsführer Oliver Mintzlaff am Freitag.

Derzeit trainiert RB in Kleingruppen ohne K?rperkontakt. Zum Mannschaftstraining bedürfte es allerdings einer beh?rdlichen Genehmigung. Diese k?nnte Anfang der Woche bereits erfolgen. RB steht in st?ndigem Kontakt mit der Stadt und hat offenbar wohlwollende Signale bekommen. Liga-Konkurrent Wolfsburg dürfte bereits seit Wochen Mannschaftstraining abhalten, verzichtete bisher laut Manager J?rg Schmadtke allerdings aus Solidarit?t zu den anderen Bundesligisten darauf.

Der Klub aus der s?chsischen Metropole wolle sich zudem kommende Woche in Quarant?ne begeben. ?Wir planen, ab n?chstem Samstag mit der Mannschaft und dem Staff in Quarant?ne zu gehen. Wir werden uns haupts?chlich am Trainingsgel?nde aufhalten und wom?glich hier auch übernachten. Das wird noch diskutiert“, sagte Nationalspieler Marcel Halstenberg bei ?Sport im Osten“. Er sprach von einer Quarant?nezeit von sieben bis zehn Tagen.

?Wir brauchen das TV-Geld, um zu überleben“

Leipzig setzt auf den 16. Mai als Neustart-Termin. Man wolle keine Sonderrolle, habe aber aus der Politik zuletzt positive Signale erhalten. Dass dann weniger als zwei Wochen Mannschaftstraining zur Verfügung stünden, sieht Mintzlaff als unproblematisch. ?Wir sind nicht in der Situation für Wunschszenarien, es h?tte auch eine Woche gereicht. Wir w?ren auch am 9. Mai bereit gewesen“, sagte der Ex-Leichtathlet.

Mintzlaff betonte zudem die Bedeutung der Fortsetzung der Bundesliga. ?Wir brauchen das TV-Geld, um zu überleben, und das ist der Grund, warum wir wieder Fu?ball spielen wollen“, sagte der 44-J?hrige. Trotz der dann flie?enden Fernsehgelder wird die Corona-Krise gravierende Spuren in den Leipziger Kalkulationen hinterlassen. Selbst im besten Fall wird RB über 20 Millionen Euro weniger einnehmen.

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Dieser beste Fall sehe vor, dass die Bundesliga-Saison zu Ende gespielt werde, Leipzig sich erneut für die Champions League qualifiziere und das bis Ende des Jahres unter Ausschluss der ?ffentlichkeit gespielt werde. ?Das wird unseren Handlungsspielraum im Sommer deutlich reduzieren. Das macht auch vor RB nicht halt“ sagte Mintzlaff.

Upamecano steht vor dem Verkauf

Auswirkungen werden bereits im Transferfenster zu spüren sein. ?Wir müssen verkaufen, bevor wir etwas kaufen. Aber die Notwendigkeit zum Verkauf sehe ich nur bedingt. Wir haben einen guten Kader“, sagte der Vorstandschef. Mintzlaff wies zudem darauf hin, dass Dayot Upamecano verkauft wird, sollte er seinen bis 2021 laufenden Vertrag nicht verl?ngern. Der franz?sische Verteidiger kann den Klub im Sommer für 60 Millionen Euro verlassen. Angesichts der wirtschaftlichen Ungewissheit dürften aber nur wenige Klubs diese Summe aufbringen k?nnen. Klar ist, dass Upamecano bei Bayern München auf der Liste steht.

Am Stadionausbau will Leipzig trotz Einsparungen festhalten. Die Red Bull Arena ist als Spielst?tte für die Heim-EM 2024 vorgesehen. Allerdings bremst der Klub bei Neueinstellungen. ?Wir werden 25 Mitarbeiter nicht einstellen k?nnen, was wir andernfalls getan h?tten. Wir versuchen nun, dies auf 2021 zu schieben“, sagte Mintzlaff.

Zudem steht ein weiterer Gehaltsverzicht der Profis im Raum. Bisher verzichten die Spieler bis zum Saisonende auf zehn Prozent ihres Gehalts. ?Ich kann das nicht vorschreiben, aber ich gehe davon aus, dass die Spieler über den Juni hinaus auf Gehalt verzichten werden“, sagte Mintzlaff. Für den Vorstand wie auch Sportdirektor Markus Kr?sche und das Trainerteam um Julian Nagelsmann gilt das bereits. Da verzichte man bis zum Jahresende auf Teile des Gehalts.

dpa/SUF

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