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Weltraum Schon 2024

US-Regierung will Astronauten eher als geplant zum Mond schicken

| Lesedauer: 2 Minuten
Seit 2017 ist Jim Bridenstine Nasa-Chef, Mitte M?rz 2019 kündigte er die Mondlandung 2028 an Seit 2017 ist Jim Bridenstine Nasa-Chef, Mitte M?rz 2019 kündigte er die Mondlandung 2028 an
Seit 2017 ist Jim Bridenstine Nasa-Chef, Mitte M?rz 2019 kündigte er die Mondlandung 2028 an
Quelle: AP/Aubrey Gemignani
Eigentlich stand bei der Nasa erst für 2028 eine neue Mondlandung im Kalender: Nun soll das laut US-Vizepr?sident Mike Pence deutlich vorgezogen werden. Der Nasa-Chef freut sich – er verdankt seinen Posten Donald Trump.

Die US-Regierung will nach den Worten von Vizepr?sident Mike Pence noch binnen fünf Jahren wieder amerikanische Astronauten zum Mond schicken. Es sei an der Zeit, die Bemühungen um eine solche Mission zu verdoppeln, sagte Pence am Dienstag (Ortszeit) in Huntsville (Alabama). Dazu müssten die USA aber das Tempo erh?hen.

Aktuell habe die Nasa eine frühestm?gliche Mondlandung zwar erst für 2028 geplant. Doch sollte die Raumfahrtbeh?rde nicht bis 2024 US-Astronauten auf den einzigen natürlichen Erdtrabanten bringen k?nnen, ?müssen wir die Organisation ?ndern, nicht die Mission“, warnte er. Die Nasa müsse sich zu einer schlankeren, transparenteren und agileren Einrichtung wandeln und sich eine Alle-Mann-an-Bord-Mentalit?t verordnen.

Notfalls mit Unternehmen f?rdern

Zugleich r?umte Pence ein, dass neben Kompetenz auch Finanzmittel notwendig seien, um die Mondmission früher umzusetzen. Notfalls k?nnten Raketen und Landefahrzeuge der Nasa durch Ger?te privater Unternehmen ersetzt werden.

Nasa-Chef Jim Bridenstine versicherte via Twitter, die Raumfahrtbeh?rde werde alles tun, um die Frist einzuhalten. ?Herausforderung angenommen. Nun lasst uns an die Arbeit gehen“, schrieb er.

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Bridenstine war früher Politiker und kam mit der Trump-Regierung zu seinem Posten. Der Republikaner stand anfangs in der Kritik, weil er den Klimawandel leugnete – was er inzwischen revidierte. Au?erdem verfügt der frühere Kongressabgeordnete aus Oklahoma über keinen wissenschaftlichen oder technischen Hintergrund.

Experten zeigten sich skeptisch, ob der neue Plan gelingen kann. Schlie?lich müsste erst noch ein Mond-Landefahrzeug konzipiert, gebaut und getestet werden, sagte Jonathan McDowell vom Harvard-Smithsonian-Zentrum für Astrophysik in Cambridge (Massachusetts). Auch ohne politische Grabenk?mpfe ums Budget sei dies bei einem Zeitrahmen von fünf Jahren eine gro?e Herausforderung.

Im Sommer steht der 50. Jahrestag der ersten bemannten Mondlandung an. Seit der letzten Apollo-Mission zum Mond 1972 hat kein Land einen ernsthaften Versuch unternommen, Astronauten wieder auf dessen Oberfl?che zu schicken.

China gelingt erste Landung auf der Rückseite des Mondes

Eigenen Berichten zufolge gelang China die erste erfolgreiche Landung auf der Rückseite des Mondes. Das Mond-Raumfahrzeug ?Chang'e 4“ setzte am Aitken-Krater in der N?he vom Südpol des Erdtrabanten auf.

Quelle: WELT/ Fanny Juschten

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