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Weltraum Bilderbuchstart

Drei Raumfahrer im zweiten Anlauf endlich an der ?ISS“ angekommen

| Lesedauer: 2 Minuten
So sch?n war der Start der Sojus-Rakete zur ISS

Fünf Monate nach dem dramatischen Fehlstart haben die Raumfahrer Alexej Owtschinin, Nick Hague und Christina Koch einen erneuten Versuch unternommen. Alles lief nach Plan. Sehen Sie hier den Countdown im russischen Baikonur.

Quelle: REUTERS

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Die Panne im Oktober war folgenschwer: Damals schlug der Start einer Sojus-Rakete fehl, zwei Raumfahrer an Bord retteten sich unverletzt. Nach knapp fünf Monaten durften sie nun einen neuen Anlauf nehmen – mit Erfolg.

Im zweiten Anlauf sind der russische Raumfahrer Alexej Owtschinin und sein US-Kollege Nick Hague erfolgreich an der ?Internationalen Raumstation“ (ISS) angekommen. Zusammen mit der US-Amerikanerin Christina Koch hob ihre Sojus-Rakete am Donnerstagabend planm??ig um 20.14 Uhr deutscher Zeit vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan ab.

Die Astronauten Christina Koch (l.), Alexej Owtschinin (M) und Nick Hague vor dem Start der Sojus-Kapsel
Die Astronauten Christina Koch (l.), Alexej Owtschinin (M) und Nick Hague vor dem Start der Sojus-Kapsel
Quelle: dpa/Dmitri Lovetsky

Russlands Raumfahrtbeh?rde Roskosmos schrieb wenige Minuten nach dem Start auf Twitter: ?Flug ist normal.“ Nach etwa sechs Stunden Flugzeit erreichten die Raumfahrer dann den Au?enposten der Menschheit, wie die US-Raumfahrtbeh?rde Nasa in der Nacht zum Freitag best?tigte.

Livebilder der Nasa zeigten einen Bilderbuchstart in der kasachischen Steppe. Zu sehen war, wie die Rakete in den Nachthimmel aufstieg. ?Alles sieht gut aus“, sagte ein Kommentator. Die Nasa schrieb auf Twitter, die drei Raumfahrer seien auf dem Weg zu ihrem neuen Zuhause.

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Mitte Oktober war es in Baikonur zu einem folgenschweren Fehlstart gekommen. An Bord der Sojus-Rakete waren Owtschinin und Hague, die sich aber unverletzt retten konnten.

Die Tr?gerrakete hatte sich 119 Sekunden nach dem Start wegen technischer Probleme abgeschaltet und stürzte ab. Als Ursache gab Roskosmos einen Baufehler an. Nach dem Vorfall gab es im Dezember wieder einen bemannten Flug zur ?ISS“, der ohne Probleme verlief.

René Pischel, Vertreter der Europ?ischen Raumfahrtagentur (Esa) in Moskau, sagte dem ZDF, für die beiden Raumfahrer sei es besonders wichtig, dass sie nach diesem Unfall sofort weitermachten. ?Und ich glaube: Sie sind sehr froh, dass sie nach so kurzer Zeit schon wieder fliegen k?nnen.“

Zurzeit arbeiten der Russe Oleg Kononenko, der Kanadier David Saint-Jacques und Anne McClain aus den USA auf der ?ISS“. In aller Regel bleiben die Raumfahrer rund sechs Monate im All.

dpa/ott

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