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Diese Fehler sollten Sie bei einer E-Mail-Bewerbung vermeiden

| Lesedauer: 3 Minuten
Die ideale Mail ist knapp und ansprechend. Alles Wichtige befindet sich im Anhang Die ideale Mail ist knapp und ansprechend. Alles Wichtige befindet sich im Anhang
Die ideale Mail ist knapp und ansprechend. Alles Wichtige befindet sich im Anhang
Quelle: Getty Images/Hero Images
Bewerbungen per E-Mail scheinen für Jobsuchende besonders unkompliziert zu sein. Doch auch hier gibt es einige Tücken, erkl?ren Experten. Den ersten Fauxpas begehen viele Kandidaten schon mit ihrer E-Mail-Adresse.

Ein Unternehmen hat eine Stelle ausgeschrieben und gibt als Postfach eine E-Mail-Adresse an. Für den Bewerber ist das auf den ersten Blick ideal. Kein Papier, kein Onlineportal, durch das er sich durcharbeiten muss – schnell und einfach. Doch auch hier lauern Tücken.

So ist zum Beispiel bei einer [email protected] oder [email protected] nicht klar, in wessen H?nde die Unterlagen geraten. Der Gesch?ftsführer des Münchner Personaldienstleisters Avantgarde Experts, Philipp Riedel, r?t deshalb Jobsuchenden, sich vorher zu erkundigen, wer direkter Ansprechpartner ist. Das sorgt für Pluspunkte und schafft Klarheit.

?Der Bewerber kann direkt einige Fragen kl?ren, wenn er bei der Bezugsperson anruft“, sagt Riedel. Etwa ob die Stelle passt, es schon Gespr?che gab und ob sich eine Bewerbung lohnt. Das k?nne auf beiden Seiten Arbeit sparen.

Riedel r?t zudem dringend dazu, sich eine seri?se E-Mail-Adresse anzulegen. [email protected] etwa sei nicht passend. Er empfiehlt eine Adresse, die sich aus [email protected] zusammensetzt.

Danach geht es an die eigentliche E-Mail. ?Das Wichtigste ist bereits der Betreff“, sagt Karrierecoach Walter Feichtner. Damit der Personaler die Bewerbung schnell zuordnen kann, sollten die Position und – wenn bekannt – die Kennziffer des Jobs dort angegeben werden. Riedel r?t zus?tzlich zu einem mutigen Slogan wie etwa: ?Mein Berufseinstieg zum 1. Oktober – Ihr neuer Kollege“. Das sei individuell und steche ins Auge.

Den Text einer E-Mail-Bewerbung kurz und knapp halten

Beide Experten empfehlen ausdrücklich, den Text des Anschreibens nicht in die E-Mail zu kopieren. Denn: E-Mail-Programme zeigten das Layout nicht immer so an, wie es beim Gegenüber ankommt. Anschreibentexte k?nnten zerschossen und unübersichtlich werden, erkl?rt Karrierecoach Feichtner.

Der Mailtext ist kurz und knapp zu halten. ?Er soll Appetit machen, die Unterlagen anzuschauen“, sagt Recruiting-Experte Riedel. Er k?nnte zum Beispiel lauten: ?Liebe Frau XY, ich bewerbe ich mich auf die Position als Z (Kennziffer). Warum ich optimal für die Stelle geeignet bin, entnehmen Sie bitte meinen anliegenden Unterlagen. Ich strebe aktiv einen Jobwechsel zum 1. Oktober an und freue mich auf Ihre Rückmeldung. Mit freundlichen Grü?en Max Mustermann.“

Die Experten raten dazu, Anschreiben, Lebenslauf und einige wenige, aber für den Job relevante Zeugnisse im PDF-Format zu senden. Word- und JPEG-Dateien sind unerwünscht.

Sie sind nicht nur anf?lliger für Trojaner, sondern auch beschreibbar und k?nnen sich auf einem fremden PC im Layout ver?ndern. Zeugnisse sollten – beginnend mit dem aktuellsten – mit entsprechenden Programmen zusammengefügt werden, so Karrierecoach Feichtner. Anschreiben und Lebenslauf dürfen einzelne Dokumente bleiben.

Anhang der E-Mail-Bewerbung sollte nicht gr??er als 5 Megabyte sein

Unter den Zeugnissen sollten die letzten drei Arbeitszeugnisse, Weiterbildungsabschlüsse und der h?chste Bildungsabschluss sein. Eine Projektübersicht, eine Leistungsbilanz oder Arbeitsproben sind kein Muss, aber k?nnten ein Hingucker sein, so der Karrierecoach. Wichtig ist aber, dass das gesamte Dokument nicht mehr als 15 Seiten umfasst.

Ist die E-Mail fertig, sind alle Dokumente überprüft und die Anh?nge nicht gr??er als fünf Megabyte, kann die Bewerbung abgeschickt werden. Feichtner warnt aber vor Lesebest?tigungen oder Priorit?ten. ?Damit setzt man das Gegenüber unter Druck.“

Erhielten Bewerber kein Feedback, seien sie in der Pflicht nachzuhaken. Nach zwei Wochen k?nne der Jobkandidat eine Erinnerungsmail schicken, indem er die ursprüngliche Mail weiterleitet. ?Sehr geehrter Herr Meyer, ich wollte mich noch mal bei Ihnen melden und nachfragen, ob meine Mail vom 1. September angekommen ist. über ein Feedback und einen Kennenlerntermin freue ich mich“, w?re hier zum Beispiel eine geeignete Formulierung.

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Dieser Artikel wurde erstmals am 23.11.2019 ver?ffentlicht.

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