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Panorama Intercity aus Berlin

Angriffe auf Zugbegleiter – Schaffner erleidet Herzinfarkt

| Lesedauer: 2 Minuten
K?rperliche Gewalt gegen Zugbegleiter und Lokführer nimmt zu

K?rperlichen Angriffe auf Lokführer und Zugbegleiter in Deutschland haben einer GDL-Umfrage zufolge zugenommen. 2018 sah sich ein Zugbegleiter demnach im?Schnitt zwei Angriffen ausgesetzt, bei Lokführern war es im Schnitt eine Attacke pro Jahr.

Quelle: WELT

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Zugbegleiter werden oft Opfer von übergriffen. Eine solche Attacke endete nun fast t?dlich: Ein aggressiver Reisender schlug auf den Schaffner ein. Der 45-J?hrige musste dann wegen Herzproblemen reanimiert werden.

Ein beinahe t?dlicher Zwischenfall hat einen Intercity am Freitagabend au?erplanm??ig in Wolfsburg stoppen lassen. Ein 45-j?hriger Zugbegleiter wurde zuvor von einem renitenten Reisenden aus Berlin angegriffen. Aufgrund einer Vorerkrankung erlitt der Zugbegleiter durch die Faustschl?ge auf den Brustkorb einen Herzinfarkt und musste reanimiert werden.

Der Angreifer verlie? bei dem Stopp den Zug, die Beamten der Polizeiinspektion Wolfsburg/Helmstedt konnten den ebenfalls 45 Jahre alten Mann aber im Bahnhof stellen.

Der Mann aus Berlin hatte keinen gültigen Fahrschein und fühlte sich nach eigener Aussage als Türke diskriminiert. Weil er zudem mehrfach behauptete, LKA-Beamter zu sein, wurde ein weiteres Ermittlungsverfahren wegen Missbrauchs von Berufsbezeichnungen gegen ihn eingeleitet.

Bereits gegen Mittag ereignete sich in Niedersachsen ein weiterer Vorfall, diesmal in einer S-Bahn zwischen Haste und Stadthagen.

Eine weibliche Reisende, die keinen Fahrschein gel?st hatte, griff eine 55-j?hrige Zugbegleiterin an und schlug sie. Die Reisende flüchtete beim Halt in Stadthagen. Die Schaffnerin blieb unverletzt. Für die Ermittlungen werden nun Videoaufnahmen aus der Bahn ausgewertet.

Mit ?Was guckst du?“ wurde der Passagier angegangen

Zu einem weiteren übergriff kam es am Samstag in einem Metronom-Zug bei Sarstedt (Landkreis Hildesheim). Ein Ehepaar war in dem Zug in Richtung Hannover unterwegs, der 60 Jahre alte Mann schaute sich im Abteil um. Das passte offenbar einem 21-J?hrigen nicht, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. ?Was guckst du?“, habe dieser gefragt und dem 60-J?hrigen unvermittelt mit der Faust ins Gesicht geschlagen.

Es entwickelte sich eine Rangelei, beide stürzten eine Treppe im Zug hinunter und verloren ihre Handys. Zwei junge M?nner kamen dem Senior zu Hilfe. Der Angreifer floh im Bahnhof aus dem Zug. Die Helfer übergaben dem Opfer das Handy des Angreifers, das dieser sp?ter der Polizei übergab.

Der 60-J?hrige erstattete Anzeige und kam ins Krankenhaus, Beamte griffen zeitgleich den verletzten 21-J?hrigen am Bahnhof auf. Der behauptete, im Zug angegriffen und beraubt worden zu sein.

krott mit dpa

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