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Zweite Corona-Welle im Iran? - T?glich tausende Neuinfektionen

Iranisches Gesundheitsministerium dementiert zweite Infektionswelle

Die Zahl der erfassten?Corona-Infektionen im Iran ist wieder gestiegen. Berichte über eine zweite Infektionswelle dementiert das iranische Gesundheitsministerium jedoch. Ein Sprecher ?u?ert sich.

Quelle: WELT

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Der Iran leidet wom?glich unter einer zweiten Corona-Welle. Die Zahl der Neuinfektionen ist auf ein neues Rekordniveau gestiegen - und gr??er als w?hrend der ersten Welle. Alle Entwicklungen im Liveticker.

Im Iran kommt es wom?glich zu einer zweiten Corona-Welle zu kommen. Am Freitag meldeten die Beh?rden landesweit erneut 2.886 Neuinfektionen - seit Montag kommt es t?glich zu etwa 3000 neuen Corona-F?llen. Am Donnerstag hatte es sogar über 3500 Neuinfektionen gegeben - so viel wie noch nie zuvor im Iran, auch nicht w?hrend des H?hepunkts der ersten Welle Ende M?rz.

Gesundheitsminister Saeed Namaki beklagt, die zweite Welle sei eine direkte Folge des Verhaltens der Bürger: “Die Menschen sind total leichtsinnig geworden, weil sie denken, das Coronavirus sei verschwunden”. Tats?chlich war es das im Iran nie wirklich - selbst als die Pandemie im Land Anfang Mai nachlie?, gab es immer noch t?glich fast 1000 Neuinfektionen.

Ein Sprecher des Ministeriums erkl?rte am Freitag, dass es keine zweite Welle gebe, der Iran vielmehr intensiver teste als noch zuvor - die Pandemie w?re demnach nie wirklich im Griff gewesen.

Besonders stark betroffen ist die Provinz Chuzestan an der Grenze zum Irak, auch in der Hauptstadt Teheran und der durch viele Prachtbauten gepr?gten Metropole Isfahan ist die Lage kritisch.

Coronavirus live im Ticker: Alle aktuellen Entwicklungen

Zahl der Corona-Toten in Gro?britannien übersteigt 40.000

Die Zahl der gestorbenen Corona-Infizierten ist in Gro?britannien am Freitag auf mehr als 40 000 gestiegen. Das teilte das Gesundheitsministerium in London mit. Das Vereinigte K?nigreich ist nach offiziellen Zahlen das am schwersten von der Pandemie betroffene Land Europas. Z?hlt man die Todesf?lle hinzu, bei denen eine Covid-19-Erkrankung erst nach dem Tod diagnostiziert wurde, liegt die Zahl der Statistikbeh?rde ONS (Office for National Statistics) zufolge sogar bei mehr als 48 000.

Das Vereinigte K?nigreich bleibt der Corona-Hotspot in Westeuropa, meldete auch 1650 Neuinfektionen. Diese Zahl ist aber zumindest geringer als noch im Monat Mai. Zu Hochzeiten der Pandemie steckten sich in Gro?britannien t?glich rund 6000 Menschen mit dem Coronavirus an.

Kontaktpersonen von Priester in Mecklenburg-Vorpommern mit Coronavirus infiziert

Ein mit dem Coronavirus infizierter katholischer Priester in Vorpommern hat weitere Menschen angesteckt. Bei sechs Tests von Kontaktpersonen ist bislang das Coronavirus nachgewiesen worden, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock am Freitagabend mitteilte. 120 Abstriche seien bisher untersucht worden.

Kultusminister bekr?ftigen schnelle Rückkehr zu Schulregelbetrieb

Die Kultusminister der L?nder haben noch einmal offiziell ihr Ziel bekr?ftigt, so bald wie m?glich wieder zu einem normalen Schulbetrieb zurückzukehren. In einer Mitteilung der Kultusministerkonferenz (KMK) hei?t es, die Bildungsministerien der L?nder strebten im Interesse der Schülerinnen und Schüler so schnell wie m?glich eine Wiederaufnahme des schulischen Regelbetriebs an, sofern das Infektionsgeschehen dies zulasse. Bereits am Dienstagabend hatten sich die Minister bei einer Schaltkonferenz auf diese Formel verst?ndigt.

Genaue Aussagen, wie es wann in den Schulen weitergeht, werden nicht getroffen. Das regelt jedes Land für sich.

Erstmals wieder Freitagsgebet in Kairoer Al-Azhar-Moschee

Die berühmte Al-Azhar-Moschee in der ?gyptischen Hauptstadt Kairo hat nach zweimonatiger Sperre wegen der Corona-Pandemie zum ersten Mal wieder ein Freitagsgebet abgehalten. Teilnehmen durften jedoch nur 20 Imame und Mitarbeiter der Moschee. Diese mussten sich bei dem live im Fernsehen übertragenen Gebet an die Abstandsregeln halten und einen Mund-Nase-Schutz tragen.

?gypten hatte im M?rz die Moscheen geschlossen, um eine Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. In diese Zeit fiel auch der für Muslime sehr wichtige Fastenmonat Ramadan. Das Land plant, Moscheen und auch die Kirchen des Landes Mitte Juni wieder umfassend zu ?ffnen.

Zweite Corona-Welle im Iran? - T?glich Tausende Neuinfektionen

Im Iran scheint es zu einer zweiten Corona-Welle zu kommen. Am Freitag meldeten die Beh?rden landesweit erneut 2.886 Neuinfektionen - seit Montag kommt es t?glich zu etwa 3000 neuen Corona-F?llen. Am Donnerstag hatte es sogar über 3500 Neuinfektionen gegeben - so viel wie noch nie zuvor im Iran, auch nicht w?hrend des H?hepunkts der ersten Welle Ende M?rz.

Gesundheitsminister Saeed Namaki beklagt, die zweite Welle sei eine direkte Folge des Verhaltens der Bürger: “Die Menschen sind total leichtsinnig geworden, weil sie denken, das Coronavirus sei verschwunden”. Tats?chlich war es das im Iran nie wirklich - selbst als die Pandemie im Land Anfang Mai nachlie?, gab es immer noch t?glich fast 1000 Neuinfektionen.

Ein Sprecher des Ministeriums erkl?rte am Freitag, dass es keine zweite Welle gebe, der Iran vielmehr intensiver teste als noch zuvor - die Pandemie w?re demnach nie wirklich im Griff gewesen.

Besonders stark betroffen ist die Provinz Chuzestan an der Grenze zum Irak, auch in der Hauptstadt Teheran und der durch viele Prachtbauten gepr?gten Metropole Isfahan ist die Lage kritisch.

Bildungsgewerkschaft kritisiert Vorgehen an Grundschulen

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) kritisiert die Pl?ne einzelner L?nder, Grundschüler noch vor den Sommerferien wieder im normalen Klassenverband zu unterrichten. ?Bei allem Verst?ndnis für die Sorgen und N?te der Eltern, halte ich es für ein Spiel mit dem Feuer, wenn immer mehr L?nder komplette Schul?ffnungen, wie jetzt auch in Nordrhein-Westfalen, unter Aufgabe von Abstandsregeln verfügen“, sagte der Verbandsvorsitzende Udo Beckmann laut einer Mitteilung.

In Nordrhein-Westfalen sollen alle Grundschulkinder ab dem 15. Juni wieder t?glich zur Schule gehen. Auch andere L?nder planen eine entsprechende Rückkehr zum normalen Unterricht zumindest für Grundschüler, auch wenn dabei die Abstandsregel nicht eingehalten werden kann. Sachsen war diesen Schritt als erstes Bundesland gegangen.

Arbeitslosenquote in den USA im Mai leicht auf 13,3 Prozent gesunken

Die Arbeitslosenquote in den USA ist im Mai trotz der Coronavirus-Pandemie leicht auf 13,3 Prozent gesunken. Im April hatte die Quote noch bei 14,7 Prozent gelegen, wie die US-Regierung am Freitag mitteilte. Die Zahl der Besch?ftigten au?erhalb der Landwirtschaft sei um 2,5 Millionen angestiegen, hie? es.

Schlachthofmitarbeiter in Wittlich positiv auf Covid-19 getestet

Ein Mitarbeiter eines Schlachthofs in Wittlich ist positiv auf Covid-19 getestet worden. Der Mann sei zuvor zwei Wochen in Heimaturlaub in Rum?nien gewesen und am Pfingstwochenende gemeinsam mit drei weiteren Mitarbeitern nach Wittlich zurückgekehrt, teilte die Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich am Freitag mit. Die vier Mitarbeiter h?tten seitdem in einer ?Quarant?ne-Wohnung“ in Wittlich gewohnt. Bei den anderen drei Mitarbeitern seien die Tests negativ ausgefallen – sie müssten sich aber am Montag erneut testen lassen, hie? es.

Spanien lockert Auflagen in Madrid und Barcelona

Spanien lockert seine Restriktionen in den besonders stark betroffenen Metropolen Madrid und Barcelona weiter. Ab Montag müssten sich Besucher von Restaurants und Bars nicht mehr nur auf die Au?enbereiche beschr?nken, teilt Gesundheitsminister Salvador Illa mit. Zudem dürften Kinder den gesamten Tag über drau?en spielen und müssten sich nicht mehr an bestimmte Zeiten halten.

Die Schweiz ?ffnet am 15. Juni Grenzen zu allen EU- und Efta-Staaten

Die Schweiz ?ffnet am 15. Juni ihre Grenzen nicht nur zu Deutschland, Frankreich und ?sterreich, sondern zu allen Staaten der EU und der Europ?ischen Freihandelszone (Efta). Die Pandemie-Lage mache das m?glich, teilte die Regierung in Bern am Freitag mit. Diese Linie entspreche derjenigen vieler europ?ischer L?nder. Neben den EU-Staaten gilt freie Reise dann auch für Bürgerinnen und Bürger von Island, Liechtenstein und Norwegen, die wie die Schweiz zur Efta geh?ren.

Italienischer Au?enminister würdigt deutsche Corona-Hilfe

Der italienische Au?enminister Luigi Di Maio hat in Berlin bei seiner ersten Auslandsreise seit Beginn der Corona-Krise die deutsche Hilfe für Italien gewürdigt. ?Die Unterstützung Deutschlands für unser Land hat in der gesamten Zeit der Pandemie eigentlich nie gefehlt“, sagte er am Freitag nach einem Treffen mit seinem Kollegen Heiko Maas in Berlin. ?Es hat hier umfangreiche Bezeugungen der Unterstützung und der Solidarit?t gegeben.“

Pakistan führt wieder Beschr?nkungen ein

Nach einem Anstieg der Coronavirus-Infektionen hat Pakistan wieder Beschr?nkungen im ?ffentlichen Leben durchgesetzt. Viele M?rkte und Einkaufszentren wurden in der Zentralprovinz Punjab durch die Polizei geschlossen, wie Industrieminister Aslam Iqbal am Freitag sagte. Die Eigentümer h?tten die Maskenpflicht nicht durchgesetzt. Diese war vor wenigen Tagen durch die Zentralregierung und die regionalen Verwaltungen eingeführt worden, nachdem die Krankenh?user in den Gro?st?dten mit Patienten überfüllt waren.

Seehofer: Ab Juli wieder ?volle Freizügigkeit“ in Europa

Nach den Worten von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) werden die innereurop?ischen Grenzkontrollen bis Monatsende abgeschafft. Auch infolge der Corona-Pandemie erlassene Quarant?ne-Regelungen sollen beendet werden, wie Seehofer am Freitag in Berlin nach Beratungen der Innenminister der Europ?ischen Union (EU) in einer Videokonferenz mitteilte. ?Es ist dann wieder die volle Freizügigkeit hergestellt“, sagte der Bundesinnenminister.

?Die Verantwortlichen dort waren zu langsam“ – Frühere WHO-Chefin kritisiert China

Gro Harlem Brundtland, die frühere WHO-Generaldirektorin, ?u?ert scharfe Kritik an Chinas Krisenmanagement zu Beginn des Corona-Ausbruchs. ?Die Verantwortlichen dort waren zu langsam, haben zu sp?t informiert“, sagte sie dem “Spiegel“. Es habe zu lange gedauert, bis die Ansteckung von Mensch zu Mensch einger?umt wurde – das sei schon Anfang Januar erkennbar gewesen.

Sie sei auch über die langsamen Reaktionen in Europa überrascht gewesen, sagt sie – und vermutet das starke Vertrauen in die nationalen Gesundheitssysteme sei der Grund dafür gewesen, dass Europa zum Pandemie-Zentrum werden konnte. , der Kontinent zum Zentrum der Pandemie werden konnte, führt sie auf zu gro?es Vertrauen in die nationalen Gesundheitssysteme zurück. ?Anscheinend waren viele Verantwortliche sehr optimistisch, was die Leistungsf?higkeit ihrer Krankenversorgung angeht“.

Grundschulen in NRW starten Regelunterricht am 15. Juni

Die Grundschulen in Nordrhein-Westfalen kehren ab dem 15. Juni zum Regelbetrieb zurück. Bis zum Start in die Sommerferien k?nnten alle Grundschulkinder an allen Wochentagen die Schule besuchen, sagte NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) am Freitag in Düsseldorf. Nach ihren Worten gibt es bei Einhaltung der Sicherheits- und Hygieneregeln keine Corona-Gefahren für die Schülerinnen und Schüler. Gleichzeitig entf?llt zum 15. Juni das Angebot der schulischen Notbetreuung.

Anklage wegen Betrugs bei Corona-Hilfen gegen 35-J?hrigen im Saarland

Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken hat Anklage gegen einen 35-J?hrigen wegen des Vorwurfs des Betrugs mit Corona-Soforthilfen erhoben. Die Beh?rde wirft ihm Subventionsbetrug im Umfang von 27.000 Euro vor, wie sie am Freitag mitteilte. Der Mann soll im April Soforthilfen für Soloselbstst?ndige in drei Bundesl?ndern in H?he von jeweils 9000 Euro beantragt und ausgezahlt bekommen haben.

Tuifly will Flotte wegen Corona-Krise halbieren

Der Reisekonzern Tui will den deutschen Ferienflieger Tuifly wegen der Corona-Krise um rund die H?lfte verkleinern. Das Management habe die Pl?ne am Donnerstag den Mitarbeitern vorgestellt, sagte ein Tuifly-Sprecher am Freitag. Ziel sei, die eigentlich vorgesehene Flotte von 39 Jets vom Typ Boeing 737 zu halbieren und mehrere deutsche Standorte wie K?ln, Bremen und Münster-Osnabrück zu schlie?en. Wie viele Jobs wegfallen, werde nun Teil der Gespr?che zwischen Unternehmensführung und Arbeitnehmervertretern.

G?ttingen startet Corona-Massentest in Hochhaus

Nach dem Corona-Ausbruch in G?ttingen hat die Stadt am Freitag mit einem Massentest begonnen. Mehrere Hundert Bewohner eines Hochhaus-Komplexes sollen dabei auf eine m?gliche Infektion mit dem Virus untersucht werden. Zwischenf?lle habe es bis zum Vormittag nicht gegeben, sagte eine Polizeisprecherin. Die Verwaltung hat den Massentest angeordnet, weil sich in Folge von Regelverst??en bei Privatfeiern zum muslimischen Zuckerfest in dem Geb?udekomplex bisher mindestens 120 Menschen mit dem Virus infiziert haben.

Bundespresseball wegen Corona abgesagt

Der Bundespresseball f?llt in diesem Jahr aus. Nach gründlicher überlegung habe man sich entschieden, den Ball abzusagen, teilte der Vorstand der Bundespressekonferenz am Freitag in Berlin mit. In Zeiten der Corona-Pandemie würde ein Ball selbst bei fortschreitenden Lockerungen unter einem Masken- und Abstandsgebot stehen, da ein Impfstoff nicht absehbar sei, hie? es zur Begründung.

Umfrage: Jeder zehnte Deutsche lehnt Impfung gegen Corona ab

Jeder zehnte Bundesbürger (zehn Prozent) will sich nicht gegen das Coronavirus impfen lassen. 67 Prozent der Deutschen bezeichnen es hingegen als ?sicher“ oder ?wahrscheinlich“, ein Impfangebot anzunehmen, wie aus einer repr?sentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar hervorgeht, die den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Freitag) vorliegt. Das sei innerhalb der G7-L?nder der gro?en westlichen Industrienationen der zweitniedrigste Wert.

Rekordanstieg bei Corona-Infektionen in Südafrika binnen 24 Stunden

Südafrika hat am Freitag 3267 neue Coronavirus-F?lle gemeldet, so viele wie nie zuvor an einem einzelnen Tag. Insgesamt lag die Zahl der best?tigten Infektionsf?lle bei 40 792, mehr als 27 000 davon in der Provinz Westkap mit der Metropole Kapstadt. In Südafrika wurden bislang die meisten Virusf?lle des Kontinents verzeichnet, afrikaweit liegt die Zahl inzwischen bei mehr als 163 000.

Spanische Produktion bricht um ein Drittel ein

Die spanische Industrie ist im April wegen des landesweiten Lockdowns im Kampf gegen die Corona-Pandemie in die Knie gegangen. Die Produktion brach um 33,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat ein, wie das Statistikamt INE in Madrid mitteilte. Schon im M?rz hatte es mit minus 13,7 Prozent einem starken Rückgang gegeben.

Spanien ist stark von der Pandemie betroffen, weshalb die Regierung im Kampf gegen den Erreger besonders scharfe Restriktionen verh?ngt hatte. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte im laufenden zweiten Quartal zwischen 9,5 und 12,4 Prozent einbrechen, sagt die Notenbank voraus. Im ersten Vierteljahr war es bereits mit 5,2 Prozent so stark gesunken wie noch nie.

Corona-Soforthilfen erschlichen: Durchsuchungen im Kreis Kleve

Wegen Verdachts des Subventionsbetrugs bei den umfangreichen Corona-Soforthilfen durchsuchen Polizisten seitdem Morgen mehrere Objekte im Kreis Kleve. Die Aktion erfolge nach diversen Strafanzeigen von Geldinstituten sowie der Bezirksregierung Düsseldorf, teilte das federführende Polizeipr?sidium Krefeld mit. Beamte der Polizei Krefeld, der Kreispolizeibeh?rde Kleve sowie der Staatsanwaltschaft Kleve seien an dem Einsatz beteiligt. Die Beschuldigten sollen mit unwahren Angaben Corona-Soforthilfen beantragt und entsprechende Zahlungen erschlichen haben.

Türkei: Erneut Ausgangssperre über Wochenende

Die Türkei beh?lt trotz der Lockerung vieler Corona-Beschr?nkungen die Ausgangssperren über das Wochenende bei. Das Innenministerium ver?ffentlichte am Morgen entsprechende Weisungen für 15 St?dte und Provinzen, die ab Mitternacht und bis Sonntagnacht gelten sollen. Sie betreffen erneut Millionenmetropolen wie Istanbul und die Hauptstadt Ankara. Am Samstag dürfen die Menschen in ihrer Nachbarschaft wieder für einige Stunden einkaufen. B?ckereien, Kliniken und andere als wichtig eingestufte Dienstleister bleiben durchgehend ge?ffnet.

Umfrage: Jeder zehnte Deutsche lehnt Impfung gegen Corona ab

Jeder zehnte Bundesbürger (zehn Prozent) will sich nicht gegen das Coronavirus impfen lassen. 67 Prozent der Deutschen bezeichnen es hingegen als ?sicher“ oder ?wahrscheinlich“, ein Impfangebot anzunehmen, wie aus einer repr?sentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar hervorgeht, die den Zeitungen der Essener Funke Mediengruppe vorliegt. Das sei innerhalb der G7-L?nder der gro?en westlichen Industrienationen der zweitniedrigste Wert.

Giffey für normalen Schulbetrieb nach Sommerferien

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey stellt regul?re Schul?ffnungen nach Ende der Sommerferien in Aussicht. ?Ich finde es richtig, dass jetzt darüber gesprochen wird – immer unter der Ma?gabe, dass das Infektionsgeschehen so bleibt wie es ist -, dass nach Ende der Sommerferien wir wieder zu einem geregelten, normalen Betrieb zurückkehren k?nnen“, sagt die SPD-Politikerin dem TV-Sender RTL. ?Das Infektionsgeschehen, so wie es jetzt aussieht, l?sst das zu.“

Jetzt ?ffnet Tschechien die Grenze

Tschechien ?ffnet nach fast drei Monaten wieder seine Grenze für Bürger aus Deutschland, ?sterreich und Ungarn. Die Entscheidung tritt bereits ab Freitagmittag um 12.00 Uhr in Kraft, wie das Kabinett am Freitagmorgen auf einer Sondersitzung in Prag beschloss. Ein negativer Corona-Test muss nicht mehr vorgelegt werden. ?Wir müssen zur Normalit?t zurückkehren“, sagte Regierungschef Andrej Babis im ?ffentlich-rechtlichen Fernsehen. Es sei gut, wenn Touristen aus diesen L?ndern wieder Geld in Tschechien ausg?ben.

EU-Innenminister beraten über Ende von Reisebeschr?nkungen wegen Corona

Die EU-Innenminister beraten am Freitag in einer Video-Konferenz über die Aufhebung von Reisebeschr?nkungen wegen der Corona-Krise (09.30 Uhr). Eine Reihe von EU-Staaten haben ihre Grenzen innerhalb Europas bereits wieder ge?ffnet, viele wollen dies bis Mitte Juni tun, Spanien zum 1. Juli. Zudem wollen die Minister besprechen, wie lange die Einreiseverbote für Reisende aus Drittstaaten aufrechterhalten werden sollen. Die EU-Kommission hat sie derzeit noch bis zum 15. Juni empfohlen, sie k?nnten aber verl?ngert werden.

Zudem sind auch Gespr?che über die Situation mehrerer hundert Flüchtlinge geplant, die derzeit vor Malta auf Kreuzfahrtschiffen ausharren müssen, weil sie die dortige Regierung nicht an Land lassen will. Die EU-Kommission hatte am Mittwoch eine schnelle Aufnahme durch die Mitgliedstaaten angemahnt. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) wird seinen Kollegen zudem die Pl?ne Deutschlands für die EU-Ratspr?sidentschaft im zweiten Halbjahr vorstellen.

Brasilien meldet mehr Corona-Tote als Italien

In Brasilien sind 1473 weitere Patienten im Zusammenhang mit dem Coronavirus innerhalb eines Tages gestorben. Damit wurde am dritten Tag hintereinander ein Negativ-Rekord bei der Zahl der Corona-Toten registriert. Die Zahl der Corona-Opfer stieg in dem gr??ten Land Lateinamerikas auf 34.021, wie das Gesundheitsministerium in Brasilien am Donnerstagabend (Ortszeit) mitteilte.

Laut der John-Hopkins-Universit?t in den USA überholte Brasilien Italien und rückte auf den dritten Platz der L?nder mit den meisten Corona-Toten. Nachweislich mit dem Virus infiziert haben sich in dem Land bislang 614.941 Menschen. Die tats?chliche Zahl dürfte weit h?her liegen, auch weil Brasilien sehr wenig testet, im ?ffentlichen Gesundheitssystem etwa nur schwere F?lle.

Deutsche haben in Corona-Krise Medikamentenvorr?te angelegt

Die Deutschen haben zu Beginn der Corona-Krise nicht nur Vorr?te an Nudeln und Toilettenpapier angelegt, sondern offensichtlich auch Medikamente gebunkert. Das zeigen Zahlen der Techniker Krankenkasse (TK). Demnach gab es in der zweiten M?rzh?lfte einen starken Anstieg der Ausgaben für Arzneimittel. In der zw?lften Kalenderwoche zwischen dem 16. und 22. M?rz h?tten die Ausgaben bei knapp 104 Millionen Euro gelegen, eine Steigerung um 18 Prozent im Vergleich zur Vorwoche und gut 30 Millionen Euro mehr als in der gleichen Kalenderwoche 2019. Ab 16. M?rz wurden in Deutschland fl?chendeckend Schulen und Kitas geschlossen.

Verbraucherschützer: Mehr Beschwerden wegen Kreditstundungen

In Not geratene Verbraucher profitieren Verbraucherschützern zufolge nicht immer in vollem Umfang vom Zahlungsaufschub für Kredite in der Corona-Krise. ?Es gehen immer mehr Beschwerden von Bankkunden ein. Sie beklagen, dass sie weiter Zinsen zahlen müssen, obwohl sie die Rückzahlung ihres Darlehens entsprechend des Kreditmoratoriums aktuell ausgesetzt haben“, sagte Dorothea Mohn vom Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv). ?Aus unserer Sicht ist das vom Gesetzgeber so nicht gewollt.“

Die Geldh?user k?nnen Kunden, die wegen der Krise in Not geraten sind, seit 1. April die Zahlung von Zins, Tilgung oder Rückzahlung von Verbraucherkrediten für drei Monate stunden. Verbraucher müssen dafür darlegen, dass sie krisenbedingte Einnahmeausf?lle haben und dadurch in einer Notlage sind. Die Stundung gilt bis Ende Juni für Verbraucherkredite, die vor dem 15. M?rz abgeschlossen wurden.

RKI meldet 507 Neuinfektionen in Deutschland

Die Gesundheits?mter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 507 Corona-Infektionen binnen eines Tages gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise 183 271 Menschen in Deutschland nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt, wie das RKI am frühen Freitagmorgen meldete (Datenstand 05.06. 0 Uhr).

Bislang starben nach RKI-Angaben in Deutschland 8613 nachweislich mit dem Virus Infizierte, damit stieg die Zahl der gemeldeten Toten innerhalb von 24 Stunden um 32. Etwa 168.500 Menschen haben die Infektion nach RKI-Sch?tzungen überstanden, das sind 600 mehr als noch einen Tag zuvor.

Linke im Bundestag fordern Gesetz für Corona-Warn-App

Die Linke im Bundestag fordert, den Einsatz der geplanten Corona-Warn-App per Gesetz zu regeln. ?Die Einführung einer solchen App kann nur auf einer eigenst?ndigen gesetzlichen Grundlage erfolgen und bedarf zwingend einer umfassenden Beteiligung des Parlamentes“, hei?t es in einem Brief des Parlamentarischen Gesch?ftsführers Jan Korte an Bundestagspr?sident Wolfgang Sch?uble (CDU) und die anderen Fraktionen. Das Schreiben liegt dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Freitag) vor. Weiter schrieb Korte: ?Ich hoffe, Sie setzen sich auf allen Ebenen ebenfalls für die Befassung des Parlaments mit dieser Thematik ein.“

Mittel gegen Bluthochdruck k?nnten Sterberisiko bei Covid-19 senken

G?ngige Medikamente gegen Bluthochdruck k?nnten einer neuen Studie zufolge zu einem gewissen Ma? vor schweren Covid-19-Erkrankungen schützen. Eigentlich h?tten Patienten mit hohem Blutdruck ein zwei Mal so gro?es Risiko, an Covid-19 zu sterben, berichten die Forscher im ?European Heart Journal“. Sie müssten auch h?ufiger beatmet werden. Bei denjenigen Patienten, die irgendeinen Blutdrucksenker nahmen, sei das Sterberisiko jedoch deutlich reduziert gewesen. Die Studie umfasste 2900 Kranke, die im Februar und M?rz in einem Hospital in Wuhan behandelt wurden.

?Wirtschaftsweise“ korrigieren Konjunkturprognose nach unten

Die sogenannten Wirtschaftsweisen werden ihre im M?rz aufgestellte Konjunkturprognose für Deutschland angesichts der inzwischen gr??eren Ausma?e der Corona-Pandemie nach unten korrigieren. Das kündigte der Vorsitzende des Sachverst?ndigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Lars Feld, in den Zeitungen der Funke Mediengruppe an. ?Der Lockdown hat l?nger gedauert, und die Au?enwirtschaft wird h?rter getroffen als erwartet. Vor allem im Hinblick auf die USA waren wir deutlich zu optimistisch“, sagte der Freiburger Wirtschaftsprofessor.

?Wir haben in diesem Jahr einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts zu erwarten, der voraussichtlich zwischen minus sechs Prozent und minus sieben Prozent liegen wird.“ Im M?rz hatten die Regierungsberater, auch ?Wirtschaftsweisen“ genannt, drei Szenarien vorgelegt, wonach im günstigen Fall die Wirtschaftsleistung um 2,8 Prozent sinkt und bei einer negativeren Entwicklung um 5,4 Prozent. Zuletzt bewegten sich die Prognosen verschiedener ?konomen und Wirtschaftsverb?nde für Deutschland zwischen einem Konjunkturminus von sieben und zehn Prozent in diesem Jahr.

Verband: Zahl der Corona-Toten unter Brasiliens Urbev?lkerung verfünffacht sich

Das Coronavirus breitet sich immer st?rker unter brasilianischen Ureinwohnern aus. Die Todesf?lle in diesem Teil der Bev?lkerung verfünffachten sich im vergangenen Monat, wie ein Verband der Urv?lker mitteilt. Viele Epidemiologen hatten vergebens gehofft, dass die St?mme durch ihre sehr abgelegenen Siedlungsgebiete geschützt würden. Die Ureinwohner litten bereits in der Vergangenheit massiv unter eingeschleppten Krankheiten: Die ersten Europ?er brachten bei ihrem Vordringen in den Amazonas-Regenwald die Pocken mit, die die Urbev?lkerung dezimierten.

67 Prozent würden sich gegen Corona impfen lassen

Rund zwei Drittel der Menschen in Deutschland würden sich einer Umfrage zufolge gegen das Coronavirus impfen lassen. 67 Prozent seien ?sicher“ oder ?wahrscheinlich“ bereit, ein Impfangebot anzunehmen – zu diesem Ergebnis kommt eine repr?sentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar, wie die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitag) berichten.

Das sei der zweitniedrigste Wert innerhalb der G7-L?nder der gro?en westlichen Industrienationen. Nur Frankreich liege mit 58 Prozent unter der Zahl in Deutschland. Die gr??te Impfbereitschaft herrsche bei den Briten (78 Prozent) vor den Italienern (74 Prozent).

Fachjournal ?The Lancet“ zieht Studie zu Chloroquin und Co. zurück

Das Fachjournal ?The Lancet“ hat eine Studie zum Einsatz von Chloroquin und Hydroxychloroquin gegen das neue Coronavirus zurückgezogen. Drei der vier Autoren verwiesen darauf, dass sie Zweifel an der Richtigkeit der von ihnen genutzten Daten nicht ausr?umen k?nnen, wie das Journal am Donnerstagabend mitteilte. Die Wirksamkeit der bislang gegen Malaria eingesetzten Mittel gegen die Lungenerkrankung Covid-19 wird derzeit in zahlreichen Studien getestet. Bisherige Untersuchungen brachten keinen gesicherten Hinweis, dass sie bei Erkrankten die Symptome bessert oder die Erkrankungsdauer verkürzen.

Sprunghafter Anstieg von Corona-Neuinfektionen in Südafrika

Südafrika hat einen sprunghaften Anstieg der Neuinfektionen mit dem neuartigen Coronavirus verzeichnet. Wie das Gesundheitsministerium am Donnerstag mitteilte, wurden innerhalb von 24 Stunden 3267 neue Infektionen registriert – so viele wie noch nie seit Beginn der Pandemie. Die F?lle konzentrieren sich auf die Provinz Westkap.

Insgesamt wurden nach Angaben des Ministeriums seit dem Auftreten der ersten F?lle in Südafrika 40.792 Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 verzeichnet. Die Zahl der erfassten Todesf?lle erh?hte sich zuletzt binnen 24 Stunden um 56 auf 848.

In Subsahara-Afrika ist Südafrika das am st?rksten von der Corona-Pandemie betroffene Land. Ende M?rz hatte Pr?sident Cyril Ramaphosa Ausgangsbeschr?nkungen und weitere Restriktionen angeordnet. Die strengen Ma?nahmen wurden inzwischen jedoch teilweise wieder zurückgenommen.

Bremerhaven überschreitet Grenzwert von 50 Neuinfektionen

Bremerhaven hat am Donnerstag den von Bund und L?ndern vereinbarten Grenzwert von 50 Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen überschritten. Nach neuesten Laborergebnissen seien seit Mittwoch 27 Neuinfizierte mit Wohnsitz in Bremerhaven hinzugekommen, teilte der Magistrat mit. Davon stünden 26 im Zusammenhang mit einer freikirchlichen Gemeinde, in der sich damit insgesamt 96 Menschen infiziert haben. Von ihnen wohnen 59 in Bremerhaven.

Auf die aktuellen Lockerungen der Corona-Beschr?nkungen habe die Entwicklung zun?chst keinen Einfluss, sagte ein Sprecher der Stadt. Bisher gebe es keinen Hinweis für Infektionsketten au?erhalb der Gemeinde und der betroffenen Familien. Ein gro?er Teil der positiven Corona-Befunde sei auf h?usliche Kontakte zurückzuführen. Da in den Familien noch nicht alle Mitglieder getestet seien, sei auch weiterhin mit Corona-Befunden zu rechnen.

Fünf Verfahren nach Foto im vollen Aufzug

Nach der Fahrt in einem voll besetzten Klinik-Aufzug mitten in der Corona-Pandemie hat der Kreis Gie?en bislang gegen fünf Personen Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Dabei werde geprüft, ob und in welchem Umfang gegen die Verordnung zur Bek?mpfung des Coronavirus versto?en wurde, teilte ein Sprecher der Kreisbeh?rde am Donnerstag mit. Zuvor hatte WELT berichtet, dass sich die Verfahren auch gegen Hessens Ministerpr?sident Volker Bouffier (CDU) und Sozialminister Kai Klose (Grüne) richten. Das best?tigten die Sprecher beider Politiker gegenüber WELT. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, der ebenfalls am 14. April im vollen Fahrstuhl mitfuhr, hat seinem Sprecher zufolge dagegen bisher keine solche Anzeige erhalten.

Lufthansa will 90 Prozent ihrer Ziele im September wieder anfliegen

Nach dem massiven Einbruch des Flugverkehrs in der Corona-Krise planen die Airlines der Lufthansa-Gruppe in den n?chsten Wochen und Monaten einen deutlichen Ausbau ihres Angebots. Im September sollen wieder 90 Prozent aller ursprünglich geplanten Kurz- und Mittelstreckenziele sowie 70 Prozent der Langstreckenziele angeflogen werden, teilte der Konzern am Donnerstag mit. Allein die Kernmarke Lufthansa werde im Herbst über die Drehkreuze Frankfurt und München w?chentlich mehr als hundert Mal Ziele in Nordamerika anfliegen. Rund 90 Flüge seien w?chentlich nach Asien geplant, mehr als 20 in den Mittleren Osten und mehr als 25 nach Afrika. Auf der Kurz- und Mittelstrecke biete Lufthansa ab September insgesamt 1800 w?chentliche Verbindungen an. Ab Frankfurt werden demnach dann wieder 102 Ziele angeflogen, ab München 88. Zahlreiche Wiederaufnahmen werden nach Konzernangaben ab diesem Donnerstag in den Buchungssystemen umgesetzt und seien damit buchbar.

Premier League wegen Corona mit fünf Auswechslungen

Die Fu?ball-Clubs der englischen Premier League dürfen wegen der Coronavirus-Pandemie in den verbleibenden Saisonspielen fünf Spieler statt wie üblich drei wechseln. Die Liga erteilte am Donnerstag die entsprechende Erlaubnis dafür. Zuvor hatten die Fu?ball-Regelhüter des International Football Association Board (Ifab) die Ausnahmeregel genehmigt. Alle 20 Vereine dürfen jeweils neun Ersatzspieler auf der Bank platzieren, zwei Profis mehr als normalerweise. Die Regeln gelten bis zum Ende der Saison. Für den 17. Juni ist die Wiederaufnahme der Premier League unter strengen Sicherheitsvorkehrungen und vor leeren R?ngen geplant.

Mit EU-Zuschuss: Franz?sische Winzer brennen Desinfektionsmittel aus Wein

Winzer in Frankreich beginnen am Freitag damit, Millionen Liter Wein in Desinfektionsmittel zu verwandeln. 33 Betriebe im Land dürfen Wein, der wegen der Corona-Krise nicht verkauft wurde, einsammeln und destillieren, wie Didier Josso vom Vermarktungsverband FranceAgriMer am Donnerstag sagte. Die au?ergew?hnliche Ma?nahme wurde von der EU genehmigt und wird aus europ?ischen Mitteln bezahlt; damit sollen vor allem die Weinkeller für die kommende Lese ger?umt werden. Mit dem Geld aus Brüssel für Frankreich k?nnen nach Angaben von Josso zwei Millionen Hektoliter Wein zu Desinfektionsmittel destilliert werden. Die EU gibt 78 Euro pro Hektoliter – also 78 Cent pro Liter. In der Corona-Krise sind der Konsum im Land und der Export vor allem in die USA eingebrochen. Laut Verband gibt es drei Millionen Hektoliter Wein, die zuviel sind und destilliert werden k?nnten. Aus dem so gewonnenen Alkohol kann unter anderem Desinfektionsmittel hergestellt werden. Dieses wird in der Corona-Krise verst?rkt genutzt. Auch die Weinanbaul?nder Italien und Spanien sind Nutznie?er des EU-Weinvernichtungsprogramms. Dort wird auch subventioniert, wenn die Weinbauern die unreifen Trauben an den Reben zerst?ren.

Bulgarien schafft Mundschutz-Pflicht ab

In Bulgarien soll es ab 15. Juni keine obligatorischen Schutzma?nahmen gegen das Coronavirus mehr geben. Das jetzt in geschlossenen ?ffentlichen R?umen vorgeschriebene Tragen von Mund-Nasen-Masken soll dann freiwillig werden. Das H?ndewaschen und die physische Distanz sollen auch künftig empfohlen bleiben ?Wir müssen lernen, mit diesem Virus leben“, sagte Regierungschef Boiko Borissow am Donnerstag. In Bulgarien endet am 14. Juni eine einmonatige ?epidemische Ausnahmesituation“. Vorher hatte es in dem Balkanland einen zweimonatigen Ausnahmezustand wegen der Coronavirus-Pandemie gegeben. Das südosteurop?ische Bulgarien ist relativ wenig von der Coronavirus-Pandemie betroffen.

Neuzulassungen in Deutschland um die H?lfte eingebrochen

Die Zahl der Neuzulassungen in Deutschland ist im Mai 2020 gegenüber dem Vorjahresmonat um knapp 50 Prozent auf 168.100 Pkw zurückgegangen. Damit ?bleibt der Markt auch nach ?ffnung der Autoh?user weiter sehr schwach“, so der Verband der Automobilindustrie (VDA).Die Zahl der Neuzulassungen in Deutschland ist im Mai 2020 gegenüber dem Vorjahresmonat um knapp 50 Prozent auf 168.100 Pkw zurückgegangen. Damit ?bleibt der Markt auch nach ?ffnung der Autoh?user weiter sehr schwach“, so der Verband der Automobilindustrie (VDA). Unterm Strich wurden in den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres 990.300 Pkw neu zugelassen (minus 35 Prozent).

Laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) fiel der Rückgang bei Smart (-91,4 Prozent) und BMW (-62,1 Prozent) am st?rksten aus. ?Mit einem Anteil von 17,6 Prozent war VW trotz des Rückgangs um 51,5 Prozent anteilsst?rkste Marke“, so die Beh?rde. Subaru schaffte als einziger Importeur mit einen Zuwachs um immerhin 13,3 Prozent. Die gr??ten Abw?rtsbewegungen gab es bei Dacia (-63,4 Prozent) und Seat (-61,1Prozent). Skoda erreichte bei den Importeuren trotz eines Rückgangs um 47,8 Prozent mit 5,8 Prozent den gr??ten Neuzulassungsanteil, gefolgt von der Marke Fiat, die trotz eines Minus von 13 Prozent auf 5,1 Prozent kam.

Tschechien ?ffnet die Grenzen ab Freitag

Reisen nach Tschechien sind ab Freitag wieder erlaubt. Die Regierung hebe das Einreiseverbot für Bürger aus Deutschland, ?sterreich und Ungarn auf, zitiert die tschechische Agentur CTK Ministerpr?sident Andrej Babis. Die Grenze zum Nachbarland Slowakei ist schon offen. Ab Mitte Juni sind Reisen zwischen den meisten EU-Mitgliedsstaaten wieder uneingeschr?nkt m?glich.

Berliner Bürgermeister kritisiert "Partys unter Deckmantel der Demonstration"

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller hat die Bootsdemonstration vom Pfingstsonntag scharf kritisiert und mehr Kontrollen angekündigt. ?Ich sehe mit Sorge, was wir am Wochenende in Berlin erlebt haben“, sagte er am Donnerstag bei der Plenarsitzung im Abgeordnetenhaus. Er habe für Partys unter dem Deckmantel der Demonstration nicht das geringste Verst?ndnis. Das sei eine Form der Ignoranz, die nicht nur die gef?hrde, die sich direkt am Uferstreifen aufgehalten h?tten. ?Das ist unverantwortlich“, sagte Müller. ?Wir werden die Situation im Blick behalten und auch st?rker kontrollieren.“


99-j?hriger Duisburger übersteht Infektion

Ein 99-J?hriger aus Duisburg hat eine Infektion mit dem Coronavirus überstanden. Der hochbetagte Patient sei nach gut vier Wochen als genesen aus der Helios Marien Klinik in Duisburg-Hochfeld entlassen worden, teilte eine Sprecherin am Donnerstag mit. Demnach war der Mann nach einem positiven Test mit Atemwegsbeschwerden ins Krankenhaus gekommen. W?hrend seines Aufenthalts dort habe er eine leichte Lungenentzündung entwickelt, insgesamt aber nur vergleichsweise milde Symptome gezeigt. Nun sei er wieder gesund. ?Da ?ltere Menschen die am st?rksten betroffene Risikogruppe in der Pandemie sind, ermutigt uns solch ein Ausgang sehr“, sagte Stationsleiter Max-Martin Pasternack. Feste Bezugspersonen und ein regelm??iger Austausch mit seiner Familie h?tten dem Senior die wochenlange Isolation ohne Besuch erleichtert. ?Alle haben sich toll gekümmert, und wir hatten die ganze Zeit ein gutes Gefühl, obwohl wir ihn nicht sehen konnten“, sagte sein 68-j?hriger Sohn.

Bundesinnenministerium: Einreisen aus EU-Staaten wohl bald ohne Grund m?glich

Wer aus einem anderen EU-Staat nach Deutschland einreisen will, muss dafür wahrscheinlich bald keinen triftigen Grund mehr nachweisen. Bis Mitte des Monats bleiben die wegen der Corona-Pandemie eingeführten Beschr?nkungen und die Kontrollen an den Grenzen zu Frankreich, D?nemark, der Schweiz und ?sterreich aber auf jeden Fall noch bestehen. Aus diesen L?ndern darf derzeit nur kommen, wer zum Beispiel in Deutschland arbeitet, Verwandte besucht oder nach seiner Zweitwohnung schauen will. Das gilt aktuell auch noch für die Einreise per Flugzeug aus Italien oder Spanien. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) strebe an, die Binnengrenzkontrollen zum 15. Juni aufzuheben, hie? es am Donnerstag aus dem Ministerium. Dass dies bei einzelnen Staaten zu einem etwas sp?teren Termin erfolgen k?nne, sei aber nicht ausgeschlossen. Generell gelte das Prinzip der Gegenseitigkeit.

Eltern und Schulleiter ver?rgert über Schulschlie?ungen in G?ttingen

Nach dem Corona-Ausbruch in G?ttingen w?chst bei Eltern und Schulleitern der Unmut über Schulschlie?ungen. ?Es ist erschreckend, dass es Menschen gibt, die meinen, für sie gelten die Regeln nicht oder für sie w?ren die Regeln unter bestimmten Umst?nden au?er Kraft gesetzt“, sagte der Leiter der Neuen Integrierten Gesamtschule G?ttingen, Lars Humrich. Für die Kinder und Jugendlichen bedeute die neuerliche Schlie?ung aller Schulen in G?ttingen eine weitere Verunsicherung.

Kinderbonus nutzt Paaren mit Jahreseinkommen bis zu etwa 90.000 Euro

Der von der Koalition im Rahmen des Konjunkturpakets vereinbarte Bonus von 300 Euro pro Kind soll vor allem Familien mit kleinen und mittleren Einkommen zugutekommen. Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) sagte am Donnerstag in Berlin, der Bonus solle ihnen helfen, die Belastungen durch die Corona-Pandemie abzumildern. Sehr gut Verdienende sollen gleichzeitig nicht profitieren, indem der Bonus auf den Kinderfreibetrag angerechnet wird. Giffey sagte, Paare mit einem Kind profitieren vom geplanten Bonus bis zu einem gemeinsamen Einkommen von rund 90.000 Euro im Jahr.

China hebt Flugverbot für US-Airlines teilweise auf

Im Luftverkehrsstreit zwischen den USA und China hat Peking am Donnerstag ein Zeichen der Entspannung gesetzt. Peking teilte mit, ausl?ndische Fluggesellschaften dürften ab dem 8. Juni wieder begrenzt Flüge in der Volksrepublik anbieten – und damit auch US-Airlines. Washington hatte aus Ver?rgerung über das derzeit geltende De-facto-Flugverbot für US-Airlines in China am Mittwoch chinesischen Airlines vorübergehend Flüge aus den und in die USA untersagt.

Brasilien und Mexiko melden Rekordzahl an Corona-Toten innerhalb eines Tages

Die Beh?rden in Brasilien und Mexiko haben innerhalb eines Tages eine Rekordzahl an Corona-Toten gemeldet: Mexiko gab am Mittwoch zum ersten Mal mehr als tausend Coronavirus-Todesf?lle an einem Tag bekannt, w?hrend Brasilien einen Rekord von 1349 Todesopfern registrierte. W?hrend in Europa der H?hepunkt der Krise überwunden ist, sind Süd- und Mittelamerika zu den neuen Brennpunkten der Pandemie geworden.

Nordmazedonien verh?ngt wieder Ausgangssperren

Nach einem starken Anstieg neuer Infektionen mit dem Coronavirus hat Nordmazedonien erneut Ausgangssperren verh?ngt. In der Hauptstadt Skopje sowie in neun weiteren St?dten darf von Donnerstag 21 Uhr bis kommenden Montag 5 Uhr früh niemand seine Wohnung oder sein Haus verlassen. In allen anderen Teilen des Landes gilt eine n?chtliche Ausgangssperre, wie Gesundheitsminister Venko Filipce am sp?ten Mittwochabend bekanntgab.

S?nger Chris Trousdale von Ex-Boyband ?Dream Street“ mit 34 offenbar an Corona gestorben

Der frühere ?Dream Street“-S?nger Chris Trousdale, der 1999 als Teenager der US-Boyband beitrat, ist tot. Mit ?schwerem Herzen“ würde seine Familie den Tod des 34-J?hrigen bekanntgeben, hie? es am Mittwoch in einer Mitteilung von Trousdales Sprecherin, die der dpa vorlag. Die Todesursache wurde nicht genannt, es war nur von einer ?Krankheit“ die Rede. Das Promi-Portal ?TMZ.com“ berichtete unterdessen, dass Trousdale in einem Krankenhaus im kalifornischen Burbank an den Folgen der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben sei.

Pharmaindustrie hofft auf Corona-Impfstoff noch in diesem Jahr

Die Pharmaindustrie macht Hoffnung auf ein baldiges Ende der Corona-Pandemie. Ein Impfstoff oder sogar mehrere gegen das neuartige Virus k?nnten bis Ende des Jahres einsatzbereit sein, hei?t es aus der Branche. Doch selbst wenn dies tats?chlich gelingt, sind noch einige gro?e logistische Herausforderungen zu meistern, um weltweit massenhaft gegen das Coronavirus impfen zu k?nnen. Auch deshalb wurde für Donnerstag eine Online-Geberkonferenz der internationalen Impfallianz Gavi angesetzt.

Bis Jahresende k?nnten gleich mehrere Corona-Impfstoffe bereitstehen, sagte Pascal Soriot, Chef des britischen Unternehmens AstraZeneca, vorige Woche bei einem virtuellen Briefing mehrerer Pharma-Konzernchefs. Seine Firma arbeitet zusammen mit der Universit?t Oxford an einem Impfstoff.

Weltweit forschen mehr als hundert Labore an einer Immunisierung gegen das neuartige Coronavirus. Zehn Impfstoffkandidaten werden bereits am Menschen getestet.

US-Medien: NBA plant für Saison-Fortsetzung mit 22 Mannschaften

Die NBA hofft auf eine Fortsetzung der wegen der Corona-Pandemie unterbrochenen Saison mit 22 von 30 Mannschaften. Das berichteten mehrere US-Medien übereinstimmend am Mittwoch (Ortszeit), einen Tag vor der Abstimmung der Teambesitzer. Demnach soll die Saison sp?t im Juli auf dem Gel?nde von Disney World in Orlando wieder starten. Die teilnehmenden Mannschaften würden vor dem Beginn der Playoffs jeweils acht Partien spielen und so sowohl Spielpraxis sammeln nach der dann mehr als drei Monate anhaltenden Unterbrechung als auch die Setzliste und Teilnehmer für die Playoffs bestimmen. Die Meisterschaft w?re dann sp?testens Mitte Oktober entschieden.

Mexiko überschreitet offiziell Marke von 100.000 Corona-Infektionen

In Mexiko sind inzwischen mehr als 100.000 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Das Land ist nach Zahlen der Johns-Hopkins-Universit?t in den USA das 14. der Welt, das diese Marke überschritten hat – das vierte in Lateinamerika. Weil in Mexiko sehr wenig auf das Coronavirus getestet wird, dürfte die wahre Zahl der Menschen, die in dem nordamerikanischen Land an der Lungenkrankheit Covid-19 erkrankt sind, deutlich h?her liegen.

In der am Mittwochabend (Ortszeit) aktualisierten Statistik des Gesundheitsministeriums stieg die Zahl der Infektionen im Vergleich zum Vortag um 3912 auf 101.238. Demnach starben inzwischen 11.728 der Erkrankten – eine Zunahme von 1091 Todesf?llen im Vergleich zum Vortag, als 470 mehr Tote als einen Tag zuvor gemeldet worden waren.

Online-Gipfel soll Milliarden für Impfung von Kindern bringen

Bei einer globalen Online-Geberkonferenz der Impfstoff-Allianz Gavi sollen am Donnerstag Zusagen über umgerechnet rund 6,6 Milliarden Euro für Impfprogramme eingesammelt werden. Mithilfe des Geldes sollen in den kommenden fünf Jahren 300 Millionen Kinder in den ?rmsten L?ndern der Welt geimpft werden. Es geht dabei in erster Linie um Krankheiten wie Polio, Typhus und Masern.

Thema bei der Konferenz ist aber auch die Frage, wie ein künftiger Coronavirus-Impfstoff für Menschen auf der ganzen Welt zug?nglich gemacht werden kann. Die Hilfsorganisation ?rzte ohne Grenzen forderte bereits am Mittwoch, Pharmaunternehmen müssten verpflichtet werden, ihre Produktionskosten offenzulegen. ?Es muss bezahlbare Preise für alle und einen objektiven und fairen globalen Verteilmechanismus geben, an den sich alle Regierungen und Gavi selbst halten“, sagte Marco Alves von der Organisation.

Hochzeitsbranche schl?gt Alarm wegen Corona

Aus der Hochzeitsbranche werden Rufe nach mehr staatlicher Unterstützung und einer Lockerung der Beschr?nkungen für Feiern laut. ?Unsere Branche stirbt seit M?rz einen Tod auf Raten“, teilte Svenja Schirk, Sprecherin des Bundes deutscher Hochzeitsplaner, der Deutschen Presse-Agentur mit. In einem an die Bundesregierung adressierten Schreiben forderte der Verband neben finanziellen Hilfen auch bundeseinheitliche Ma?nahmen, die Feiern ohne Mindestabstand erm?glichten – in Einklang mit der Infektionssituation.

?Wir Experten der Hochzeitsbranche haben l?ngst zahlreiche Ideen und Konzepte entwickelt, wie private Feiern bis zu einer gewissen Personenzahl auch in Zeiten von Corona verantwortungsbewusst durchgeführt werden k?nnten“, hie? es.

Wegen der Corona-Krise haben viele Paare Feiern abgesagt oder verschoben. Viele Gewerke berichten von gro?en Einbu?en: Der Umsatz etwa für auf Hochzeiten spezialisierten Fotografinnen und Fotografen ist laut dem Bund professioneller Portraitfotografen zu fast 100 Prozent eingebrochen. Weil das Hochzeitsgesch?ft besonders lukrativ ist, konzentrierten sich viele auf das Saisongesch?ft zwischen M?rz und Oktober, sagte eine Sprecherin. Auch Floristen, Trauredner, Saalbetreiber oder Caterer berichten von gro?en Auftragseinbrüchen.

RKI meldet 394 Neuinfektionen in Deutschland

Die Gesundheits?mter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 394 Corona-Infektionen binnen eines Tages gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise 182.764 Menschen in Deutschland nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt, wie das RKI am frühen Donnerstagmorgen meldete (Datenstand 04.06. 0 Uhr).

Bislang starben nach RKI-Angaben in Deutschland 8581 nachweislich mit dem Virus Infizierte, damit stieg die Zahl der gemeldeten Toten innerhalb von 24 Stunden um 30. Etwa 167.800 Menschen haben die Infektion nach RKI-Sch?tzungen überstanden, das sind 600 mehr als noch einen Tag zuvor.

China ?ffnet Flugh?fen für internationale Verbindungen

Der internationale Flugverkehr nach China kann wieder aufgenommen werden. Die chinesische Regulierungsbeh?rde für zivile Luftfahrt l?sst ab dem 08. Juni wieder ausl?ndische Streckenverbindungen zu, berichtet die Online-Nachrichtenseite ?The Paper“. Fluggesellschaften k?nnten zun?chst einmal pro Woche eine frei w?hlbare Stadt anfliegen.

Studie: Hydroxychloroquin als Schutz vor einer Infektion unwirksam

Laut einer umfassenden klinischen Studie ist das von US-Pr?sident Donald Trump als Behandlung für Covid-19 beworbene Malariamedikament Hydroxychloroquin als Schutz vor einer Infektion unwirksam. Ebenso sind nach den Ergebnissen der Untersuchung keine schwerwiegenden Nebenwirkungen oder Herzprobleme bei der Verwendung von Hydroxychloroquin zu erwarten. ?Ich denke, dass beide Seiten – die eine Seite, die sagt ‘das ist eine gef?hrliche Arznei’ und die andere, die sagt ‘das funktioniert’ – beide nicht richtig liegen“, sagt Dr. David Boulware, leitender Forscher der Studie und Arzt für Infektionskrankheiten an der Universit?t in Minnesota. Die Ergebnisse sind im New England Journal of Medicine ver?ffentlicht.

Starke Einschr?nkungen für Party-Touristen auf Mallorca

Party-Touristen müssen auf Mallorca und den anderen Baleareninseln mit starken Einschr?nkungen wegen der Corona-Pandemie rechen. Die Balearen wollten die Wiederer?ffnung von Nachtklubs, Diskotheken und Bars so lange wie m?glich hinausz?gern, sagte Regionalpr?sidentin Francina Armengol den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Donnerstagsausgaben). Sie begründete dies damit, dass an solchen Orten das Infektionsrisiko am schwierigsten zu kontrollieren sei.

?Wir m?chten garantieren, dass Urlaub auf Mallorca sicher ist“, sagte Armengol. Deshalb wolle ihre Regierung die Nachtklubs, Diskos und Bars geschlossen halten, bis es eine Impfung gegen das Coronavirus gebe. Armengol ?u?erte zudem die Erwartung, dass die Corona-Krise auch langfristig dazu beitr?gt, dass es auf den Balearen keine Party-Exzesse mehr geben wird.

?Das Eimer-Saufen ist Geschichte“, sagte die Regionalpr?sidentin. Die Balearen stünden für einen qualitativen und nachhaltigen Tourismus, Sport, Kultur und kulinarische Erlebnisse. Bereits 2019 hatte die Regionalregierung Ma?nahmen ergriffen, um den Sauftourismus an den vor allem bei deutschen und britischen Touristen beliebten Orten El Arenal und Magaluf einzud?mmen. Dieses Programm gehe weiter, sagte Armengol.

?sterreich h?lt Grenze zu Italien weiter geschlossen

?sterreich will seine Grenze zu Italien wegen der Corona-Pandemie vorerst weiter geschlossen halten. ?Für eine ?ffnung (...) ist es noch zu früh, das geben die Gesundheitsdaten noch nicht her“, sagte die ?sterreichische Tourismusministerin Elisabeth K?stinger den Zeitungen der Funke Mediengruppe. ?Wir sehen, dass sich die Situation auch in Italien deutlich verbessert hat und einzelne Regionen – wie beispielsweise das Südtirol – schon gute Covid-19-Zahlen vorweisen k?nnen“, fügte K?stinger hinzu. ?Unser Ziel ist klar: Eine ?ffnung zu Italien, sobald die Zahlen es zulassen.“

Die Regierung in Wien habe immer gro?en Wert auf ?m?glichst rasche Grenz?ffnungen zu seinen Nachbarstaaten“ gelegt, die ?im Kampf gegen das Coronavirus ?hnlich erfolgreich sind wie ?sterreich“, erkl?rte K?stinger. Schutz und Gesundheit der Menschen stünden aber an oberster Stelle.

Italien l?sst EU-Bürger seit Mittwoch wieder ohne Einschr?nkungen nach Italien einreisen – sie müssen dort auch nicht in Quarant?ne. Italiens Regierungschef Giuseppe Conte kritisierte am Mittwoch L?nder wie ?sterreich oder Griechenland für ?diskriminierende Ma?nahmen“, da dort Einreisebeschr?nkungen für Italiener gelten würden.

Werbewirtschaft rechnet wegen Corona mit Umsatzrückg?ngen

Die Werbewirtschaft in Deutschland rechnet wegen der Coronavirus-Krise für dieses Jahr mit deutlich weniger Ums?tzen als 2019. Für 2020 gehe man vorl?ufig von einem Rückgang der Werbeinvestitionen in der Spanne zwischen 10 und 20 Prozent aus, teilte der Zentralverband der Deutschen Werbewirtschaft (ZAW) am Donnerstag in Berlin mit. Die Sch?tzung gelte vorausgesetzt, dass es keine zweite Covid-19-Welle gibt, sich eine ?konjunkturelle Starre“ auch bei der Konsumstimmung aufl?st und wirtschaftspolitische Ma?nahmen greifen.

Deutschland bekommt medizinische Notfallreserve

Als Konsequenz aus den Erfahrungen in der Corona-Krise wird Deutschland eine Notfallreserve für wichtige medizinische Schutzausrüstungen und Medikamente anlegen. Das hat der Koalitionsausschuss am Mittwoch im Kanzleramt in Berlin beschlossen. Darüber hinaus sollen auch dezentral in medizinischen Einrichtungen und beim Katastrophenschutz der L?nder Vorr?te angelegt werden. Der Bund will die L?nder bei der Finanzierung der Erstausstattung mit einer Milliarde Euro unterstützen.

Darüber hinaus sprachen sich die Spitzen von Union und SPD dafür aus, dass künftig wieder verst?rkt Medikamente und Schutzgüter in Deutschland produziert werden sollen. Für ein F?rderprogramm steht eine Milliarde Euro zur Verfügung. Mit einem drei Milliarden Euro schweren ?Zukunftsprogramm Krankenh?user“ soll ferner der Aufbau und Unterhalt von Notfallkapazit?ten und eine zeitgem??e digitale Infrastruktur vorangebracht werden. Auch die Gesundheits?mter sollen zur künftigen Infektionsbek?mpfung personell aufgestockt werden.

Coronavirus führt zu erster übereinkunft zwischen Maduro und Guaidó

Der venezolanische Pr?sident Nicolás Maduro und sein Rivale Juan Guaidó haben sich im Kampf gegen die Corona-Pandemie auf eine Zusammenarbeit geeinigt. Maduros Gesundheitsminister Carlos Alvarado und Julio Castro als Vertreter der von Guaidó geführten Opposition in der Nationalversammlung unterzeichneten ein Dokument, in dem verankert wurde, dass die Weltgesundheitsorganisation WHO die humanit?re Hilfe verwalten soll, die das Land bekommt. Experten werteten das als Mittwoch als m?glichen ersten Schritt, um die tiefen Gr?ben zwischen den politischen Fraktionen in Venezuela zu überwinden.

Geoff Ramsey vom Washington Office on Latin America sagte, es sei die erste gr??ere übereinkunft, die nach langer Rivalit?t getroffen worden sei. Guaidó hatte sich Anfang 2019 selbst zum übergangspr?sidenten erkl?rt und Maduro die Legitimit?t abgesprochen. Der Leiter des WHO-Büros in Venezuela, Gerardo de Cosío, der das Dokument am Montag ebenfalls unterzeichnete, sprach von einem ?Meilenstein“.

G?ttingen f?hrt die Beschr?nkungen nach Ausbruch wieder hoch

G?ttingen nach Corona-Ausbruch: Lockerungen zurückgenommen - WELT

G?tttingen untersagt nach einem Corona-Ausbruch Mannschafts- und Kontaktsport. Viele Bewohner des betroffenen Wohnkomplexes sind darin aktiv. Das Hochhaus soll komplett durchgetestet werden. Der Oberbürgermeister schlie?t weitere Einschr?nkungen nicht aus.


Berlin sieht weiterhin eine rote Corona-Ampel

In Berlin liegt die Ansteckungsrate den vierten Tag in Folge über 1,2 – ein kritischer Wert. Die sogenannte Reproduktionszahl werde aktuell auf 1,32 gesch?tzt, teilte die Gesundheitsverwaltung am Mittwochabend mit. ?Die erste Ampel steht damit weiterhin auf Rot“, hie? es zu dem dreiteiligen Ampelsystem, mit dem die Corona-Lage in der Hauptstadt bewertet wird.

Bei den beiden weiteren Indikatoren liegt Berlin weiter deutlich im grünen Bereich: Die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in der vergangenen Woche liegt bei 5,1 (Rot: ab 30 pro 100 000), der Anteil der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen bei 3,4 Prozent (Rot: ab 25 Prozent). Spr?nge eine zweite Ampel auf Rot, k?nnte dies das Ende für weitere Lockerungen und m?glicherweise wieder eine Versch?rfung von Ma?nahmen bedeuten.

Berlin z?hlte am Mittwoch 27 Neuinfektionen im Vergleich zum Vortag. Die Gesamtzahl der F?lle seit Beginn des Ausbruchs liegt demnach nun bei 6900, davon gelten 6388 als genesen, 200 Menschen starben.

Deutschland, Frankreich, Italien und Niederlande schlie?en Impfbündnis

Deutschland, Frankreich, Italien und die Niederlande haben sich zusammengeschlossen, um die Herstellung eines Corona-Impfstoffs in Europa voranzutreiben. Ziel der ?Inklusiven Impfallianz“ sei die Herstellung eines Impfstoffs ?auf europ?ischem Boden“, ?wo immer dies m?glich ist“, teilte das niederl?ndische Gesundheitsministerium am Mittwoch mit. Die vier L?nder untersuchen demnach ?gemeinsam verschiedene vielversprechende Initiativen“ und führen Gespr?chen mit diversen Pharmaunternehmen.

Um m?glichst schnell einen Impfstoff zu erhalten, seien eine gemeinsame Strategie und gemeinsame Investitionen notwendig, hie? es in der Mitteilung weiter. Künftige Impfstoffe sollten neben der EU auch anderen L?ndern, insbesondere ?rmeren afrikanischen Staaten, zugute kommen. Mit den Pharmaunternehmen solle zudem vereinbart werden, dass ein Impfstoff für die EU ?allgemein zug?nglich, verfügbar und erschwinglich“ sein muss.

Mitte Juni Grenze zu Belgien wieder auf

Belgien ?ffnet Mitte Juni seine Grenzen für Urlauber aus Deutschland sowie 30 anderen europ?ischen Staaten. Dann hebt das K?nigreich die in der Corona-Krise eingeführten Einreise-Beschr?nkungen auf, wie Premierministerin Sophie Wilmès am Mittwoch nach einer Sitzung des Nationalen Sicherheitsrats sagte. Ein Sommerurlaub an der belgischen Nordseeküste oder den Ardennen wird also m?glich.

USA lassen chinesische Passagierflugzeuge bald nicht mehr landen

In der Coronakrise versch?rft sich der Streit zwischen den USA und China. Die Regierung in Washington will chinesischen Fluggesellschaften Passagierflüge in die Vereinigten Staaten bis auf Weiteres verbieten. Die Regelung soll ab dem 16. Juni gelten, wie das US-Verkehrsministerium am Mittwoch mitteilte. Sie ist als Vergeltungsma?nahme gedacht und gilt für Air China, China Eastern Airlines, China Southern Airlines und Hainan Airlines Holding.

Die USA werfen China vor, eine Wiederaufnahme des Flugverkehrs von amerikanischen Airlines in die Volksrepublik zu verhindern. Chinesischen Fluggesellschaften werde erlaubt, die gleiche Anzahl planm??iger Passagierflüge durchzuführen, wie die chinesische Regierung den US-Fluglinien erlaubt, schreibt das Ministerium in einer Mitteilung. Vorerst sind das also keine. Vor der Pandemie gab es rund 325 Passagierflüge pro Woche zwischen den USA und China.

US-Fluggesellschaften hatten im Februar alle Passagierflüge nach China aus eigenem Antrieb ausgesetzt. Inzwischen dringen Delta Air Lines und United Airlines darauf, die Verbindungen wiederaufnehmen zu k?nnen. Sie stützen sich auf grundlegende Vereinbarungen zwischen beiden L?ndern und verweisen darauf, dass chinesische Gesellschaften auch in der Coronakrise ihre Flüge in die USA fortgesetzt haben.

Südkorea genehmigt Medikament Remdesivir

Nach dem Einsatz in den USA und Japan zieht auch Südkorea bei der Zulassung des Medikaments Remdesivir für Corona-Patienten nach. Die Regierung in Seoul erteilte am Mittwoch eine Dringlichkeitsgenehmigung und will nun die Importe des Mittels beschleunigen. Der Dringlichkeitsgenehmigung war eine Untersuchung vorausgegangen, die die positive Wirkung von Remdesivir bei Corona-Patienten best?tigte. Zuvor hatte bereits eine Studie des US-Instituts für Allergien und Infektionskrankheiten ergeben, dass Remdesivir die Heilung von Corona-Patienten beschleunigt.

600.000 Franzosen laden Corona-App am ersten Tag herunter

Rund 600.000 Menschen haben sich innerhalb eines Tages die franz?sische Corona-Warn-App ?StopCovid“ heruntergeladen. Das sagte Cédric O, Staatssekret?r für Digitales, am Mittwoch im Fernsehsender France 2. Die Regierung sei zufrieden mit dem Start. Ein Ziel für die Downloads habe man sich nicht gesetzt. Damit die App aber wirksam sei, müsste sie von mehreren Millionen Franz?sinnen und Franzosen genutzt werden, betonte O. ?Ab den ersten Downloads verhindert die Anwendung Infektionen, Erkrankungen und sogar Todesf?lle.“ Die kostenlose Anwendung ist seit Dienstag verfügbar.

NRW hat 30 Millionen Schutzmasken auf Lager

Mit 30 Millionen neuen Masken und 10 Millionen neuen Schutzkitteln sieht sich das Land NRW für die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie gut vorbereitet. ?Wir werden noch über l?ngere Zeit einen h?heren Bedarf an Schutzbekleidung haben“, sagte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Mittwoch bei einem Besuch des Landeslagers für Schutzausrüstung in Düsseldorf. Deshalb habe das Land für rund 500 Millionen Euro Schutzausrüstung bestellt.

Deutschlandweit 159 Ziele in 63 L?ndern in den Flugpl?nen

In den kommenden Tagen wird es wieder mehr Flugverkehr in und ab Deutschland geben. Insgesamt würden im Juni von den deutschen Flugh?fen aus 159 Ziele in 63 L?ndern angeflogen, kündigte der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft am Mittwoch in Berlin an. Die Airlines reagieren damit auf die Aufhebung der Reisewarnungen für die meisten europ?ischen Staaten durch die Bundesregierung.

?sterreich ?ffnet Grenzen ab Donnerstag – mit Ausnahme von Italien

Mit Ausnahme von Italien sind die Grenzen ?sterreichs ab Donnerstag wieder offen. Die Grenz- und Gesundheitskontrollen gegenüber Deutschland, Liechtenstein, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn werden eingestellt, sagte Au?enminister Alexander Schallenberg am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Wien. Zu Italien bleiben die Beschr?nkungen laut Schallenberg wegen der dortigen Corona-Infektionslage hingegen bestehen.

Mecklenburg-Vorpommern erlaubt Treffen mit bis zu 10 Personen

Mecklenburg-Vorpommern lockert die Corona-Kontaktbeschr?nkungen. Voraussichtlich von Freitag an dürfen sich bis zu zehn Menschen mehrerer Haushalte wieder an ?ffentlichen Orten treffen, wie Innenminister Lorenz Caffier (CDU) am Mittwoch in Schwerin mitteilte. Zuvor waren nur Treffen mit den Angeh?rigen zweier Haushalte im ?ffentlichen Raum m?glich. Nach den Sommerferien Anfang August wird es für die Schülerinnen und Schüler in dem Bundesland wieder t?glich Unterricht geben. Dies sagte Bildungsministerin Bettina Martin (SPD) am Mittwoch in Schwerin. Gleichzeitig werde ein Hygienekonzept für die Schulen entwickelt.

Trotz Corona: Wertvollste Konzerne noch wertvoller

Der Wert der 100 wertvollsten Unternehmen der Welt ist einer Studie zufolge erneut gestiegen – trotz Corona. Ihre Marktkapitalisierung lag Ende M?rz bei fast 21,5 Billionen US-Dollar, wie aus einer Auswertung der Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers (PwC) hervorgeht, die am Mittwoch ver?ffentlicht wurde. Damit liegt dieser Wert rund 400 Milliarden beziehungsweise zwei Prozent h?her als zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr.

Dass die Corona-Krise wirtschaftliche Auswirkungen hat, zeigt sich laut PwC jedoch daran, dass dies dem geringsten prozentualen Anstieg seit 2016 entspricht. Besonders in Europa gab es aufgrund eines recht strikten Lockdowns in vielen L?ndern gro?e Einbu?en. Als wertvollstes Unternehmen gilt der ?lkonzern Saudi Aramco aus Saudi-Arabien. Aus Deutschland schaffte es mit dem Walldorfer Softwarekonzern SAP nur ein Unternehmen auf die Top 100-Liste. Dessen B?rsenwert lag zum Stichtag PwC zufolge bei 136 Milliarden Dollar und damit niedriger als im Vorjahr (142 Milliarden Dollar).

Spahn kritisiert Schlauchbootparty

Gesundheitsminister Jens Spahn kritisiert die Berliner Schlauchboot-Party vom Wochenende. ?Die Bilder bereiten mir Sorgen“, twittert er. Beim Feiern verbreite sich das Virus besonders leicht. Man sei noch mitten in der Pandemie. ?Lasst uns das Erreichte sichern.“ Rund 3000 Menschen hatten auf dem Berliner Landwehrkanal mit 400 Booten an einer Techno-Party teilgenommen, die für 100 Teilnehmer angemeldet war.

Wasser-Demonstration mit Booten
Quelle: dpa/Vincent Bruckmann

TUI will Mitte Juni wieder an den Start gehen

Nach der Aufhebung der Reisewarnung für die EU und einige andere L?nder will der Reisekonzern TUI am 17. Juni seinen Sommerflugplan starten. Als Hauptreiseziele nannte TUI-Deutschland-Chef Marek Andryszak im Wirtschaftsmagazin ?Business Insider“ die Balearen, Kanaren, Griechenland, Portugal und Zypern. Wenngleich die Balearen offiziell erst ab 1. Juli wieder Touristen auf ihre Inseln lassen wollen, sieht er Chancen für einen früheren Zeitpunkt: ?Im Moment plant die Regionalregierung ein Pilotprojekt, bei dem ausgew?hlte Fluggesellschaften und Reiseveranstalter schon im Juni eine begrenzte Anzahl an G?sten auf die Inseln bringen k?nnen.“

Schwedens Epidemiologe: H?tten mehr Corona-Ma?nahmen ergreifen sollen

Schwedens Staatsepidemiologe Anders Tegnell hat sich erstmals selbstkritisch über den schwedischen Sonderweg in der Corona-Krise gezeigt. Schweden h?tte schon von Beginn an mehr Ma?nahmen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus ergreifen sollen, sagte Tegnell in einem am Mittwoch ver?ffentlichten Interview mit dem schwedischen Radio. ?Ich glaube, dass es sicherlich Verbesserungspotenzial bei dem gibt, was wir in Schweden gemacht haben, klar. Und es w?re gut gewesen, wenn man exakter gewusst h?tte, was man schlie?en soll, um die Infektionsausbreitung besser zu verhindern.“ Zu viele Schweden seien zu früh gestorben.

Grüne Justizminister beharren auf Gesetz für Corona-Warn-App

Die vier Justizminister und -senatoren der Grünen in den Bundesl?ndern bestehen darauf, den Einsatz der geplanten Corona-Warn-App per Gesetz zu regeln. So müsse sichergestellt werden, dass die App lediglich auf freiwilliger Basis eingesetzt werden dürfe, hei?t es in dem Positionspapier von Katja Meier (Sachsen), Dirk Adams (Thüringen), Dirk Behrendt (Berlin) und Till Steffen (Hamburg). Zuvor hatte sich bereits die Bundestagsfraktion der Grünen für eine solche gesetzliche Grundlage stark gemacht, allerdings vergeblich.

Mit der Tracing-App will die Bundesregierung die Infektionsketten des Coronavirus besser erkennen und dafür sorgen, dass bei einer Lockerung für das ?ffentliche Leben die Ausbreitung des Coronavirus nicht wieder stark ansteigt. Die App, die von der Telekom und SAP entwickelt wird, soll noch im Juni ver?ffentlicht werden.

Südafrikas Justiz weist Regierung in ihre Schranken

Teile der in Südafrika verh?ngten Corona-Restriktionen sind nach Ansicht des obersten Gerichtshof in Pretoria nicht verfassungskonform und daher nichtig. Die Kl?ger hatten sich unter anderem auch an Vorgaben der zust?ndigen Minister gesto?en, die zum Teil heftig kritisiert und als irrational bezeichnet wurden. Südafrika hatte Ende M?rz im Kampf gegen das Coronavirus landesweit eine strenge Ausgangssperre verh?ngt – verboten waren zun?chst selbst Joggingrunden. Auch der Verkauf von Alkohol und Tabak war untersagt. Am Montag war das fünfstufige Restriktionsverfahren dann auf Stufe drei gesenkt und gelockert worden. Zwar wurde der Alkoholverkauf unter Auflagen wieder erlaubt, der von Tabak aber nicht. Die Tabakindustrie hat dagegen juristische Schritte eingeleitet.