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Wirtschaft Teile von Terminal 1 bald zu?

Schmerzen, Taubheitsgefühl – am BER erleiden Dutzende Mitarbeiter Stromschl?ge

| Lesedauer: 2 Minuten
Eine Silhouette ist am Terminal 1 des Flughafens BER zu sehen Eine Silhouette ist am Terminal 1 des Flughafens BER zu sehen
Der BER ging am 31. Oktober in Betrieb. Nun gibt es Probleme mit den Sicherheitsschleusen
Quelle: dpa-infocom GmbH
Am neu er?ffneten Berliner Flughafen BER erleidet das Sicherheitspersonal laut Gewerkschaft Ver.di immer wieder starke Stromschl?ge. Mehrere Mitarbeiter mussten in Krankenh?usern behandelt werden. Die Reaktion der Bundespolizei ist verblüffend.

Mitarbeiter der privaten Sicherheitsfirma Securitas haben bei ihrer Arbeit an den Sicherheitsschleusen des neu er?ffneten Berliner Flughafens BER immer wieder Stromschl?ge erlitten. Die Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di forderte deshalb am Montag, Passagierkontrollen an den betroffenen Ger?ten im Terminal 1 des Flughafens auszusetzen. Am 6. Januar alleine sei es zu elf dokumentierten F?llen gekommen, vier F?lle führten zu einem Rettungseinsatz. Verantwortlich für die Ger?te ist laut Ver.di die Bundespolizei.

Insgesamt kam es laut Ver.di bereits zu über 60 Unf?llen. Die Betroffenen klagten demnach über Schmerzen, Taubheitsgefühl und Benommenheit. Mehrfach seien Betroffene in umliegende Krankenh?user gebracht worden, auch Passagiere seien bei einem Kontakt mit den Ger?ten der Gep?ckkontrolle am Terminal 1 gef?hrdet. Die Arbeit an den Ger?ten müsse deshalb eingestellt werden, forderte Ver.di.

?Aufgrund des ohnehin sehr niedrigen Passagieraufkommens k?me es durch die Einstellung der Kontrollt?tigkeiten im Terminal 1 noch nicht einmal zu Einschr?nkungen des Flugverkehrs“, sagte der zust?ndige Fachbereichsleiter von Ver.di, Benjamin Roscher. Mit dem alten Flughafen Sch?nefeld stünden au?erdem ausreichend Ausweichkapazit?ten zur Verfügung.

Polizei r?t zum feuchten Durchwischen

Eine Sprecherin der für die Ger?te zust?ndigen Bundespolizei erkl?rte, die Beh?rde habe nach Eingang entsprechender Hinweise am 12. Dezember ?unverzüglich Ma?nahmen ergriffen“. Laut einem Sachverst?ndigengutachten entspr?chen alle Anlagen ?den gültigen Normen und anerkannten Regeln der Technik“.

Daher empfiehlt die Bundespolizei als m?gliche Gegenma?nahmen die Nutzung ableitf?higer B?den sowie ?regelm??iges feuchtes Wischen des Fu?bodens“. Auch eine ?Ver?nderung der Bekleidungsmaterialien des Bedienpersonals“ sei gegebenenfalls in Erw?gung zu ziehen, erkl?rte die Sprecherin.

AFP/jmi

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