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Weltraum Objekt 2019 SU3

In 65 Jahren k?nnte ein Asteroid die Erde treffen

| Lesedauer: 2 Minuten
Warum ein Asteroid übersehen wurde, der die Erde nur knapp verfehlte

Rund 2000 erdnahe Objekte sind der Nasa bisher bekannt. Andere wiederum sind kaum oder erst sehr sp?t zu entdecken. Erfahren Sie in diesem Video, warum manche Asteroiden unter dem Radar laufen und welche Folgen ein Einschlag haben k?nnte.

Quelle: WELT / Thomas Laeber

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Die Europ?ische Weltraumorganisation (Esa) führt eine Risikoliste über Gesteinsbrocken, die der Erde gef?hrlich nahe kommen k?nnen. Nun wurde darauf ein Asteroid erg?nzt, der im Jahr 2084 einschlagen k?nnte.

Es ist die Liste des ?Es k?nnte sein“ – und nun wurde sie um einen weiteren Himmelsk?rper erg?nzt. Um die Erde vor den Einschl?gen von Asteroiden zu schützen, beobachtet die Europ?ische Weltraumorganisation (Esa) den Weltraum und katalogisiert entsprechende Gesteinsbrocken. Wie das US-Medium ?International Business Times“ berichtet, ist nun ein neues, potenziell gef?hrliches Objekt auf der Risikoliste hinzugekommen: Asteroid 2019 SU3.

Der Gesteinsbrocken ist zwar relativ klein – er hat einen Durchmesser von nur 14 Metern – k?nnte aber bei einem Aufprall auf der Erde dennoch viel Schaden anrichten. Viel beunruhigender ist seine relativ hohe Einschlagswahrscheinlichkeit, die bei 1:152 liegt.

Sprich, in einem von 152 F?llen schl?gt der Brocken tats?chlich ein. Wie die ?Business Times“ weiter berichtet, liegt der Asteroid deswegen auf Platz vier der Liste und ist somit ein relativ gef?hrliches Objekt. Entdeckt wurde 2019 SU3 am 23. September 2019.

2019 SU3 kommt ?fter mal vorbei

Kollidieren mit der Erde k?nnte der Himmelsk?rper am 16. September 2084. Zu der Zeit soll er sich der Erde auf bis zu 120.000 Kilometer n?hern – so die Prognosen. Ob der Asteroid dann einfach in dieser Distanz vorbeifliegt oder mit der Erde kollidiert, bleibt abzuwarten. Denn 2019 SU3 kreist weitl?ufig um die Erde, in den kommenden Jahrzehnten wird er die Umlaufbahnen von Merkur, Mars und Venus kreuzen. Deren Gravitationskraft k?nnte ihn Richtung Erde lenken – oder in eine v?llig andere Richtung. Rund 40 Jahre zuvor wird sich Asteroid 2019 SU3 unserem Planeten ebenfalls n?hern, und zwar am 6. Juli 2038. Dann aber dürfte der Abstand stolze zehn Millionen Kilometer betragen.

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Neben der Esa besch?ftigt sich auch die Nasa mit gef?hrlichen Himmelsk?rpern, sie erprobt US-Medien zufolge bereits diverse Szenarien, wie etwa den Beschuss, um die Gesteinsbrocken von einem Kollisionskurs abzubringen.

Eine globale Katastrophe würde 2019 SU3 jedenfalls nicht anrichten, lokal aber k?nnte es schon zu Toten oder Verletzten kommen. So explodierte am 15. Februar 2013 ein Meteorit über der russischen Stadt in Tscheljabinsk, Medienberichten zufolge wurden damals 1200 Menschen verletzt.

Der Meteorit, der damals auf die Erdatmosph?re traf, hatte einen Durchmesser von 20 Metern, sprich, er war gr??er als 2019 SU3. Erst im September dieses Jahres hatte die Esa darauf hingewiesen, dass in den kommenden Jahrzehnten eine Vielzahl von Asteroiden über Europa zu erwarten seien. Derzeit stehen insgesamt 899 Asteroiden auf der Risikoliste und werden von der Weltraumbeh?rde beobachtet.

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