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Pathologen zum Coronavirus

?Wichtig ist nicht, dass Vorerkrankungen vorliegen, sondern welche“

| Lesedauer: 10 Minuten
Redakteur
In der Pathologie werden auch Menschen obduziert, die an Covid-19 gestorben sind In der Pathologie werden auch Menschen obduziert, die an Covid-19 gestorben sind
In der Pathologie werden auch Menschen obduziert, die an Covid-19 gestorben sind
Prof. Danny Jonigk und Dr. Florian L?nger sind Pathologen. Sie erkl?ren, was ihre Befunde der Corona-Toten über das Virus verraten, wer besonders gef?hrdet ist – und warum die Expertise von Virologen allein nicht reichen wird, um die Krise zu beenden.

WELT: Der Rechtsmediziner Klaus Püschel aus Hamburg sagte, alle seine 100 obduzierten Patienten h?tten Vorerkrankungen gehabt. Sind Sie zu ?hnlichen Ergebnissen gekommen?

Prof. Dr. Danny Jonigk: Es gibt den alten Spruch: Ein gesunder Patient ist nur ein Patient, der nicht gut genug untersucht worden ist. Zum Beispiel ist Bluthochdruck eine klassische Erkrankung des h?heren Alters. Das werden in Deutschland etwa 35 Prozent der Gesamtbev?lkerung sein. Bislang sind in Deutschland vor allem ?ltere Menschen an Covid-19 verstorben, also haben die meisten Covid-19-Toten Bluthochdruck gehabt. Wir Deutschen per se trinken auch reichlich Alkohol, also haben viele Bürger übergewicht und eine Fettleber. Der Patient ab 60, der keinerlei Vorerkrankung hat – da gibt es statistisch nur wenige.

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