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Weltraum Rekord-Rendezvous

Himmelsk?rper Ultima Thule sieht aus ?wie ein Schneemann“

| Lesedauer: 2 Minuten
Seltsamer Himmelsk?rper sieht aus wie ein Schneemann

Es ist der am weitesten entfernte und mutma?lich ?lteste Himmelsk?rper, der je untersucht wurde. Die Aufnahmen, die die Nasa nun erstmals zeigte, hatte die Sonde ?New Horizons“ in der Silvesternacht gemacht.

Quelle: WELT/ Thomas Laeber

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Die Raumsonde ?New Horizons“ hat spektakul?re Farbfotos zur Erde geschickt.
  • Ultima Thule sieht aus ?wie ein Schneemann“ oder wie zwei Eiskugeln, teilte die Nasa mit.
  • Es ist der am weitesten entfernte und mutma?lich ?lteste Himmelsk?rper, der je untersucht wurde.

Nach dem weitesten von der Erde entfernten Rendezvous mit einem Himmelsk?rper hat die US-Raumfahrtbeh?rde Nasa weitere Bilder von Ultima Thule ver?ffentlicht, auf denen das rund 6,5 Milliarden Kilometer entfernte Objekt aussieht wie ein Schneemann.

Die Aufnahmen, die die Nasa am Mittwoch erstmals zeigte, hatte die Sonde ?New Horizons“ bei ihrem Vorbeiflug in der Silvesternacht an dem Himmelsk?rper im sogenannten Kuipergürtel gemacht.

?Es handelt sich um zwei komplett verschiedene Objekte, die nun zusammengewachsen sind“, sagte Missionschef Alan Stern bei einer Pressekonferenz. Ein Objekt ist etwa halb so gro? wie das andere. Wahrscheinlich seien sie eine Zeit lang umeinander herumgeflogen, bis sie aneinander angedockt h?tten.

Am Dienstag hatte die Nasa bereits ein erstes noch deutlich unsch?rferes Foto von Ultima Thule ver?ffentlicht. Bis zu dem Vorüberflug der Sonde hatten die Forscher nur diese unscharfe Aufnahme, die aus einer halben Million Kilometer Entfernung gemacht wurde und auf der Ultima Thule eher eine Kegelform hatte.

In den kommenden rund 20 Monaten soll die Sonde ?New Horizons“ noch zahlreiche weitere Fotos und Daten von dem historischen Vorbeiflug senden, bei dem sie mit rund 51.500 Kilometern pro Stunde in rund 3500 Kilometer Abstand an Ultima Thule vorbeigeflogen war. über den Himmelsk?rper war bislang extrem wenig bekannt.

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Die rund 700 Millionen Euro teure ?New Horizons“-Mission hat schon einiges hinter sich: Im Januar 2006 war die Sonde vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida gestartet, danach an zahlreichen Planeten vorbeigekommen. 2015 passierte sie als erster Flugk?rper Pluto.

dpa/AFP/ott

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