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Corona-Impfstoff von Moderna bei Jugendlichen zu 96 Prozent wirksam

Gesundheitsminister Spahn kippt Impfpriorisierung bei AstraZeneca

Gesundheitsminister Jens Spahn hebt die Impfpriorisierung bei AstraZeneca vollst?ndig auf. Verfolgen Sie sein Statement zur Priorisierung und zu Impfungen von Kindern und Jugendlichen hier.

Quelle: WELT

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Erste Studienergebnisse deuten darauf hin, dass das Corona-Vakzin von Moderna bei Jugendlichen sehr wirksam ist. Zudem h?tten die Probanden den Impfstoff grunds?tzlich gut vertragen, erkl?rte das Unternehmen. Mehr im Live-Ticker.

Der Corona-Impfstoff des US-Pharmaunternehmens Moderna hat laut ersten Studienergebnissen bei Jugendlichen eine Wirksamkeit von 96 Prozent. Die Studienteilnehmer im Alter zwischen zw?lf und 17 Jahren h?tten das Vakzin grunds?tzlich gut vertragen, erkl?rte das Unternehmen am Donnerstag. ?Bislang wurden keine ernsthaften Sicherheitsbedenken identifiziert.“

An der Studie nahmen 3235 Jugendliche teil, von denen zwei Drittel den Impfstoff und ein Drittel ein Placebo erhielten. Im Verlauf der Studie seien zw?lf Teilnehmer ab einem Zeitpunkt zwei Wochen nach der ersten Impfdosis an Covid-19 erkrankt, erkl?rte Moderna.

Das Moderna-Vakzin ist derzeit unter anderem in Europa und in den USA ab einem Alter von 18 Jahren zugelassen. Der Impfstoff der Allianz Biontech/Pfizer ist bereits ab einem Alter von 16 Jahren genehmigt, die Unternehmen haben zudem Antr?ge auf eine Zulassung ab zw?lf Jahren gestellt. Kanada lie? den Biontech/Pfizer-Impfstoff am Mittwoch als erstes Land weltweit für Kinder und Jugendliche ab zw?lf Jahren zu.

Alle Entwicklungen im Liveticker

K?lner k?nnen sich am Wochenende in Zentralmoschee impfen lassen

K?lner Bürgerinnen und Bürger k?nnen sich am Wochenende in der Zentralmoschee im Stadtteil Ehrenfeld gegen Corona impfen lassen. Das Angebot richtet sich vorrangig an Bewohner aus den umliegenden Stadtteilen und aus K?lner Hotspots, in denen die Inzidenz über 300 liegt, teilte der Ditib-Bundesverband am Donnerstag in K?ln mit. Die Impfung ist ohne Anmeldung mit dem Vakzin von AstraZenca m?glich. Auch für die zweite Impfung k?nnten Teilnehmer der Impfaktion am 31. Juli und 1. August in die Moschee kommen, hie? es.

Corona-Impfstoff von Moderna bei Jugendlichen zu 96 Prozent wirksam

Der Corona-Impfstoff des US-Pharmaunternehmens Moderna hat laut ersten Studienergebnissen bei Jugendlichen eine Wirksamkeit von 96 Prozent. Die Studienteilnehmer im Alter zwischen zw?lf und 17 Jahren h?tten das Vakzin grunds?tzlich gut vertragen, erkl?rte das Unternehmen. ?Bislang wurden keine ernsthaften Sicherheitsbedenken identifiziert.“

An der Studie nahmen 3235 Jugendliche teil, von denen zwei Drittel den Impfstoff und ein Drittel ein Placebo erhielten. Im Verlauf der Studie seien zw?lf Teilnehmer ab einem Zeitpunkt zwei Wochen nach der ersten Impfdosis an Covid-19 erkrankt, erkl?rte Moderna.

Das Moderna-Vakzin ist derzeit unter anderem in Europa und in den USA ab einem Alter von 18 Jahren zugelassen. Der Impfstoff der Allianz Biontech/Pfizer ist bereits ab einem Alter von 16 Jahren genehmigt, die Unternehmen haben zudem Antr?ge auf eine Zulassung ab zw?lf Jahren gestellt. Kanada lie? den Biontech/Pfizer-Impfstoff am Mittwoch als erstes Land weltweit für Kinder und Jugendliche ab zw?lf Jahren zu.

Todesf?lle durch Alkoholmissbrauch in England und Wales gestiegen

Die Zahl der Toten durch Alkohol ist in England und Wales im Corona-Jahr 2020 auf den h?chsten Stand seit 20 Jahren gestiegen. Es war die fünfte Zunahme in den vergangenen fünf Jahren in Serie, wie das Nationale Statistikamt mitteilte. 2020 starben demnach 7423 Menschen im Zusammenhang mit Alkoholmissbrauch, 19,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Zunahme habe im M?rz 2020 begonnen, als der erste Lockdown in Gro?britannien in Kraft trat. Im weiteren Verlauf seien die Todesf?lle mit von Alkohol verursachten Krankheiten deutlich über den Werten der Vorjahre geblieben.

Bund und L?nder wollen Impfungen für Kinder über 12 vorbereiten

Bund und L?nder wollen m?gliche Corona-Impfungen für Kinder im Alter über 12 Jahren w?hrend der Sommerferien vorbereiten. Stand heute sei eine EU-Zulassung des bisher ab 16 Jahre freigegebenen Biontech-Impfstoffs für 12- bis 15-J?hrige im Juni wahrscheinlich, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Donnerstag in Berlin nach Beratungen mit seinen L?nder-Kollegen. Unter dieser Voraussetzung wollten die L?nder jeweils für sich Konzepte erstellen, wie bis Ende August allen 12- bis 18-J?hrigen eine erste Impfungen angeboten werden k?nne. Der Bund wolle sicherstellen, dass dafür die n?tigen Impfdosen für diese Altersgruppe auch verfügbar sind.

Bund und L?nder heben Priorisierung bei AstraZeneca-Impfung auf

Bund und L?nder haben die Priorisierung bei der Impfung mit dem Vakzin von AstraZeneca aufgehoben. Dies teilte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn nach Beratungen mit seinen L?nderkollegen am Donnerstag in Berlin mit. Zuvor hatte die Deutsche Presse-Agentur über einen Beschlussentwurf von Spahn für die Beratungen berichtet.

Der Bund berief sich darin auf einen Passus der Impfverordnung. Demnach kann von der Reihenfolge etwa nach Alter, Vorerkrankungen und Berufsgruppen abgewichen werden, wenn dies für eine effiziente Organisation oder eine zeitnahe Verwendung vorhandener Impfstoffe notwendig ist.

Spahn hatte den Vorsto? am Vortag im WDR angekündigt. Mehrere Bundesl?nder wie Berlin haben für den Impfstoff bereits die Priorisierung aufgehoben. In Berlin kann man sich Termine dafür bei Haus?rzten geben lassen.

Schweizer Infektionszahlen fallen trotz Lockerungen deutlich

In der Schweiz gehen die gemeldeten Corona-Infektionen trotz weitreichender Lockerungen der Coronama?nahmen zurück. In der Woche vom 26. April bis 2. Mai nahm die Zahl der gemeldeten Infektionen um rund 18 Prozent ab, wie das Bundesamt für Gesundheit berichtete. Die Inzidenz pro 100.000 Einwohner sank von 168,8 auf 137,8 Ansteckungen, zugleich stieg aber die Zahl der Todesf?lle von 50 auf 59.

Biontech sieht Patente nicht als ?limitierenden Faktor“ bei Impfstoffproduktion

Der Corona-Impfstoffhersteller Biontech h?lt etwaige Patentaussetzungen für wenig hilfreich bei der Steigerung der globalen Liefermengen. ?Patente sind nicht der limitierende Faktor bei der Herstellung und Verteilung unseres Impfstoffs“, erkl?rte das Unternehmen in Mainz. Eine Aussetzung von Patenten werde die weltweite Produktion kurz- und mittelfristig nicht steigern. Der Herstellungsprozess sei ?u?erst komplex.

Familienminister: Bald wieder überall Pr?senz-Jugendarbeit zulassen

Nach oft monatelanger Corona-Zwangspause setzen sich die Familienminister von Bund und L?ndern dafür ein, bald wieder Jugendarbeit in Pr?senz zu erm?glichen oder die Angebote auszuweiten. Das sagte die Vorsitzende der Familienministerkonferenz, Bayerns Ressortchefin Carolina Trautner (CSU), nach Online-Beratungen in München. Jedes Bundesland gehe einen eigenen Weg, sagte Trautner. ?Aber uns alle eint ein Ziel: Wir setzen uns dafür ein, bald wieder Begegnungsr?ume für junge Menschen und Pr?senzangebote in der Jugendarbeit zuzulassen oder weiter zu ?ffnen.“

Schweden übersteigt Marke von einer Million Corona-Infektionen

Seit Pandemiebeginn haben sich in Schweden insgesamt mehr als eine Million Menschen nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt. Das skandinavische EU-Land mit seinem viel beachteten Sonderweg kam auf mittlerweile 1.002.121 best?tigte Corona-F?lle, was einem Anstieg um rund 6500 Neuinfektionen im Vergleich zum Vortag entsprach. Auf die Bev?lkerung heruntergerechnet hat das 10-Millionen-Einwohnerland damit bislang mehr als doppelt so viele Infektionen pro 100.000 Einwohner verzeichnet wie Deutschland. Auch die aktuelle Inzidenz liegt bei mehr als dem Doppelten des Wertes der Bundesrepublik.

Papst: In Gedanken bei den Corona-Kranken in Indien

Papst Franziskus hat den Menschen in Indien wegen der dortigen Corona-Lage seine N?he und Gebete zugesichert. Seine Gedanken seien bei den Kranken und deren Familien sowie denen, die um ihre Liebsten trauerten, schrieb das Oberhaupt der katholischen Kirche in einer Botschaft an den Erzbischof von Mumbai. Der 84-J?hrige gedenke auch der ?rzte und Bediensteten in den indischen Krankenh?usern.

EU-Kommission will mehr in Entwicklung von Corona-Medikamenten investieren

Die EU-Kommission will sich neben der Beschaffung von Impfstoffen gegen das Coronavirus mehr auf die Entwicklung von Medikamenten konzentrieren. Ziel sei es, bis Oktober drei neue Mittel zur Behandlung von Covid-19 zu entwickeln und zu genehmigen, sagte EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides in Brüssel. Besonderer Fokus solle dabei auf den Langzeitfolgen der Erkrankungen liegen. ?Wissenschaftler sagen uns, dass es wahrscheinlich ist, dass Covid endemisch werden wird“, sagte Kyriakides. Das Virus werde also dauerhaft zirkulieren. Auch wegen des Aufkommens neuer Varianten reiche nur Impfen daher nicht aus.

Russland genehmigt Sputnik Light Vakzin

Russland genehmigt den Sputnik Light Impfstoff, welcher nur einmal gespritzt werden muss. Dies teilt der staatliche Russian Direct Investment Fund (RDIF) mit. Das Vakzin soll eine Wirksamkeit von 79,4 Prozent gegen Covid-19 haben. Vor allem L?ndern mit hohen Infektionsraten k?nnte mit Sputnik Light geholfen werden. Das Vakzin wurde, wie auch der Sputnik-Impfstoff, vom staatlichen Gamaleya Institut hergestellt.

Streit um Versetzung nach Maskenpausen-Wunsch - Klage abgewiesen

Eine Krankenschwester, die vom Arbeitgeber regelm??ige Maskenpausen auf der Intensivstation verlangt hatte, ist mit der Klage gegen ihre Versetzung gescheitert. Das Arbeitsgericht Herne wies die Klage der Frau am Donnerstag zurück, wie das Gericht mitteilte.

Die langj?hrig besch?ftigte Krankenschwester war auf eine Krebsstation versetzt worden, nachdem sie für die Intensivstation Maskenpausen alle 75 Minuten verlangt hatte. Gegen diese Versetzung richtete sich die Klage. Zuvor war eine Güteverhandlung Ende Februar gescheitert. Der Arbeitgeber hatte auf sein Direktionsrecht verwiesen, Mitarbeiter nach den betrieblichen Erfordernissen einzusetzen (Az.: 4 Ca 2437/20).

Bundestag stimmt Ausnahmen für Geimpfte von Corona-Beschr?nkungen zu

Corona-Ma?nahmen: Bundestag stimmt für Erleichterungen für Geimpfte und Genesene - WELT

Für vollst?ndig Geimpfte und genesene Menschen sollen zahlreiche Corona-Beschr?nkungen entfallen. Der Bundestag billigte eine entsprechende Verordnung der Bundesregierung mit gro?er Mehrheit.

Pfizer und Biontech spenden Corona-Impfstoff für Olympia-Athleten

Das deutsche Unternehmen Biontech und der US-Partner Pfizer spenden Corona-Impfstoff für Athleten, Trainer und Betreuer, die an den Olympischen Spielen und den anschlie?enden Paralympics in Tokio teilnehmen. Dies teilte das Internationale Olympische Komitee am Donnerstag mit. Im Rahmen der Vereinbarung werden sich die Unternehmen und das IOC mit den Nationalen Olympischen Komitees auf der ganzen Welt abstimmen, um den lokalen Bedarf an Impfstoffdosen für nationale Olympia-Delegationen zu ermitteln und zu decken, hie? es in der IOC-Mitteilung.

Frankreich weitet Zugang zu Corona-Impfungen deutlich aus

Frankreich beschleunigt seine Impfkampagne und weitet dabei den Zugang zu Impfungen gegen Covid-19 deutlich aus. Ab kommenden Mittwoch k?nnten alle Erwachsenen einen Impftermin buchen, wenn noch Dosen verfügbar seien, kündigte Frankreichs Pr?sident Emmanuel Macron am Donnerstag bei der Er?ffnung eines neuen Impfzentrums in Paris an.

Geplant sei, dass man online einsehen k?nne, ob im Wohnort noch Dosen vom Vortag verfügbar und Termine entsprechend nicht gebucht worden seien, so Macron. Wenn das der Fall sei, k?nne man ohne Altersbeschr?nkung einen Term buchen. Es handle sich dabei um ?ein etwas ungew?hnliches Mittel“, aber es solle keine Impfdosis verschwendet werden.

Japanische Stadt baut mit Corona-Hilfsgeldern riesige Tintenfisch-Statue

Der Bau einer riesigen Tintenfisch-Statue im Wert von umgerechnet rund 200.000 Euro hat in Japan eine Debatte über die Verwendung von Corona-Hilfsgeldern ausgel?st. ?Wir wollten etwas tun, um die ?rtliche Industrie zu unterstützen“, sagte ein Mitarbeiter des Rathauses der Küstenstadt Noto am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. Mit der 13 Meter langen und pinken Meerestier-Skulptur wolle der für seine Delikatesse bekannte Ort den Tourismus nach der Pandemie ankurbeln.

EU hebt Corona-Einreisestopp für Israel auf

Die EU hat den wegen der Corona-Pandemie verh?ngten Einreisestopp für Israel aufgehoben. Wie der EU-Rat am Donnerstag mitteilte, gilt die Ausnahme von den Reisebeschr?nkungen damit derzeit für insgesamt sieben Drittstaaten. Israel ist das Land mit der h?chsten Quote von Geimpften weltweit. Inzwischen haben mehr als die H?lfte der Bev?lkerung einen vollst?ndigen Impfschutz erhalten.

Die EU hatte wegen der weltweiten Ausbreitung des Coronavirus im M?rz vergangenen Jahres entschieden, nicht unbedingt notwendige Einreisen aus Drittstaaten zu untersagen. Seit Anfang Juli ver?ffentlicht die EU eine Liste mit L?ndern, bei denen dies wieder m?glich ist. Sie wird im Abstand von einigen Wochen aktualisiert.

Ausgenommen von dem EU-Einreisestopp sind derzeit neben Israel Australien, Neuseeland, Ruanda, Singapur, Südkorea und Thailand. Bei China ist die EU grunds?tzlich zu einer Aufhebung bereit, verlangt aber, dass Peking dies gleichfalls tut. Ob die EU-Mitgliedstaaten die Liste anwenden, bleibt ihnen überlassen. Denn die Kompetenz für Einreisebeschr?nkungen liegt auf nationaler Ebene. Tats?chlich wird die Frage von den EU-Regierungen teils unterschiedlich gehandhabt.

Welt?rztebund-Chef fordert Pharmakonzerne zu Impfstoff-Patentverzicht auf

Der Welt?rztebund-Vorsitzende Frank-Ulrich Montgomery hat die Pharmaunternehmen aufgefordert, staatlichen Ma?nahmen zuvorzukommen und von sich aus die Patente für Corona-Impfstoffe freizugeben. ?Die Pharmaindustrie k?nnte jetzt die ganze Menschheit voranbringen, wenn sie freiwillig auf die Ausübung ihrer Patentrechte für die Impfstoffe verzichtet“, sagt Montgomery den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Zumal die Gewinne der Branche in den vergangenen Jahren exorbitant hoch gewesen seien, was die Sozialsysteme mancher Staaten sehr belastet habe. Zudem seien gerade die Corona-Impfstoffe mit riesigen Investitionen und finanziellen Zusagen durch Regierungen entwickelt worden. Da müsse der Staat ?auch das Recht haben, zum Wohle der ganzen Menschheit die Rechte einzelner Pharmaunternehmen einzuschr?nken.“ Eine Patentfreigabe w?re ein riesiger Schritt im gemeinsamem Kampf der Menschheit gegen eine Jahrhundertseuche und hin zu globaler Solidarit?t.

Türkischer Au?enminister - Bis Ende Mai Personal in Hotels geimpft

Der türkische Au?enminister Mevlüt Cavusoglu wirbt für eine rasche Normalisierung des Tourismus in seinem Land. Bis Ende Mai würde das gesamte Personal in den Touristenhotels geimpft, sagt Cavusoglu. Auch kleine Hotels bis 15 Betten würden zertifiziert. Man arbeite dabei mit deutschen, britischen und franz?sischen Firmen zusammen. Au?enminister Heiko Maas betont mit Blick auf den Tourismus im Sommer, die Menschen br?uchten eine Perspektive.

Corona-Pandemie: WM-Qualifikationsspiele in Afrika verschoben

Die für Juni geplanten afrikanischen Qualifikationsspiele für die Fu?ball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar sind wegen der Coronavirus-Pandemie verschoben worden. Das teilte der Weltverband FIFA am Donnerstag mit. ?Die FIFA kann best?tigen, dass in Zusammenarbeit mit der CAF und unter Berücksichtigung der aktuellen Beeintr?chtigungen durch die Covid-19-Pandemie und der Notwendigkeit, optimale Spielbedingungen für alle Teams zu gew?hrleisten, entschieden wurde, die afrikanischen Qualifikationsspiele zu verschieben“, hie? es in einer Erkl?rung.

Rotes Kreuz sieht rasche Fortschritte bei deutscher Impfkampagne

Die Pr?sidentin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Gerda Hasselfeldt, sieht die Covid-19-Impfkampagne nach dem schwierigen Start inzwischen auf einem sehr guten Weg. Sie erwarte, ?dass wir Mitte, Ende Juni einen Gro?teil der Bev?lkerung geimpft haben werden“, sagte Hasselfeldt am Donnerstag in Berlin.

Generalsekret?r Christian Reuter sagte, das DRK habe auch mobile Impfteams im Einsatz. Den Vorschlag, dies zu verst?rken, um etwa Menschen in sozialen Brennpunkten besser zu erreichen, unterstütze das Rote Kreuz ausdrücklich. Er betonte: ?Wir müssen alle in unserer Gesellschaft mit Impfangeboten erreichen.“

Statistiker: N?chtliche Ausgangssperre führt zu deutlich weniger Mobilit?t

Die n?chtliche Ausgangssperre führt zu deutlich weniger Mobilit?t. Zwischen dem 24. April und dem 1. Mai ging die n?chtliche Mobilit?t in Kreisen mit Ausgangssperre gegenüber dem Vorkrisenjahr 2019 um zw?lf Prozentpunkte st?rker zurück als in Kreisen ohne Ausgangssperre, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. An den Wochenenden war dieser Effekt besonders deutlich.

So fiel am 1. Mai der n?chtliche Mobilit?tsrückgang in den Kreisen mit Ausgangssperre rund 20 Prozentpunkte st?rker aus als in Kreisen ohne Notbremse. Tagsüber gab es hingegen bei den Bewegungen der Menschen keine nennenswerten Unterschiede.

Wissenschaftler wirbt für Beobachtung von Geimpften

Der Saarbrücker Wissenschaftler Thorsten Lehr pl?diert dafür, gegen das Coronavirus geimpfte Menschen weiter auf m?gliche Infektionen hin zu überwachen. ?Die Frage wird sein: Gibt es dort vielleicht noch Infektionen mit Varianten, die eben dieser Impfung entfliehen k?nnen?“, sagte der Professor für Klinische Pharmazie der Universit?t des Saarlandes am Donnerstag im WDR5-?Morgenecho“. An Geimpfte appellierte er, ?noch eine gewisse Vorsichtsma?nahme“ mit zu treffen und zu bedenken, dass der Impfschutz erst wirke, wenn die zweite Impfung abgeschlossen ist. Lehr hatte gemeinsam mit seinem Team und Forscherkollegen das mathematische Modell für einen Covid-Simulator entwickelt, der Vorhersagen für das gesamte Bundesgebiet liefert.


Harvard führt Impfpflicht für Studierende ein

Studierende der US-Universit?t Harvard müssen sich zum Beginn des neuen Semesters im Herbst gegen Corona impfen lassen. ?Um die hohen Impfraten zu erreichen, die zum Schutz unserer Gemeinde erforderlich sind, wird Harvard die Corona-Impfung für alle Studenten vorschreiben, die sich in diesem Herbst auf dem Campus aufhalten werden“, teilte die Hochschule in Cambridge im US-Bundesstaat Massachusetts am Mittwoch (Ortszeit) mit. Ausnahmen würden demnach nur aus medizinischen oder religi?sen Gründen gew?hrt. Zuvor hatten eine Reihe anderer US-Universit?ten wie Yale, Columbia und Princeton bereits eine solche Impfpflicht eingeführt.

Vor ihrer Rückkehr zum Campus müssen Studenten ihre Impfung mit einem Vakzin abgeschlossen haben, das von der Arzneimittelbeh?rde FDA oder der Weltgesundheitsorganisation WHO zugelassen ist. Dies bedeute, dass seit der Verabreichung der letzten Impfdosis mindestens zwei Wochen verstrichen sein müssten, hie? es weiter. Internationalen Studierenden und anderen, die vor dem Herbst keinen Zugang dazu haben, will die Universit?t bei deren Ankunft eine Impfung anbieten.

Die 1636 von britischen Einwanderern gegründete Universit?t gilt als einer der Eliteschmieden der USA, die unter anderem mehrere Pr?sidenten und Dutzende Nobelpreistr?ger hervorbrachte. Mehr als 23.000 Studenten sind derzeit an der privaten Hochschule eingeschrieben, die für ihre strengen Zulassungsbedingungen bekannt ist. Der Fortschritt bei der landesweiten Impfkampagne hatte sich in den USA zuletzt verlangsamt. In dem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern haben bislang mehr als 148,5 Millionen Menschen mindestens eine Impfdosis erhalten, 107,3 Millionen gelten als voll geimpft, wie Zahlen der Gesundheitsbeh?rde CDC zeigen.

Indien: Experten warnen bereits vor dritter Corona-Welle

Inmitten der bedrückenden Corona-Lage in Indien warnen Experten bereits vor einer dritten Welle. Eine weitere Infektionswelle sei ?unvermeidlich“, erkl?rte der oberste wissenschaftliche Berater der Regierung, K. Vijay Raghavan, laut ?Indian Express“ vom Donnerstag. Die Frage sei nur wann. Indien meldete erneut einen H?chststand bei den Corona-Neuinfektionen – mit 412.262 F?llen binnen eines Tages. Die Zahl der Corona-Todesf?lle stieg laut Zahlen des Gesundheitsministeriums um 3.980 auf über 220.000. Seit Beginn der Pandemie verzeichnet Indien mehr als 20 Millionen Corona-Infektionen.

Von der Leyen: EU offen für Debatte über Impfstoff-Patente

EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen zeigt sich offen für eine Debatte über den US-Vorsto? zur Aussetzung von Corona-Impfstoffpatenten. ?Die Europ?ische Union ist bereit, jeden Vorschlag zu diskutieren, der diese Krise wirksam und pragmatisch angeht“, sagte von der Leyen am Donnerstag. Man müsse sehen, wie der US-Vorschlag diesem Ziel dienen k?nne. ?Kurzfristig rufen wir jedoch alle L?nder mit Impfstoffproduktion auf, Exporte zu erlauben und alles zu vermeiden, was Lieferketten st?ren k?nnte.“

St?dtetag fordert mehr Freiheiten für negativ Getestete

Der Deutsche St?dtetag fordert mit den geplanten Freiheiten für Corona-Geimpfte auch mehr Lockerungen für negativ Getestete. Viele Menschen h?tten sich wegen des Impfstoffmangels noch nicht impfen lassen k?nnen, sagte der Hauptgesch?ftsführer des St?dtetags, Helmut Dedy, den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Donnerstag). ?Wir pl?dieren deshalb dafür zu prüfen, in begrenztem Umfang auch tagesaktuell negativ getesteten Personen Freiheiten zurückzugeben.“

US-Universit?t Harvard führt Corona-Impfpflicht für Studenten ein

Studierende der US-Universit?t Harvard müssen sich zum Beginn des neuen Semesters im Herbst gegen Corona impfen lassen. ?Um die hohen Impfraten zu erreichen, die zum Schutz unserer Gemeinde erforderlich sind, wird Harvard die Corona-Impfung für alle Studenten vorschreiben, die sich in diesem Herbst auf dem Campus aufhalten werden“, teilte die Hochschule in Cambridge im US-Bundesstaat Massachusetts am Mittwoch (Ortszeit) mit. Ausnahmen würden demnach nur aus medizinischen oder religi?sen Gründen gew?hrt. Zuvor hatten eine Reihe anderer US-Universit?ten wie Yale, Columbia und Princeton bereits eine solche Impfpflicht eingeführt.

Aussetzung des Patentschutzes für Corona-Impfstoffe "aus moralischer Verpflichtung"

US-Regierung will Patentschutz für Corona-Impfstoffe aufheben  - WELT

Amerika will - gegen den Willen der EU und anderer wichtiger Partner - die Rezepte der Corona-Impfstoffe weltweit zug?nglich machen. Der Schritt würde die Grundgesetze der Pharmabranche aushebeln – und k?nnte die Unternehmen Milliarden kosten. Ihre Aktienkurse brechen bereits ein. 

Ramelow fordert mehr Erleichterungen für Getestete

Thüringens Ministerpr?sident Bodo Ramelow (Linke) dringt darauf, neben Geimpften auch Menschen, die negativ auf das Coronavirus getestet wurden, mehr Erleichterungen zu gew?hren. Vollst?ndig Geimpfte, Genesene und Getestete müssten gleichgestellt werden, verlangte Ramelow am Donnerstag im RBB-Inforadio. Hier müsse es bundesweit einheitliche Verbesserungen geben.

Der Bundestag entscheidet am Mittag über Erleichterungen für Menschen, die vollst?ndig gegen das Coronavirus geimpft sind oder von der Erkrankung genesen sind. Die zur Abstimmung vorliegende Verordnung der Bundesregierung sieht vor, dass für diese Menschen die geltenden Ausgangs- und Kontaktbeschr?nkungen wegfallen. Zudem werden sie etwa beim Einkauf oder beim Friseurbesuch von Testpflichten befreit.

Israelische Studie betont Bedeutung von vollst?ndiger Corona-Impfung

Eine neue Studie aus Israel unterstreicht die Notwendigkeit, sich doppelt mit dem Biontech-Pr?parat gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Eine landesweite Untersuchung des dortigen Gesundheitsministeriums und des Herstellers Pfizer bescheinigte dem Impfstoff zwischen sieben und 14 Tagen nach Erhalt der ersten Dosis eine Schutzwirkung von 58 Prozent vor einer Infektion, von 76 Prozent vor einer Krankenhauseinweisung und 77 Prozent vor dem Tod. Sieben Tage nach der vom Hersteller empfohlenen zweiten Dosis reduziert sich das Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus, einer Krankenhauseinweisung oder des Todes demnach jeweils um mehr als 95 Prozent.

Die Verfasser der im Fachmagazin ?The Lancet“ ver?ffentlichten Studie betonten, dass noch wenig über die Dauer der Wirksamkeit der ersten Dosis bekannt sei. Der Erhalt nur einer Spritze k?nnte einen kürzeren Schutz-Zeitraum bedeuten, insbesondere in Gegenden mit neuen Coronavirus-Varianten. Generell gebe es weiterhin auch noch Unklarheiten über die Dauer der Immunit?t nach der zweiten Impfung.

Die Untersuchung stützt sich auf Daten, die zwischen dem 24. Januar und dem 3. April 2021 in Israel erhoben wurden. Am 24. Januar hatten rund 2,6 Millionen Menschen die Erst- und 1,2 Millionen auch die Zweitimpfung erhalten. Am 3. April waren etwa 4,8 Millionen Menschen doppelt geimpft, 5,3 Millionen einfach. In Israel leben rund 9,3 Millionen Menschen.

Neuseeland setzt Reise-Erleichterungen für Australier teilweise aus

Neuseeland führt wieder Quarant?ne-Bestimmungen für Besucher aus dem bev?lkerungsreichsten australischen Bundesstaat New South Wales ein. Grund sind zwei Coronavirus-F?lle in der australischen Metropole Sydney, der Hauptstadt des Bundesstaats, in den vergangenen Tagen. Die neuseel?ndische Regierung werde die Situation weiter beobachten und entsprechend reagieren, sagte der zust?ndige Minister Chris Hipkins. Nach der Einrichtung einer sogenannten Reise-Blase (?travel bubble“) im April durften Besucher aus Australien wieder einreisen, ohne dass sie sich in Quarant?ne begeben mussten.

Habeck für Lockerungen für Geimpfte und Genesene trotz "gewisser Unfairness"

An den geplanten Lockerungen der Corona-Einschr?nkungen für Geimpfte und Genesene führt nach Ansicht des Co-Vorsitzenden der Grünen, Robert Habeck, kein Weg vorbei. ?Es ist natürlich eine gewisse Unfairness, die da mitschwingt“, sagt er im Deutschlandfunk mit Blick auf diejenigen in der Gesellschaft, für die die Lockerungen zun?chst nicht zutreffen werden. Gleichwohl sei die Sache rechtlich eindeutig. Wenn es keinen Nutzen der Beschr?nkung gebe, müsse sie fallen. ?Es gibt eine gewisse Spannung, das r?ume ich ein. Aber die Rechtsnorm ist klar, und wenn wir alle verst?ndig miteinander umgehen, dann sollten wir uns freuen über diese Menschen, die ein bisschen mehr spazieren gehen k?nnen und frei sein dürfen.“ Der Bundestag soll im Laufe des Tages über die Lockerungen entscheiden.

Psychologe: Corona macht Polizisten zu schaffen

In der Corona-Pandemie suchen Polizisten in Deutschlands Hauptstadt angesichts psychischer Belastungen verst?rkt Rat und Hilfe. Es gebe deutlich mehr Demonstrationen und Eins?tze, ?das macht auf Dauer mürbe“, sagte der Leiter des Psychosozialen Dienstes der Berliner Polizei, Jan Hülsenbeck, der Deutschen Presse-Agentur.

Im Jahr 2020 wandten sich demnach 412 Betroffene an die Sozialberatung der Polizei, die auch Feuerwehrleuten und dem Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales offen steht. In den Jahren davor waren stets um die 350 Erstgespr?che registriert worden. Es sei um belastende Eins?tze bei Demonstrationen ebenso gegangen wie um pers?nliche Sorgen etwa durch Trennungen oder famili?re Probleme durch den Schichtdienst, sagte Hülsenbeck.


Indien meldet wieder über 400.000 Neuinfektionen - H?chstwert

Indien verzeichnet mit 412.262 Corona-Neuinfektionen erneut einen weltweiten H?chstwert. Zudem meldet das Gesundheitsministerium mit 3980 weiteren Toten so viele Todesf?lle in Verbindung mit dem Virus wie noch nie. Damit stieg die Zahl der best?tigten Ansteckungen in dem südasiatischen Land binnen 24 Stunden auf über 21 Millionen, die Zahl der Todesf?lle erh?hte sich auf mehr als 230.000. Am Samstag hatten die Beh?rden erstmals mehr als 400.000 Neuinfektionen gemeldet. Indien setzt derzeit eine massive zweite Corona-Welle zu und weist weltweit nach den USA die zweitmeisten Infektionen auf. Viele Krankenh?user sind überfüllt, es mangelt an medizinischem Sauerstoff zur Behandlung von Covid-19-Patienten.

RKI - 21.953 Neuinfektionen, Inzidenz sinkt auf 129,1

Die Gesundheits?mter haben dem Robert-Koch-Institut (RKI) 21.953 weitere Corona-F?lle binnen eines Tages gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz fiel auf 129,1, am Vortrag betrug der Wert 132,8. Er gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus angesteckt haben. 250 weitere Menschen starben binnen 24 Stunden im Zusammenhang mit dem Virus. Damit stieg die Zahl der Todesf?lle in Zusammenhang mit dem Virus insgesamt auf 84.126. Seit Ausbruch des Virus wurden mehr als 3,4 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet.

Bolsonaro - USA schicken AstraZeneca-Impfstoff nach Brasilien

US-Pr?sident Joe Biden wird bald Dosen des AstraZeneca-Impfstoffs nach Brasilien schicken. Dies kündigte der brasilianische Pr?sident Jair Bolsonaro an. Die US-Regierung hat sich bisher noch nicht dazu ge?u?ert. Brasilien befindet sich gerade mitten in einer zweiten Welle der Pandemie. Nach offiziellen Zahlen starben dort innerhalb der letzten 24 Stunden 2811 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Damit erreichte die Zahl der Pandemie-Toten in dem Land 414.000.

BMW verkauft im April 10 Prozent mehr Autos als vor Corona

BMW hat im April weltweit rund 220.000 Autos verkauft und damit gut 10 Prozent mehr als im April des Vorkrisen-Jahres 2019. In allen Weltregionen seien die damaligen Absatzzahlen übertroffen worden, teilte der Konzern in München mit. Damit habe BMW den Absatzerfolg des ersten Quartals fortgeführt, sagte Vertriebsvorstand Pieter Nota. Im ersten Quartal hatte BMW dank der hohen Nachfrage in Asien 5 Prozent mehr Autos verkauft als vor der Corona-Krise.

Besonders erfreulich sei das Interesse an Elektroautos, sagte Nota: ?Wir sind gut unterwegs, unseren Absatz an vollelektrischen Fahrzeugen in diesem Jahr wie geplant zu verdoppeln.“ Mit aktuell 3 E-Autos und 14 Plug-in-Hybriden biete der BMW-Konzern mehr elektrifizierte Modelle als die Konkurrenz.

Lockerungen für Geimpfte: Psychologen sehen Risiko für Unmut

Die vom Bundeskabinett beschlossenen Lockerungen für Geimpfte k?nnten aus Sicht einiger Psychologinnen und Psychologen auch für Unmut sorgen. Zu Schwierigkeiten bei der Akzeptanz der Beschlüsse k?nne es etwa kommen, wenn Geimpfte bei den Urlaubspl?nen bevorzugt behandelt werden, sagte Ernst Dietrich Munz, Pr?sident der Bundespsychotherapeutenkammer. Sollten Bundestag und Bundesrat bis Freitag zustimmen, k?nnten die Lockerungen schon am Samstag gelten.

Der Sozialpsychologe Ulrich Wagner von der Uni Marburg sieht vor allem den geplanten Wegfall der Impfpriorisierung im Sommer kritisch. ?Wird die Priorisierung aufgegeben oder ist es nicht mehr erkennbar, nach welcher Ma?gabe geimpft wird, dann entsteht ein Gefühl der Ungerechtigkeit“. Dieses Risiko sei schon bei der Impfung durch Haus?rzte gegeben.

Ein weiterer Kritikpunkt Wagners ist, dass es noch keinen digitalen Impfpass gibt. Mit ihm sollen sich vollst?ndig Geimpfte ausweisen k?nnen. Wagner fragt sich, wie die Ordnungskr?fte die neuen Regelungen effektiv kontrollieren sollen. Der Sozialpsychologe sieht jedoch nicht alles kritisch. So h?lt er es für richtig, dass auch in der absehbaren Zukunft Geimpfte weiter Masken tragen und Abstand halten müssen. Es gehe darum, eine allgemeingültige Norm aufrecht zu erhalten, die auch kontrolliert werden k?nne.

Ministerium: Digitalisierungsschub an Hochschulen durch Pandemie

Die hessischen Hochschulen haben die Umstellung auf den Online-Betrieb aus Sicht des Wissenschaftsministeriums insgesamt gut gemeistert. Nur wenige Lehrveranstaltungen seien ausgefallen, Prüfungen h?tten stattgefunden und das Studium gehe weiter – ?aber natürlich anders als sonst. Und da geht viel verloren“, erkl?rte das Ministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. ?Wissenschaft braucht Diskurs; Forschen und Lernen brauchen Austausch.“ Zum Studium geh?re der Blick über den Tellerrand, der mit dem Leben in einer Hochschulstadt verbunden sei. ?Und das alles fehlt.“

Dem digitalen Fortschritt an den Hochschulen habe die Pandemie einen Schub versetzt, doch finde dieser auch ohne Corona statt, so das Ministerium. Digitale Formate erm?glichten es, auf die Bedürfnisse von Studierenden mit unterschiedlichen Bildungsbiografien, Lebenssituationen und Herausforderungen besser zu antworten, und auch für die Barrierefreiheit br?chten sie zus?tzliche M?glichkeiten. Als Beispiele verwies das Ministerium auf jederzeit zug?ngliche Vorlesungen via Video und dazugeh?rige elektronische Formate des Austauschs wie Videokonferenzen und Chatrooms sowie interaktive Lernformate. Solche Formate leisteten damit einen wertvollen Beitrag auch zur weiteren ?ffnung und damit Demokratisierung der Hochschulen, erkl?rte das Ministerium.

Apothekerverband warnt vor Nachteilen für kleine Betriebe beim Impfen

Der Apothekerverband Nordrhein hat vor einer ?Zwei-Klassen-Gesellschaft“ beim Impfen durch Betriebs?rzte gewarnt. ?In kleinen und mittelst?ndischen Unternehmen sind deutlich über die H?lfte der Arbeitenden besch?ftigt, diese haben aber meist keinen fest angestellten Betriebsarzt und k?nnten nicht impfen“, sagte der Verbandsvorsitzende Thomas Preis der ?Rheinischen Post“ (Donnerstag).

Stattdessen schlug Preis vor, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kleinerer Betriebe in Impfzentren und gr??eren Unternehmen geimpft werden. ?Ab Juni sollten die Impfzentren für kleine und mittelst?ndische unternehmen impfen. Und in den Impfstra?en der Gro?unternehmen sollten auch Impfungen für kleine Unternehmen angeboten werden“, so Preis. Mit dem geplanten Impfbeginn der Betriebs?rzte im Juni rechnet der Verbandschef auch mit ausreichend Impfstoffen.

Deutscher St?dtetag fordert auch Lockerungen für negativ Getestete

Angesichts der geplanten Freiheiten für Geimpfte fordert der Deutsche St?dtetag auch mehr Lockerungen für negativ Getestete. Viele Menschen h?tten sich wegen des Impfstoffmangels noch nicht impfen lassen k?nnen. ?Wir pl?dieren deshalb dafür zu prüfen, in begrenztem Umfang auch tagesaktuell negativ getesteten Personen Freiheiten zurückzugeben“, sagte der Hauptgesch?ftsführer des St?dtetags, Helmut Dedy, laut einem Vorabbericht der Zeitungen der Funke Mediengruppe. Die Gesellschaft dürfe sich nicht in Geimpfte und Genesene sowie alle anderen spalten. An diesem Donnerstag stimmt der Bundestag über die geplanten Lockerungen für Geimpfte und Genesene ab.

Lehrerverband: Eine Milliarde Euro für Nachhilfe reicht nicht

Der Pr?sident des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, h?lt das von der Bundesregierung auf den Weg gebrachte Corona-?Aufholprogramm“ zur Finanzierung von Nachhilfestunden für ?absolut unzureichend“. Vorgesehen ist dafür eine Milliarde Euro. ?Ohne eine massive Aufstockung dieser Mittel durch zus?tzliche L?nderprogramme in mindestens gleicher, am besten aber dreifacher H?he, werden die F?rderma?nahmen nicht wirklich greifen k?nnen“, sagte der Verbandschef der ?Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Donnerstag). Jetzt seien die Bundesl?nder in der Pflicht, sehr schnell erg?nzende Ma?nahmenpakete zu verabschieden.

Das Bundeskabinett hatte am Mittwoch ein zwei Milliarden Euro schweres Corona-?Aufholprogramm“ für Kinder und Jugendliche beschlossen. Das Programm besteht aus zwei S?ulen: Rund eine Milliarde Euro sollen in Nachhilfe- und F?rderprogramme für Schüler gesteckt werden. Eine weitere Milliarde ist für die Aufstockung verschiedener sozialer Projekte vorgesehen, die Kinder, Jugendliche und Familien unterstützen, um auch in diesem Bereich Krisenfolgen abzufedern. Das Geld soll in diesem und im n?chsten Jahr flie?en und die Folgen der Corona-Ma?nahmen bestm?glich abfedern.

Domscheit-Berg warnt vor Sicherheitslücken beim digitalen EU-Impfnachweis

Die netzpolitische Sprecherin der Linken-Bundestagsfraktion, Anke Domscheit-Berg, warnt vor Sicherheitslücken im Verschlüsselungssystem des europ?ischen digitalen Impfnachweises. ?Es reicht, wenn ein einziger dieser Schlüssel irgendwo im europ?ischen Gesamtsystem korrumpiert ist“, sagte die Abgeordnete dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Donnerstagsausgaben). M?glich seien der Diebstahl oder der Missbrauch der Schlüssel, ?um damit beliebig viele gef?lschte Zertifikate zu erstellen, für die sich dann sicher auch Vertriebswege finden werden“.

?Es ist eine sehr gro?e organisatorische Herausforderung – weniger eine technische – um ein so gro?es Gesamtsystem mit so vielen Beteiligten weitgehend sicher zu machen“, sagte Domscheit-Berg den Zeitungen. Sie vermute deshalb, dass die geplante Umsetzung bis Ende Juni gar nicht zu schaffen sei und die Einführung frühestens im Herbst stattfinden k?nne.

WHO-Chef begrü?t US-Vorsto? für Aussetzung von Patentschutz bei Corona-Impfstoff

Der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat den Vorsto? der US-Regierung für eine Aussetzung des Patentschutzes bei Impfstoffen als ?histroische Entscheidung“ begrü?t. Es handle sich um einen Schritt in Richtung Impfstoff-Gerechtigkeit, ?der das Wohlergehen aller Menschen überall in einer schwierigen Zeit in den Vordergrund stellt“, schrieb Tedros Adhanom Ghebreyesus beim Onlinedienst Twitter am Mittwoch. ?Lassen Sie uns jetzt alle gemeinsam schnell und solidarisch handeln“, fügte er hinzu.

Der WHO-Chef hatte angesichts der Impfstoff-Knappheit in vielen L?ndern seit Monaten für einen solchen Patentverzicht pl?diert. Zahlreiche Nichtregierungsorganisationen sowie Entwicklungs- und Schwellenl?nder unterstützen die Ma?nahme. Damit k?nne die Produktion weltweit ausgebaut und Impfstoff auch für ?rmere L?nder zug?nglicher gemacht werden.

Bislang wurde ein solcher Schritt von den Industrienationen, in denen zahlreiche gro?en Pharmakonzerne ans?ssig sind, abgelehnt. Die US-Regierung kündigte nun an, sich bei der Welthandelsorganisation WTO für eine Ausnahmeregelung einzusetzen. Der Weltpharmaverband IFPMA nannte die US-Entscheidung ?entt?uschend“.

BDI-Pr?sident kritisiert fehlende ?ffnungsperspektive für die Wirtschaft

Der Pr?sident des Industrieverbandes BDI, Siegfried Russwurm, klagt über fehlende ?ffnungsperspektiven für Teile der Wirtschaft. ?Lockerungen der Corona-Beschr?nkungen nur für Geimpfte und Genesene allein reichen nicht aus“, sagte Russwurm dem RedaktionsNetzwerk Deutschland laut Vorabbericht. Erforderlich seien aus wirtschaftlichen ebenso wie psychologischen Gründen konkrete ?ffnungsperspektiven auch für Unternehmen, um das Wirtschaftswachstum anzukurbeln und um Existenzen zu sichern. Es gebe keine Alternative zu einer konsequenten ?ffnungsstrategie, die die Wirtschaft in ihrer ganzen Breite einbeziehe.

EU verteidigt h?here Zahlung für n?chste Biontech-Impfstofflieferung

Die Brüsseler EU-Kommission verteidigt, dass für den Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer künftig ein h?herer Preis gezahlt werden soll. Der geplante n?chste Vertrag unterscheide sich signifikant von den ersten beiden, hie? es am Mittwochabend aus Beh?rdenkreisen. So gebe es beispielsweise strengere Liefervereinbarungen, andere Haftungsregeln und Vereinbarungen zur Anpassung des Impfstoffes an neue Coronavirus-Varianten. Au?erdem gestalte sich der Preis je Dosis auch anders, weil die EU künftig kein Geld mehr für Produktionsf?rderung zahle.

Moderna: Dritte Impfung verbessert wohl Schutz gegen Virus-Varianten

Erste Studiendaten deuten Moderna zufolge darauf hin, dass eine dritte Impfung den Schutz gegen Virus-Varianten aus Brasilien und Südamerika verbessern dürfte. Dies gelte sowohl für den bereits eingesetzt Impfstoff wie für eine Auffrischungsimpfung mit einem neu erprobten Mittel, teilte der Pharma-Konzern mit. Moderna-Chef Stephane Bancel sprach von ermutigenden Ergebnissen aus der Freiwilligen-Studie mit 40 Teilnehmern.

Vier NBA-Profis positiv auf Coronavirus getestet

In der NBA sind in den vergangenen sieben Tagen vier Basketballer positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte die Liga am Mittwoch mit. Seit dem 28. April sind demnach 492 Spieler auf das Virus getestet worden. Auf der Corona-Liste der NBA steht seit Sonntag auch Nationalspieler Dennis Schr?der. Aufgeführt sind dort Spieler, die entweder selbst positiv getestet worden sind oder als Kontakt eines positiv getesteten Menschen eingestuft werden. Nach dpa-Informationen fehlt Schr?der den Lakers insgesamt 10 bis 14 Tage und damit wom?glich für den Rest der Hauptrunde.

USA für Aussetzung von Patentschutz für Corona-Impfstoffe

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie hat sich die US-Regierung für eine vorübergehende Aussetzung des Patentschutzes für Impfstoffe ausgesprochen. ?Das ist eine weltweite Gesundheitskrise, und die au?ergew?hnlichen Umst?nde der Covid-19-Pandemie verlangen nach au?ergew?hnlichen Ma?nahmen“, erkl?rte die US-Handelsbeauftragte Katherine Tai am Mittwoch. Die US-Regierung glaube zwar fest an den Schutz geistigen Eigentums; sie werde sich aber bei der Welthandelsorganisation WTO für eine Ausnahmeregelung bei Corona-Impfstoffen einsetzen, ?um diese Pandemie zu beenden“.

?Das Ziel der Regierung ist es, m?glichst viele Menschen so schnell wie m?glich mit sicheren und wirksamen Impfstoffen zu versorgen“, erkl?rte Tai. Die Handelsbeauftragte betonte zugleich, die Verhandlungen bei der WTO k?nnten dauern, weil ein ?Konsens“ gefunden werden müsse. Tai verwies auch auf die ?Komplexit?t“ des Themas.

Nichtregierungsorganisationen sowie Entwicklungs- und Schwellenl?nder fordern die vorübergehende Ausnahmeregelung, damit die weltweite Impfstoff-Produktion angekurbelt werden kann. Das wurde von Industrienationen, in denen die gro?en Pharmakonzerne ans?ssig sind, bislang aber abgelehnt.

Indische Corona-Variante erstmals in Kenia nachgewiesen

Die indische Coronavirus-Variante ist erstmals auch in Kenia aufgetreten. Es sei ?nur eine Frage der Zeit“ gewesen, sagte Patrick Amoth vom kenianischen Gesundheitsministerium am Mittwoch. ?Man kann keine Grenzen errichten, um zu verhindern, dass ein Virus in das eigene Gebiet eindringt.“ Die Mutante wurde demnach in Proben indischer Reisender entdeckt, die in der westkenianischen Stadt Kisumu arbeiteten. Zuvor war die Mutation bereits im Nachbarland Uganda nachgewiesen worden.

Spahn will für AstraZeneca Priorisierung sofort aufheben

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will für Corona-Impfungen mit dem Wirkstoff von AstraZeneca die Priorisierung sofort aufheben. ?Wir werden generell – und darüber m?chte ich morgen mit Karl-Josef Laumann (NRW) und anderen 15 Landesministerkollegen reden – bei AstraZeneca eindeutig sagen für Arztpraxen wie für Impfzentren, dass es dort keine Priorisierung mehr gibt“, sagte der CDU-Politiker in der Sendung ?Aktuelle Stunde“ des WDR-Fernsehens. Unabh?ngig von Alter oder Vorerkrankung k?nne dann also jeder, der mit AstraZeneca geimpft werden wolle, auch geimpft werden. Auf die Nachfrage, ab wann das gelten solle, sagte Spahn: ?Für AstraZeneca jetzt schon sofort, das ist mein Vorschlag.“

Für die anderen Impfstoffe bekr?ftigte er die bisherige Aussage, dass die Priorisierung voraussichtlich im Juni beendet werden k?nne, ?wenn die Lieferungen weiter so kommen, wovon ich ausgehe“. Bisher werden Alte, Vorerkrankte sowie besonders gef?hrdete oder systemrelevante Berufsgruppen vorrangig geimpft. Ihre Reihenfolge ist in drei Vorrangstufen geregelt.

Zugleich pl?dierte Spahn für mehr zeitliche Flexibilit?t bei der Verabreichung der n?tigen zweiten AstraZeneca-Impfung. ?Das Zulassungsintervall, der Zeitraum zwischen Erst- und Zweitimpfung, ist vier bis zw?lf Wochen. Wir haben jetzt regelhaft zw?lf Wochen gemacht, weil die Wirksamkeit h?her ist. Wir werden aber deutlich mehr Flexibilit?t jetzt m?glich machen.“ Er wisse aus Erfahrungen im eigenen Bekanntenkreis: ?Die Zweitimpfung haben jetzt viele lieber früher, auch mit Blick auf den Sommer – das geht mit AstraZeneca auch innerhalb der Zulassung.“

Umfrage: Mehrheit der Deutschen h?lt sich an Ausgangssperre

Die meisten Deutschen halten sich nach eigenen Angaben an die in Landkreisen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz über 100 geltende Corona-Ausgangssperre. Nach einer am Mittwoch ver?ffentlichten Civey-Umfrage für das Magazin ?Business Insider“ gaben mehr als 77 Prozent der Befragten an, dass sie sich strikt an die seit Ende April in entsprechenden Landkreisen geltende Ausgangssperre zwischen 22 und 5 Uhr halten würden. Etwa zwei Drittel hielten sich den Angaben nach sogar sehr strikt daran. Nur eine Minderheit gab an, sich weniger strikt (4,7 Prozent) oder gar nicht (8,7 Prozent) daranzuhalten. Die restlichen Befragten gaben an, nicht von der Regelung betroffen zu sein oder keine Antwort zu wissen.

Ausgewertet nach den Wahlabsichten der Befragten zeigte sich, dass fast 43 Prozent der AfD-Anh?nger angaben, sich weniger an die Ausgangssperre zu halten oder sie ganz zu missachten. Bei der FDP waren es demnach knapp 21 Prozent, bei den Linken rund 15. Bei CDU, SPD und Grünen waren es laut der Umfrage jeweils nur unter zehn Prozent der Befragten.

Kreis Pinneberg hebt sch?rfere Ma?nahmen auf

Nach geringerem Infektionsgeschehen hebt der Kreis Pinneberg als letzte Kommune in Schleswig-Holstein die sch?rferen Corona-Ma?nahmen im Rahmen der Bundes-Notbremse auf. Wie das Landratsamt mitteilte, werden die n?chtliche Ausgangssperre und die strengeren Kontaktbeschr?nkungen zum Freitag zurückgenommen. Damit werden sich überall im Kreis Pinneberg – also auch auf Helgoland – wieder fünf Personen aus zwei Haushalten treffen k?nnen, und zwar rund um die Uhr.

Auch die Au?engastronomie darf dann wieder G?ste empfangen. Das Verbot des Ausschanks und Trinkens von Alkohol im ?ffentlichen Raum werde aufgehoben. Bislang geschlossene Einzelhandelsgesch?fte dürfen Kunden einlassen, wenn diese ihre Kontaktdaten angegeben haben. Zuvor hatte die Sieben-Tage-Inzidenz an fünf aufeinander folgenden Tagen den Wert von 100 unterschritten. Gem?? der Notbremse darf dann ab dem übern?chsten Tag wieder gelockert werden.

Das Bildungsministerium in Kiel teilte mit, dass am Freitag neue Bestimmungen für den Schulbesuch in Kraft treten. Demnach gehen im Kreis Pinneberg die Schulklassen 1 bis 6 wieder in den Pr?senzunterricht, die h?heren Jahrg?nge in den Wechselunterricht. Abschlussklassen erhalten Pr?senzangebote unter Corona-Hygienebedingungen. Auch Einschr?nkungen im Kita-Betrieb werden dann wieder aufgehoben, wie der Kreis mitteilte.

New York ?ffnet weiter – Broadway startet Mitte September

Eineinhalb Jahr nach dem Corona-Lockdown sollen die Shows am New Yorker Broadway am 17. September wieder starten. Der Ticket-Verkauf für die Theaterstücke und Musicals beginne am Donnerstag, teilte New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo mit. Die S?le k?nnten dann wie vor der Krise mit einer Kapazit?t von 100 Prozent genutzt werden. ?Der Broadway ist ein wesentlicher Bestandteil der Identit?t und Wirtschaft unseres Staates und wir freuen uns, dass die Vorh?nge wieder aufgehen werden“, so Cuomo.

Schon am 19. Mai dürfen dabei Teile der Baseballstadien der Yankees und der Mets voll gefüllt sein – sofern die Besucher vollst?ndig geimpft sind und Masken tragen. Cuomo kündigte zugleich einen Anreiz für Impf-Skeptiker an: Für alle Baseball-Fans gibt es ein kostenloses Ticket, wenn diese sich direkt beim Stadion impfen lassen.

New York hatte gemeinsam mit den Nachbar-Bundesstaaten Connecticut und New Jersey zuletzt weitreichende Lockerungen der geltenden Corona-Beschr?nkungen angekündigt. Am 19. Mai sollen auch Restaurants, Theater, Museen, Friseursalons, Vergnügungsparks und Fitnessstudios ohne Kapazit?tsgrenzen ?ffnen dürfen.

Verfassungsgericht lehnt Eilantr?ge gegen Ausgangsbeschr?nkungen ab

Das Bundesverfassungsgericht hat Eilantr?ge gegen n?chtliche Ausgangsbeschr?nkungen im Zuge der Corona-Notbremse abgelehnt. ?Damit ist nicht entschieden, dass die Ausgangsbeschr?nkung mit dem Grundgesetz vereinbar ist“, teilte das Gericht am Mittwoch in Karlsruhe aber mit. Diese Frage müsse im Hauptsacheverfahren gekl?rt werden.

?Corona-Notbremse“: Bundesverfassungsgericht lehnt Eilantr?ge gegen Ausgangssperre ab - WELT

Die Corona-Ausgangssperren bleiben vorerst in Kraft. Das Bundesverfassungsgericht lehnt die Eilantr?ge gegen die n?chtlichen Ausgangsbeschr?nkungen ab. Ob die Ma?nahme mit dem Grundgesetz vereinbar ist, wird im Hauptsacheverfahren geprüft.


Kreis Friesland: Mehr als 100 Menschen werden nach Impfungen mit Kochsalzl?sung zu Antik?rpertests gebeten

Wegen Impfungen mit einer Kochsalzl?sung sind im Landkreis Friesland mehr als 100 Menschen zur einer Blutabnahme für Antik?rpertests gebeten worden. Die Termine seien wie geplant wahrgenommen worden, teilte eine Kreissprecherin am Mittwoch in Jever mit. Mit den Tests soll überprüft werden, wer bereits eine erste Impfung gegen Covid-19 bekommen hat. Die Aktion ist notwendig, da eine Mitarbeiterin des Impfzentrums einger?umt hatte, vor zwei Wochen sechs Spritzen statt mit Biontech-Impfstoff nur mit Kochsalzl?sung gefüllt zu haben. Nach Beh?rdenangaben war ihr beim Anmischen des Vakzins ein Fl?schchen mit Biontech heruntergefallen, was sie vertuschen wollte. Gegen die Frau wird ermittelt.

Nach Kreisangaben wurde bei insgesamt 118 erstgeimpften Personen Blut abgenommen – zum Impfzentrum nahe Schortens kamen 78 Personen, zum Kreisdienstleistungszentrum in Varel 40 Personen. Zun?chst hatte der Landkreis von Tests bei 117 Personen berichtet – eine Person wurde nach Angaben des Deutschen Roten Kreuzes am Mittwoch noch nachgemeldet und soll zus?tzlich getestet werden. Noch am Abend sollten die Proben an das Landesgesundheitsamt geschickt werden. Mit Ergebnissen rechnet der Kreis voraussichtlich bis kommenden Montag. Personen ohne Antik?rper-Nachweis sollen dann am 12. Mai nachgeimpft werden.

Für etwa 80 Betroffene, die bei dem Vorfall am 21. April eine Zweitimpfung erhielten, kommen Antik?rpertests nach Angaben der Kreisverwaltung nicht infrage. über diese Tests lasse sich demnach nicht eindeutig feststellen, ob Antik?rper von einer ersten oder zweiten Impfung vorliegen. Der Kreis will den Betroffenen in Absprache mit dem Landesgesundheitsamt und der St?ndigen Impfkommission (STIKO) daher eine dritte Impfung anbieten, falls nach dem Impftermin am 21. April keine starke Impfreaktion aufgetreten sein sollte. Auf diese Weise soll auch der Impfschutz der Menschen mit zweiter Impfung sichergestellt werden.

Nahezu jeder zehnte Einwohner Berlins vollst?ndig geimpft

In Berlin ist inzwischen nahezu jeder zehnte Einwohner vollst?ndig gegen das Coronavirus geimpft. Die Impfquote bei denjenigen, die alle Dosen erhalten haben, lag bei 9,97 Prozent, wie aus dem aktuellen Lagebericht der Berliner Senatsverwaltung hervorgeht. Damit liegt die Quote über dem Bundesdurchschnitt, den das Robert Koch-Institut (RKI) für Dienstag mit knapp 8,3 Prozent angab. Knapp 27 Prozent der Hauptstadtbewohner haben bereits die erste Impfdosis erhalten.

Gleichzeitig ging die Sieben-Tage-Inzidenz in der Hauptstadt weiter zurück und lag laut Lagebericht über alle Bezirke hinweg bei 104,8. Am Vortag hatte sie noch bei 111,2 gelegen.

Fast die H?lfte der Bürger auf Malta ist einmal geimpft

Das kleine EU-Land Malta kommt seinem Ziel n?her, bis Ende Juni eine Impfquote um die 70 Prozent zu erreichen. Schon jetzt haben 47 Prozent aller 514.000 Einwohner und Einwohnerinnen mindestens eine Impfdosis erhalten, wie Daten des Gesundheitsministeriums in Valletta zeigten. Bezogen nur auf die Erwachsenen lag die Impfquote sogar bei rund 55 Prozent. Au?erdem gehen die Zahlen der Neuinfektionen in dem Inselstaat deutlich zurück. Mit den im internationalen Vergleich hohen Impfquoten will das Mittelmeerland sich als sicheres Reiseziel profilieren.

Gesundheitsminister Chris Fearne sagte, die Beh?rden wollten ihr 70-Prozent-Ziel bei Erwachsenen bis Ende Juni erreichen. Bis Mitte August sollen dann alle Erwachsenen ein Angebot erhalten haben. Malta hat in den vergangenen zwei Wochen jeweils weniger als 50 neue Virusf?lle pro Tag gemeldet. Die Beh?rden heben nun nach und nach die im M?rz eingeführten Beschr?nkungen auf.

Die Regierung in Valletta treibt zudem Pl?ne voran, eigene Impf-Zertifikate einzuführen, um Reisen in und aus Nicht-EU-L?ndern wie Gro?britannien und Israel zu erleichtern. Fast jeder vierte Tourist, der 2019 Malta besuchte, kam aus Gro?britannien

Nach Corona-Ausbruch auf Tesla-Baustelle: Noch fünf Infizierte

Der Corona-Ausbruch auf der Gro?baustelle der Fabrik von US-Elektroautohersteller Tesla ist nach Ansicht der Brandenburger Landesregierung unter Kontrolle. Insgesamt seien bisher 114 Infizierte gez?hlt worden, davon gelten 109 als genesen, sagte der Abteilungsleiter im Gesundheitsministerium, Michael Zaske, im zust?ndigen Landtagsausschuss in Potsdam. Damit seien fünf F?lle von Covid-19 bekannt. Rund 2000 Besch?ftigte arbeiteten t?glich auf der Baustelle, zeitweise aus 35 Subunternehmen. ?Das Infektionsgeschehen ist unter Kontrolle“, sagte Zaske.

Die ersten Meldungen von Einzelf?llen habe es am 13. Februar gegeben, sagte der Abteilungsleiter. Nach dem Verdacht der H?ufung von Infektionen in der ersten M?rz-Woche seien Schritte zur Eind?mmung bei einer Kontrolle durch das Gesundheitsamt des Kreises Oder-Spree und das Ministerium festgelegt worden. Am 22. M?rz meldete das Gesundheitsamt nach seinen Angaben 25 bis 30 Infektionen. Bei einer Videokonferenz mit Tesla seien dann Ma?nahmen vereinbart worden. Mindestens alle zwei Tage sei ein Schnelltest vorgeschrieben worden.

Das Landesamt für Arbeitsschutz geht Hinweisen zu überschreitungen der zul?ssigen Arbeitszeit und Vorwürfen zur Unterbringung nach. ?Die Arbeitszeit ist kontrolliert worden, allerdings bis jetzt ohne M?ngel“, sagte der Referatsleiter Arbeitssicherheit, Ernst-Friedrich Pernack. Die Grenze von acht Stunden sei eingehalten worden. Das Magazin ?Business Insider“ sowie ?Bild“-Zeitung und ?B.Z.“ hatten von überlangen Schichten osteurop?ischer Arbeiter berichtet, die auch weniger als den Mindestlohn erhalten sollen. Die Unterkünfte würden kontrolliert, es gebe bisher aber keine Hinweise auf unwürdige Zust?nde. Die Situation zum Arbeitsschutz sei sehr zufriedenstellend. Im Verh?ltnis zu anderen Gro?baustellen tauchten sehr wenige M?ngel auf. Tesla war bisher für eine Stellungnahme nicht verfügbar.

Lokalbesuch trotz Ausgangssperre: Slowakische Politiker treten zurück

Zwei führende Politiker der slowakischen Regierungspartei ?Für die Menschen“ haben ihren Rücktritt erkl?rt, weil sie von Journalisten trotz geltender Corona-Ausgangssperre bei einem unerlaubten Lokalbesuch ertappt worden waren. Die Boulevardzeitung ?Plus7dni“ ver?ffentlichte Fotos, die belegten, dass sich Vize-Parlamentspr?sident Juraj Seliga und seine Parteikollegin Jana Zitnanska w?hrend der n?chtlichen Ausgangssperre mit dem liberalen Pr?sidenten der Region Bratislava in einer Kneipe getroffen hatten, die einem politisch nahestehenden Journalisten geh?rt. Seliga habe auf dem Nachhauseweg betrunken gewirkt, berichtete das Medium.

Seliga war als führender Kopf der Demonstrationsbewegung ?Für eine anst?ndige Slowakei“ bekannt geworden, die nach dem Mord am Investigativjournalisten Jan Kuciak im Februar 2018 entstanden war. Dank dieser Popularit?t wurde er 2020 ins Parlament in Bratislava gew?hlt und kandidierte sogar für den Chefsessel in der kleinsten der vier Koalitionsparteien gegen die letztlich siegreiche Vize-Regierungschefin Veronika Remisova. Die ehemalige EU-Abgeordnete Zitnanska wiederum war gemeinsam mit dem ehemaligen Staatspr?sidenten Andrej Kiska Mitgründerin dieser konservativen Partei und zuletzt Vorsitzende des Sozialausschusses im Parlament in Bratislava.

Laufzeit von Grünem Pass in Israel wird verl?ngert

Die Laufzeit des Grünen Passes für alle Menschen in Israel, die gegen das Coronavirus geimpft oder von einer Erkrankung genesen sind, wird bis Jahresende verl?ngert. Dies teilte das Gesundheitsministerium des Landes mit. Der Pass war für Geimpfte bislang ein halbes Jahr gültig, beginnend ab dem siebten Tag nach der Zweitimpfung. Unklar blieb bislang, ob anschlie?end eine Folgeimpfung notwendig ist. Auch Genesene k?nnen sich in dem Land mittlerweile impfen lassen. Der Impfstoff scheine mindestens bis Jahresende zu wirken, erkl?rte der Generaldirektor des Ministeriums, Chesi Levy, zur Verl?ngerung der Laufzeit. Er mahnte, weiter Distanz zu halten und in Innenr?umen Masken zu tragen.

In Israel hatte kurz vor Weihnachten eine erfolgreiche Impfkampagne begonnen. Die Zahl der Infektionen und schweren Erkrankungen fiel in den vergangenen Wochen stark. Viele Corona-Restriktionen wurden wieder aufgehoben. Geimpfte und Genesene mit Grünem Pass konnten leichter und schneller wieder Grundrechte wahrnehmen.

Brandenburg: AfD scheitert mit Eilantrag gegen Testpflicht an Schulen

Die AfD-Landtagsfraktion in Brandenburg ist mit einem Eilantrag gegen die Testpflicht an Schulen vor dem Landesverfassungsgericht gescheitert. Der Antrag auf Aussetzung des Zutritt-Verbots an Schulen ohne gültiges Testergebnis wurde abgelehnt, wie das Gericht mitteilte (VfGBbg 8/21 EA).

Die 23 Mitglieder des Landtags hatten eine Normenkontrolle zur Verfassungsm??igkeit der dem Zutrittsverbot zugrundeliegenden Regelung der Eind?mmungsverordnung eingereicht. Danach dürfen nur Personen, die einen negativen Schnelltest oder Selbsttest, bei Minderj?hrigen mit Unterschrift der Erziehungsberechtigten, nachweisen, die Schulen betreten. Die Mitglieder sahen laut Gericht dadurch das Recht auf Bildung, k?rperliche Unversehrtheit und das Recht auf Datenschutz verletzt.

Die Landesregelung sei durch die Bundesregelung, die seit dem 23. April gilt und die ebenfalls eine Testpflicht in Schulen anordne, überholt, so das Gericht. Darüber hinaus überwiege das Interesse am Schutz des Lebens und der k?rperlichen Unversehrtheit der Bev?lkerung durch die Verhinderung weiterer Virus-übertragungen den eher als gering zu bewertenden Eingriff in die k?rperliche Unversehrtheit und dem Recht auf Datenschutz durch die Selbsttests, so die Richter.

Ansturm in Bremen: Extra-Impftermine in wenigen Minuten vergeben

Bei einem Ansturm auf die Website des Bremer Impfzentrums wurdenin kürzester Zeit 2.000 Impftermine vergeben. Um 12 Uhr konnte für die Stadt Bremen ein Termincode für den Wirkstoff von AstraZeneca online angefordert werden, innerhalb weniger Minuten waren alle weg, wie die Gesundheitsbeh?rde mitteilte. In der angegebenen Zeit habe es 75.000 Zugriffe auf die Website gegeben. Bei den Buchungen habe es Verz?gerungen im System gegeben, einige Termine müssten nachtr?glich vereinbart werden, hie? es. Die Termincodes blieben aber gültig.

Die 2.000 Extra-Termine konnten kurzfristig aufgrund gr??erer Lieferungen von AstraZeneca vereinbart werden, und zwar nur von Bremerinnen und Bremern. Da in der Stadt bereits alle Impfberechtigten über 60 Jahren eine Impfeinladung erhalten hatten, richtete sich das Angebot an Jüngere der Geburtsjahrg?nge 1962 bis 1966. Die Termine für die Erstimpfungen sollen bis Sonntag (9. Mai) abgearbeitet werden. Sollten seltene medizinische Gründe gegen eine Impfung mit AstraZeneca sprechen, k?nne keine Impfung erfolgen, hie? es im Vorfeld.

Kanada l?sst Biontech-Impfstoff für 12- bis 15-J?hrige zu

In Kanada darf der Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer nun auch 12- bis 15-J?hrigen verabreicht werden. Dies teilte die federführende Gesundheitsbeh?rde mit. Sie bezeichnete die Genehmigung als wichtigen Meilenstein im Kampf gegen die Pandemie. Daten einer klinischen Studie in den USA mit rund 2000 Kindern und Jugendlichen h?tten ergeben, dass der Impfstoff für sie genauso sicher sei wie für Erwachsene.

Bei den geimpften Kindern seien keine Covid-19-Erkrankungen aufgetreten, fügte Sharma hinzu. Die Nebenwirkungen wie Schmerzen im Arm, Schüttelfrost oder Fieber seien ?hnlich wie bei Erwachsenen gewesen. Der Impfstoff von Biontech/Pfizer war in Kanada bislang nur für Jugendliche ab 16 Jahren zugelassen.

NRW übernimmt H?lfte der Kita-Beitr?ge im ersten Halbjahr 2021

Das Land NRW erl?sst wegen der coronabedingten Einschr?nkungen bei der Betreuung in den Kindertagesst?tten für das erste Halbjahr 2021 den Eltern die H?lfte der Kita-Beitr?ge. Wegen der Einschr?nkungen und dem Appell der Landesregierung an die Eltern, die Kinder m?glichst nicht in die Kitas zu bringen, würden die Beitr?ge für die Monate Januar sowie Mai und Juni nicht erhoben, sagte der NRW-Familien- und Kinderminister Joachim Stamp (FDP) in Düsseldorf. In dieser Frage befinde man sich derzeit in Abstimmung mit den kommunalen Spitzenverb?nden, um eine angemessene Lastenverteilung zu erreichen.

Der Minister betonte, dass er davon ausgehe, dass wegen der Fortschritte bei der Bek?mpfung der Corona-Pandemie ab Juli ?nur noch minimale Beschr?nkungen“ in den Kitas zu erwarten seien und die Einrichtungen wieder weitgehend im Regelbetrieb laufen k?nnten. Sollte es dennoch weiterhin zu Beschr?nkungen bei der Betreuung der Kita-Kinder kommen, werde man dies entsprechend berücksichtigen.

Mehr als 40 Prozent im Landkreis Hof haben erste Corona-Impfung erhalten

Der Landkreis Hof hat eine Corona-Impfquote von mehr als 40 Prozent erreicht. Der Anteil der mindestens einmal geimpften Menschen an der Gesamtbev?lkerung lag zuletzt bei 43,59 Prozent, wie das Landratsamt mitteilte. Eine ?hnliche hohe Impfquote weist die Dreiflüssestadt Passau auf. Dort lag der Anteil der Erstimpfungen am Mittwoch bei 46,21 Prozent der Bev?lkerung, wie die Stadt mitteilte. Wie auch der Landkreis Hof geh?rte die Grenzstadt in Niederbayern zeitweise zu den Regionen mit den h?chsten Corona-Neuinfektionen im Land.

Mit Blick auf ganz Bayern lag die Impfquote am Mittwoch nach Angaben des Robert Koch-Instituts bei 30,0 Prozent. über einen vollst?ndigen Impfschutz verfügen bislang 7,8 Prozent der Menschen im Freistaat.

Hessen lockert die Beschr?nkungen für geimpfte Menschen

Hessen lockert die Corona-Beschr?nkungen für vollst?ndig geimpfte Menschen deutlich. ?Wer vollst?ndig geimpft ist oder in den letzten sechs Monaten eine Corona-Infektion überstanden hat, wird Negativ-Getesteten gleichgestellt und darüber hinaus bei den Kontaktbeschr?nkungen künftig nicht mehr mitgez?hlt“, erkl?rte Ministerpr?sident Volker Bouffier (CDU) in Wiesbaden nach einer Sitzung des Corona-Kabinetts.

Auch die Besuchsbeschr?nkungen in den Alten- und Pflegeheimen werden für Genesene und Geimpfte in Hessen gelockert: Für diese Personen entfalle die Testpflicht vor dem Betreten der Heime, teilte Bouffier mit. In den Zimmern gebe es für sie keine Maskenpflicht mehr.

Schleswig-Holstein ?ffnet Tourismus und Gastronomie weiter

Schleswig-Holstein geht in der Corona-Pandemie weitere ?ffnungsschritte: So dürfen Geimpfte, Genesene und Getestete vom 17. Mai an unter strengen Vorgaben landesweit Gastst?tten auch in Innenr?umen besuchen und in Beherbergungsbetrieben übernachten, wie Ministerpr?sident Daniel Günther (CDU) am Mittwoch bekannt gab. Erleichterungen gibt es auch in den Bereichen Kita, Schule, Sport und Kultur.

Wer als Tourist im Norden übernachten will, muss sich demnach alle drei Tage auf Corona testen lassen. Mit ihren Beschlüssen weitet die Landesregierung praktisch die für vier Modellregionen geltenden Regeln auf das gesamte Land aus. Bisher dürfen Urlauber in der Schleiregion, in Eckernf?rde und in Nordfriesland unter strikten Corona-Vorgaben Urlaub machen. Von diesem Samstag an ist das auch in Timmendorfer Strand, Scharbeutz, Sierksdorf und Neustadt an der Ostsee in der Lübecker Bucht m?glich. Am Montag folgt Büsum in Dithmarschen.

intergrund der weiteren Lockerungen sind die sinkenden Corona-Zahlen mit stabil unter 100 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen in weiten Teilen Schleswig-Holsteins. Am Dienstagabend betrug die landesweite Inzidenz 54,5. Der Norden hat seit l?ngerem die deutlich niedrigsten Werte in Deutschland. In den Regionen mit Sieben-Tage-Inzidenzen unter 100 darf im Norden bereits jetzt die Au?engastronomie ?ffnen.

Sachsens Ministerpr?sident Kretschmer sieht Chancen auf "fr?hlichen Sommer"

Sachsens Ministerpr?sident Michael Kretschmer (CDU) hat Hoffnungen auf Lockerungen für Gastronomie, Tourismus und Kultur geschürt: ?Es gibt ein Licht am Ende des Tunnels und das wird deutlicher und heller“, sagte er bei einem Besuch in Zwickau. Es sei wichtig, in den n?chsten Wochen weiter konsequent und klug zu handeln. ?Wir werden eine realistische Chance haben, dass der Sommer 2021 genauso frei, dynamisch, fr?hlich wird für den Tourismus, für die Kultur, für die Gastronomie wie das im vergangenen Jahr gewesen ist.“ Schon zu Pfingsten halte er Lockerungen in der Gastronomie für m?glich.

Studierende beklagen mangelnde finanzielle Unterstützung in Pandemie

In einem gemeinsamen Hilferuf haben die Landesstudierendenvertretungen mehrerer Bundesl?nder auf die teils prek?re Situation der Studierenden in der Corona-Krise aufmerksam gemacht. ?Viele Studierende befinden sich weiterhin in einer schweren finanziellen Notlage. Das Anhalten der Pandemie verschlimmert die Lage zusehends“, hie? es in der am Mittwoch ver?ffentlichten Mitteilung.

Die überbrückungshilfen des Bundesbildungsministeriums von maximal 500 Euro im Monat seien zum einen viel zu niedrig angesetzt, zum anderen würden sie nur jenen ausgezahlt, die weniger als 100 Euro auf dem Konto h?tten, erfolglose Bewerbungen für Nebenjobs nachweisen k?nnten, monatlich einen Antrag stellten und nicht schon vor der Krise in einer Notlage gewesen seien.

?Da geht es an die Existenz“, kritisierten die Landesstudierendenvertretungen aus Bayern, Baden-Württemberg, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Sachsen. ?Besonders fatal ist dieser Umstand, da Studierende von den sozialen Sicherungsnetzen der Gesellschaft nicht aufgefangen werden.“

Falsche Chargennummer: Panne l?st Polizeieinsatz im Impfzentrum aus

Eine Panne beim Ausfüllen der Impfp?sse hat in Bielefeld die Polizei auf den Plan gerufen. Am Dienstag hatten Beamte der Kriminalpolizei im Impfzentrum Ermittlungen aufgenommen, wie eine Sprecherin der Polizei sagte. Eine dort Ende April geimpfte Frau hatte eine fehlerhafte Chargennummer in ihrem Impfpass bemerkt und war stutzig geworden. ?Wir konnten zun?chst nicht ausschlie?en, dass dem Impfzentrum etwas anderes geliefert worden war als der regul?re Impfstoff“, sagte eine Polizeisprecherin am Mittwoch zu dem Einsatz.

Doch die Befürchtungen, es mit einer Straftat zu tun zu haben, entpuppten sich schnell als unbegründet: Wie die Stadt Bielefeld am Mittwoch mitteilte, war den Mitarbeitern in der Apotheke des Impfzentrums beim Erstellen der Etiketten für den Impfpass ein Fehler unterlaufen, sodass bei 251 Menschen nun eine falsche Chargennummer im Impfpass steht. Die Frau hatte sich laut Stadt wegen der falschen Nummer an das Impfzentrum gewandt.

Die Betroffenen mit dem fehlerhaften Eintrag ?EX 2021“ werden nun von den Mitarbeitern des Impfzentrums kontaktiert, um zu kl?ren, wann die Impfp?sse korrigiert werden k?nnen. Dies k?nne bei Erstgeimpften etwa bei der zweiten Impfung geschehen. Man bedaure die Scherereien für die Betroffenen sehr, teilten die Verantwortlichen im Impfzentrum mit: Es sei wichtig, dass die Eintr?ge im Impfpass korrekt seien – ?auch im Hinblick auf den digitalen Impfpass, der bald eingeführt werden soll“, hie? es weiter.

Corona-Testst?bchen wiederverwendet - Fünf Festnahmen auf Sumatra

Auf der indonesischen Insel Sumatra sollen Mitarbeiter einer staatlichen Firma bereits benutzte St?bchen für Corona-Antigen-Tests gewaschen, neu verpackt und bei anderen Testpersonen wiederverwendet haben. Im Norden der Insel seien fünf Verd?chtige festgenommen worden, sagte der ?rtliche Polizeisprecher Hadi Wahyudi am Mittwoch. Sie h?tten am Flughafen der Hauptstadt Medan für die Firma ?Kimia Farma“ gearbeitet, hie? es.

Die Festgenommenen sollen schon seit Dezember die Wattest?bchen für Nasenabstriche mehrmals verwendet haben. ?Wir werden hochrangige Mitarbeiter der Firma befragen, um der Sache auf den Grund zu gehen“, erkl?rte Wahyudi. Den Verd?chtigen drohten sechs Jahre Gef?ngnis, wenn sie für schuldig befunden würden, gegen die Gesundheits- und Verbraucherschutzgesetze versto?en zu haben. Sie sollen pro Tag fast 2000 Euro Profit gemacht haben, indem sie Passagiere für bereits benutzte Test-Kits zahlen lie?en.

In Indonesien ben?tigen alle Reisenden einen negativen Test, bevor sie ein Flugzeug besteigen. Der Betrug war im April ans Tageslicht gekommen, als ein Polizist sich als Passagier getarnt am Flughafen testen lie? und den Schwindel bemerkte. Ob sich Menschen durch die St?bchen mit dem Virus infiziert haben und ob es zu falschen Testergebnissen gekommen ist, wird noch untersucht.

Kieler IT-Experte besorgt Impftermine – Ministerium geht dagegen vor

Ein Kieler IT-Experte hat mehreren Schleswig-Holsteinern Termine für Corona-Impfungen beschafft und damit den ?rger des Gesundheitsministeriums auf sich gezogen. Er habe bisher gegen eine Gebühr 52 Termine vermittelt, sagte der 28 Jahre alte S?ren Hergel der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet. Er nutzt eine Software, um auf der Internetseite des Landes an die Termine zu kommen.

Das Ministerium prüft jetzt eine Anzeige. ?Mit der Eingabe von Daten dritter Personen unter Zuhilfenahme einer Software wird hier Einfluss auf den Datenverarbeitungsprozess genommen“, teilte das Ministerium mit. Damit würden andere Personen gesch?digt, die wegen der Beschleunigung der Eingabe über die Softwarel?sung von der Impfterminvergabe ausgeschlossen würden. Zudem werde mit der gewerblich angebotenen Softwarel?sung das Prinzip der Kostenfreiheit von Terminbuchungen unterlaufen. Je mehr Menschen diese Dienste in Anspruch n?hmen, desto mehr werde die M?glichkeit, unentgeltlich Termine zu buchen, reduziert. ?Die Zugangshürden werden h?her, die ganze Terminbuchung durch solche Softwarel?sungen und Dienstleistungen verliert ihren kostenfreien Charakter.“

Hergel sagte, er werde sich gegen das Ministerium wehren. Er habe viele weitere Anfragen für Terminbuchungen vorliegen. Hergel hat seine Dienstleistung über ein Kleinanzeigenportal angeboten.

Serbien bietet rund 25 Euro für Corona-Impfungen

Um die weitverbreitete Impfskepsis in der Bev?lkerung des Balkanlandes zu überwinden, will Serbien den Bürgern Geld für eine Corona-Impfung zahlen. Wer sich bisher impfen lie? oder bis zum 31. Mai eine Impfung erh?lt, soll eine einmalige Unterstützung in H?he von 3000 Dinar (25 Euro) erhalten, gab Pr?sident Aleksandar Vucic am Mittwoch in Belgrad bekannt. Das Durchschnittsgehalt in Serbien liegt bei derzeit 520 Euro im Monat.

Diskriminierende Einschr?nkungen für Menschen, die sich nicht impfen lassen wollen, k?men nicht infrage, sagte Vucic dem regierungsnahen privaten Fernsehsender Pink. Er halte es für ?verantwortungslos und egoistisch“, wenn sich jemand nicht impfen lassen m?chte. ?Deshalb haben wir darüber nachgedacht, wie wir Menschen belohnen k?nnen, die Verantwortung an den Tag legen.“

In Serbien haben derzeit rund 30 Prozent der Menschen zumindest eine Corona-Impfung erhalten. Das Land setzt seit Dezember auch Impfstoffe aus Russland und China ein, die in der EU nicht zugelassen sind. Anfangs erzielte Belgrad damit beachtliche Ergebnisse. In den vergangenen zwei Wochen stieg der Anteil der Menschen, die eine Corona-Impfung erhalten haben, aber nur noch um zwei Prozentpunkte.

Bundesparteitag der Grünen findet digital statt

Der Grünen-Bundesparteitag, auf dem unter anderem die Kanzlerkandidatur der Co-Vorsitzenden Annalena Baerbock besiegelt werden soll, findet wegen der Corona-Pandemie nur digital statt. ?Angesichts der Pandemielage ist eine solche Gro?veranstaltung für uns nicht zu verantworten. Wenn das ganze Leben digital ist, gilt das auch für die Politik“, sagte Bundesgesch?ftsführer Michael Kellner dem ?Tagesspiegel“. Vom 11. bis 13. Juni wollen die Grünen auf dem Parteitag zudem über den endgültigen Beschluss zum Wahlprogramm entscheiden. Formale Hürden bei diesen Vorhaben gebe es wegen der digitalen Durchführung nicht, hie? es von der Pressestelle der Grünen auf dpa-Anfrage.

?Es ist einfach etwas komplett anderes, ob man mit hunderten Menschen vor Ort debattiert oder nur in eine Kamera redet“, betonte Kellner. Der Parteitag soll nun aus Berlin an die Mitglieder und Delegierten übertragen werden.

Saarland plant Sonderimpfungen in sozialen Brennpunkten

Auch das saarl?ndische Gesundheitsministerium plant Sonderimpfungen in sozialen Brennpunkten. Diese sollten in Abstimmung mit den Gemeinwesenprojekten erfolgen, teilte das Ministerium in Saarbrücken mit. Seit Anfang der Woche gehen beispielsweise in K?ln mobile Impfteams in Stadtteile mit sozialen Brennpunkten wie Chorweiler, um gezielt zu impfen. Das Land Nordrhein-Westfalen hatte für das Pilotprojekt zun?chst 1000 Impfdosen zur Verfügung gestellt.

Die rheinland-pf?lzische Landesregierung dagegen plant keine Sonderimpfaktionen mobiler Teams in speziellen Stadtteilen. ?Angebote zur gesundheitlichen Versorgung sollen für alle zug?nglich sein und dürfen nicht von der sozialen Herkunft abh?ngen“, teilte das Gesundheitsministerium in Mainz mit.

Pforzheimer ?rztin verimpft übrig gebliebenen AstraZeneca-Impfstoff

Mit einer ungew?hnlichen Aktion hat eine Pforzheimer ?rztin auf das vielfach herrschende Misstrauen gegen den hochwirksamen Impfstoff AstraZeneca aufmerksam gemacht. Nachdem fast 250 Dosen des Vakzins in ihrer Praxis liegen geblieben waren, verimpfte die Medizinerin Nicola Buhlinger-G?pfarth den Wirkstoff in Pforzheim auf einem Supermarkt-Parkplatz und im Geb?ude an Impfwillige. Schon zu Beginn der Aktion herrschte gro?er Andrang. Es gab Verkehrsstaus und lange Schlangen. Auch viele junge Leute waren da.

Einen Termin brauchte es dafür nicht, lediglich eine Impfberechtigung. Menschen unter 60 mussten ausdrücklich zustimmen, den Wirkstoff AstraZeneca zu erhalten. Er wird in Deutschland nur für Menschen ab 60 Jahren empfohlen. AstraZeneca war trotz seiner hohen Wirksamkeit wegen selten auftretender Blutgerinnsel im Zusammenhang mit der Impfung in Verruf geraten. Viele verunsicherte Patienten misstrauten dem Impfstoff daher und lehnten die Impfung damit ab, sagte Buhlinger-G?pfarth. Der Zeitaufwand für die Gespr?che mit den Impfberechtigten auf ihrer Praxis-Warteliste sei enorm gewesen. ?Wir wissen genau, dass es hundert andere gibt, die sich damit gerne impfen lassen wollen.“ Deshalb habe sie sich zu der Aktion auf dem Parkplatz entschlossen – nach ihren Worten die erste dieser Art im Südwesten

Die Impfaktion auf dem Parkplatz schlage gro?e Wellen, hatte dazu ein Sprecher des Haus?rzteverbandes Baden-Württemberg gesagt. Auch aus anderen Praxen gebe es Rückmeldungen, dass Patienten den Wirkstoff nicht wollten. Dass AstraZeneca deshalb aber liegen bleibe, sei nicht bekannt, erkl?rte ein Sprecher des Kassen?rztlichen Verbandes Baden-Württemberg.

NRW: Kommunen unter 100er Inzidenz sollen Au?en-Gastronomie ?ffnen dürfen

Kreise und kreisfreie St?dte mit einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 k?nnen nach Angaben von Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) die Au?en-Gastronomie schon jetzt ?ffnen. ?Wenn einzelne Kommunen, die unter 100 sind, k?nnen die Kommunen über Kommunalverfügung ?ffnungen machen“, sagte Laumann in Düsseldorf auf die Frage nach ?ffnungen im Gastgewerbe. Bei den landesweit geltenden Verordnungen des Landes NRW seien Ausnahmen m?glich. Wenn eine Kommune, die beispielsweise bei einer Inzidenz von 70 liege, die Au?engastronomie ?ffnen wolle, k?nne das die Kreisverwaltung oder Stadtverwaltung entscheiden.

So s?hen es die bisherigen Regelungen in Nordrhein-Westfalen vor. Die Landesregierung werde aber noch entscheiden, welche Regelungen landesweit ab dem 15. Mai in Kommunen unter einer Inzidenz von 100 gelten sollen. Laumann verwies daneben auch auf die kommunalen Modellprojekte für ?ffnungen, die bisher noch nicht h?tten starten k?nnen. Auch das werde jetzt alles mit Inzidenzen unter 100 kommen.

Kanzleramtschef rechnet mit Impfangebot für alle im Juli

Kanzleramtschef Helge Braun geht davon aus, dass bereits im Juli alle Erwachsenen in Deutschland ein Impfangebot erhalten haben werden. Es sei nun klar, ?dass wir in den n?chsten zwei Monaten sehr viel Impfstoff haben werden, um diese Impfkampagne abzuschlie?en“, sagte der CDU-Politiker im Bundestag. Bisher hatte die Bundesregierung aus Vorsicht wegen teilweise stockender Impfstofflieferungen nur zugesagt, dass alle ein Impfangebot bis Ende des Sommers erhalten.

Braun forderte zudem eine ?ganz, ganz hohe“ Impfquote in Deutschland. ?Das schützt auch die, die sich nicht impfen lassen k?nnen“, sagte der CDU-Politiker und verwies etwa auf Schwangere und Kinder, die sich derzeit nicht impfen lassen k?nnen. ?Umso h?her muss der Anspruch sein, dass die impff?hige erwachsene Bev?lkerung jetzt auch das Impfangebot wahrnimmt, dann gehen die Infektionszahlen runter.“

Das Bundeskabinett habe sich mit der Frage besch?ftigt, wie man Gruppen besser erreicht, die bisher unterdurchschnittlich von dem Impfangebot Gebrauch gemacht h?tten. In diesen Gruppen wolle man st?rker gezielter werben, sagte Braun und verwies auf bereits vorhandenes Informationsmaterial in anderen Sprachen und Interviews von Kanzlerin Angel Merkel, die sich an migrantische Gruppen gerichtet h?tten. Es sei im Kabinett verabredet worden, dass Gesundheitsminister Jens Spahn und Arbeitsminister Hubertus Heil erneut auf die kommunalen Spitzenverb?nde zugehen sollten

Braun verteidigte zudem erneut die Ma?nahmen der kürzlich in Kraft gesetzten bundesweiten Corona-Notbremse als ?erforderlich“ und ?verh?ltnism??ig“. Seitdem sei eine ?extrem schnelle Entlastung von den Infektionszahlen“ zu beobachten, sagte Braun. Die Notbremse sei auch von dem gedeckt, was das Robert-Koch-Institut zur Eind?mmung der Krise empfehle.

Brandenburg: "Zunehmende Belastung" in Kliniken

Die Krankenh?user in Brandenburg sind nach Einsch?tzung des Gesundheitsministeriums in der Corona-Krise trotz zurückgehender Infektionszahlen zunehmend unter Druck. ?Wir haben Signale aus der Krankenhauslandschaft, dass die Belastung zunehmend gro? wird“, sagte Gesundheitsstaatssekret?r Michael Ranft im Gesundheitsausschuss des Landtags in Potsdam. Er sprach von einer wichtigen Botschaft, weil die Bev?lkerung in Erwartungshaltung wegen Lockerungen sei. Ranft riet zu einer behutsamen ?ffnung, weil das Personal in den Krankenh?usern noch überlastet sei.

Nach Angaben des Staatssekret?rs sind derzeit 64 Prozent von maximal 1032 Intensivbetten in Brandenburger Krankenh?usern belegt. In knapp 13 Prozent der Betten – das sind 132 – sind demnach Patienten mit Covid-19 untergebracht, von denen 117 beatmet werden. ?Wir haben noch Kapazit?ten“, sagte Ranft. Er wies aber auch darauf hin, dass der Altersdurchschnitt der infizierten Patientinnen und Patienten gesunken sei und es trotz niedriger Sieben-Tage-Inzidenz eine erstaunliche Belegung in den Intensivstationen der Kliniken gebe.

Mit Daten gegen Pandemien: ?WHO-Hub“ startet in Berlin

Zur Abwehr von Pandemien soll noch in diesem Jahr in Berlin ein globales Datenzentrum der Weltgesundheitsorganisation (WHO) an den Start gehen. ?Eine wesentliche Grundlage des Kampfes gegen künftige Pandemien sind Daten“, erkl?rte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bei der Vorstellung des ?WHO-Hub“ gemeinsam mit WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Mit dem gemeinsamen Vorhaben soll die Reaktion auf Pandemieausbrüche weltweit verbessert werden. Es gehe um Daten, die gebündelt und analysiert Erkenntnisse br?chten, die jeder alleine für sich niemals so schnell entdecken k?nne, sagte Merkel. Diese technischen M?glichkeiten werde der ?WHO Global Hub for Pandemic and Epidemic Intelligence in Berlin nutzen und die Erkenntnisse mit allen Staaten teilen.

Corona habe die gro?en Lücken im globalen Daten- und Analysesystem blo? gelegt, sagte WHO-Chef Tedros. Moderne Technologien b?ten jedoch neue Werkzeuge der schnellen Analyse. “Viren k?nnen sich schnell verbreiten, aber Daten k?nnen noch schneller sein?, betonte Tedros. Das neue Zentrum in Berlin werde eine wichtige Rolle in der globalen Gesundheitssicherheit übernehmen.

Die Corona-Pandemie habe der Welt viele Lektionen gelehrt, sagte Spahn. Dazu z?hle die Bedeutung der Zusammenarbeit und einer St?rkung der Rolle der WHO. Bedrohungen müssen so früh wie m?glich identifiziert werden, betonte der Minister. Der neue Hub solle so zeitnah die entscheidenden Daten und Analysen liefern, vor, w?hrend und nach Epidemielagen.

Indien: Gericht erzwingt bessere Versorgung der Kliniken in Neu Delhi

Der Oberste Gerichtshof in Indien zwingt die Regierung von Ministerpr?sident Narendra Modi zum Handeln. Nach einer Entscheidung vom Mittwoch muss die Regierung innerhalb eines Tages einen Plan vorlegen, wie die Krankenh?user in der Hauptstadt Neu Delhi mit ausreichend medizinischem Sauerstoff für ihre Patienten versorgt werden k?nnen.

Der Oberste Gerichtshof entschied sich dagegen, Beamte dafür zu bestrafen, dass die mangelnde Versorgung der Kliniken noch immer nicht behoben ist. ?Beamte ins Gef?ngnis zu stecken oder wegen Missachtung vor Gericht zu stellen, wird uns keinen Sauerstoff bringen“, erkl?rte der Richter Chandrachud in der Anh?rung. ?Bitte nennen Sie uns Schritte, wie wir das l?sen.“ Eine niedrigere Instanz hatte das Verfahren angestrengt, weil Neu Delhi seiner Aufforderung nicht nachkam, eine ad?quate Sauerstoffversorgung in den mehr als 40 Krankenh?usern der Hauptstadt sicherzustellen.

Gericht: Baden-Württemberg muss trotz Corona mehr G?ste bei Trauerfeiern zulassen

An kirchlichen Trauerfeiern in Baden-Württemberg dürfen auch künftig mehr als 30 Menschen teilnehmen. Das Verwaltungsgericht Stuttgart hat einem entsprechenden Eilantrag der Evangelischen Landeskirche in Württemberg stattgegeben, wie die Kirche dem Evangelischen Pressedienst (epd) auf Anfrage mitteilte. Zugelassen sind demnach weiterhin bis zu 100 G?ste.

Der Sprecher der württembergischen Landeskirche, Oliver Hoesch, wies darauf hin, dass die Kirche seit Beginn der Pandemie das ihr M?gliche tue, um zur Eind?mmung der Pandemie beizutragen. Die staatlichen Ma?nahmen habe man stets unterstützt, insbesondere in seelsorgerlichen Fragen allerdings auch kritisch begleitet. Eine H?chstgrenze bei Trauerfeiern von 30 Teilnehmern ab einer Sieben-Tages-Inzidenz von 100 pro 100.000 Einwohnern halte die Kirche nicht für rechtens.

Bei der sogenannten ?Bundesnotbremse“ hat sich laut Hoesch ein unterschiedliches Verst?ndnis von Bestattungen gezeigt: W?hrend der Bund Feiern dieser Art offenbar als ?private Zusammenkunft“ werte, an der die Kirchen mitwirken k?nnten, sehe die Kirche darin einen ?ffentlichen Gottesdienst, der nach Infektionsschutzgesetz ausdrücklich von den Beschr?nkungen ausgenommen ist. Dieser kirchlichen Auffassung schloss sich nun auch das Verwaltungsgericht an. Strenger als das Land ist die Kirche dagegen bei h?heren Inzidenzen. So gilt seit Dezember ab einer Inzidenz von 200, dass nicht mehr als 50 Personen an einer Bestattung teilnehmen k?nnen. Nach den Vorgaben des Landes sind es 100 Personen im Freien. Den Beschluss des Stuttgarter Verwaltungsgerichts kann das Land vor dem Verwaltungsgerichtshof anfechten.

Gesundheitsministerium bekommt weitere 3,8 Milliarden für Impfstoffe

Das Gesundheitsministerium soll zur Beschaffung von Corona-Impfstoff weitere 3,8 Milliarden Euro aus dem Bundeshaushalt bekommen. Es geht dabei um Impfstoff für die Jahre 2022 und 2023, also vor allem für Auffrischungsimpfungen und Impfungen gegen mutierte Coronaviren. Das geht aus einem Schreiben des Finanzministeriums an den Haushaltsausschuss des Bundestags hervor, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt und über das das Nachrichtenportal ?The Pioneer“ berichtete.

Demnach zeichnen sich Vertragsabschlüsse der Europ?ischen Kommission ab, ?um eine ausreichende Versorgung mit ad?quaten Impfstoffen gegen COVID-19 auch für die kommenden Jahre sicherzustellen“. Der Preis werde aber ?zu erheblichen Teilen“ erst 2022 und 2023 f?llig. Au?erdem stehe ein Vertrag kurz vor dem Abschluss, bei dem es auch um angepasste Impfstoffe für Kinder gehe. Deutschland müsse jetzt Zahlungsverpflichtungen eingehen, damit entsprechend viel Impfstoff bestellt werde.

Dehoga: Gastwirte im April mit 75 Prozent Umsatzminus

Das deutsche Gastgewerbe hat im Lockdown-Monat April 75,2 Prozent weniger Umsatz gemacht als vor Jahresfrist, wie der Branchenverband Dehoga mitteilt. Laut Umfrage unter 4720 Betrieben wartet noch jeweils jedes zehnte Unternehmen auf die Auszahlung der November- und Dezemberhilfe. Auch beim aktuellen F?rderprogramm der überbrückungshilfe III melden demnach gut 79 Prozent noch keinen Eingang des Geldes. Jeder vierte Unternehmer ziehe eine Betriebsaufgabe in Erw?gung. ?6,1 Prozent der Betriebe sehen konkret die Gefahr, dass sie in den n?chsten drei Wochen einen Insolvenzantrag für ihren Betrieb stellen müssen.“ Dehoga-Pr?sident Guido Z?llick bekr?ftigt, dass der Insolvenzschutz für solche Firmen verl?ngert werden müsse. ?Es ist ein Gebot der Stunde, die Hilfslücken zu schlie?en und das überleben der Unternehmen zu gew?hrleisten.“

NRW ?ffnet Impfungen ab Donnerstag für weitere Berufsgruppen

Nordrhein-Westfalen ?ffnet die Impfkampagne für weitere Berufsgruppen. Das hat Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) in Düsseldorf angekündigt. Termine k?nnen ab Donnerstag unter anderem von Impfwilligen vereinbart werden, die im Lebensmitteleinzelhandel, in der Justiz oder an weiterführenden Schulen besch?ftigt sind.

Die Impfreihenfolge in den Arztpraxen in Nordrhein-Westfalen soll Anfang Juni enden. Voraussichtlich ab dem 7. Juni würden die Betriebs?rzte in die Corona-Impfkampagne einbezogen, sagte Laumann. Sp?testens ab diesem Zeitpunkt falle dann die Priorisierung in den Arztpraxen.Im Juni würden die gr??ten Fortschritte im Impfprogramm gemacht, kündigte Laumann an. Die Anzahl der Impfdosen in den Arztpraxen werde sich deutlich erh?hen. Allein die Zahl der Biontech-Impfdosen werde sich gegenüber Mai verdoppeln. Aber auch die Impfzentren würden noch einige Zeit gebraucht, sagte der CDU-Politiker. Ihre Finanzierung sei bis einschlie?lich September gesichert.

Laumann kündigte au?erdem an, dass das Land den Kommunen für benachteiligte Stadtteile 100.000 Impfdosen bereitstelle. Diese Menge werde das Land bündeln, ohne anderen Kommunen den Impfstoff wegzunehmen. Damit sollen Bemühungen wie in K?ln-Chorweiler unterstützt werden, in Stadtteilen mit hohen Infektionsraten einen Schwerpunkt zu setzen. Zur Verteilung unter den Kommunen müsse aber noch eine Regelung gefunden werden. Auch in Ballungszentren des Ruhrgebietes vermutet Laumann einen Bedarf.

Gef?lschter Corona-Impfnachweis des Impfzentrums in Hof aufgetaucht

Wegen eines gef?lschten Corona-Impfnachweises hat die Kriminalpolizei in Hof Ermittlungen aufgenommen. Ein Fernsehreporter habe die Polizei in der vorigen Woche auf einen gef?lschten Impfnachweis des Impfzentrums in Hof hingewiesen, sagte ein Sprecher des Polizeipr?sidiums Oberfranken.

Der Reporter habe den gef?lschten Impfnachweis laut eigener Aussage im Internet bestellt. Es handele sich um ein Einlegeblatt für den bekannten gelben Impfausweis. Da der vermutlich von einem Internetshop stammende Nachweis einen falschen Stempel des Impfzentrums in Hof und weitere gef?lschte Angaben beinhalte, werde wegen Urkundenf?lschung ermittelt, so der Sprecher. Zun?chst hatte die ?Frankenpost“ über die Ermittlungen berichtet.

Kanzleramtschef: Hohe Impfquote schützt Kinder und Schwangere

Kanzleramtschef Helge Braun fordert eine ?ganz, ganz hohe“ Impfquote in Deutschland. ?Das schützt auch die, die sich nicht impfen lassen k?nnen“, sagt der CDU-Politiker und verweist auf Schwangere und Kinder, die sich derzeit nicht impfen lassen k?nnen. ?Umso h?her muss der Anspruch sein, dass die impff?hige erwachsene Bev?lkerung jetzt auch das Impfangebot wahrnimmt, dann gehen die Infektionszahlen runter“, fügt er hinzu.

Braun h?lt es für m?glich, dass bereits im Juli alle Erwachsenen in Deutschland ein Impfangebot erhalten haben werden. Es sei nun klar, ?dass wir in den n?chsten zwei Monaten sehr viel Impfstoff haben werden, um diese Impfkampagne abzuschlie?en“.

AstraZeneca bleibt liegen: Arzt bietet Termine via Ebay an

Um den Impfstoff von AstraZeneca nicht verfallen zu lassen, hat ein Hausarzt aus Ostwestfalen einen ungew?hnlichen Weg über Ebay gew?hlt. ?Es w?re Wahnsinn, den zuverl?ssigen und wirksamen Impfstoff verkommen zu lassen“, sagte der Allgemeinmediziner und Kardiologe Peter Weitkamp aus Kirchlengern der Deutschen Presse-Agentur. Zwei Tage lang habe er nun über die Internet-Plattform Impftermine mit AstraZeneca ?zu verschenken“ an Menschen über 60 Jahre angeboten. Er habe 80 bis 90 Impfdosen übrig. Ab der kommenden Woche werde er seine AstraZeneca-Restbest?nde denen verabreichen, die sich auf sein Ebay-Angebot hin meldeten. Zuvor hatte die ?Neue Westf?lische“ über den Mediziner berichtet.

Norwegen kündigt Einführung von Impf-Zertifikaten an

Norwegen wird ab Anfang Juni Impf-Zertifikate einführen. Damit sollen Inhaber Zugang zu Veranstaltungen erhalten, wie Ministerpr?sidentin Erna Solberg ankündigt. Rund ein Viertel der Bev?lkerung hat eine erste Impfung erhalten, 6,8 Prozent zwei Impfungen.

Zahl der Intensiv-Patienten in Deutschland sinkt auf 4828

Die Zahl der in Krankenh?usern registrierten Corona-Intensiv-Patienten in Deutschland ist weiter gesunken. Das Divi Register meldet 4828 Patienten (Vortag 4945).

30,1 Prozent der Niedersachsen ein Mal gegen Coronavirus geimpft

In Niedersachsen sind 30,1 Prozent der Menschen inzwischen mindestens ein Mal gegen das Coronavirus geimpft worden. Wie ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in Hannover sagte, gab es am Vortag 42.351 Impfungen in den Impfzentren und rund 46.000 Impfungen in den Arztpraxen. Niedersachsen liegt damit auf Rang fünf der Bundesl?nder, was den Impffortschritt angeht. 7,4 Prozent der Bürger haben bereits eine Zweitimpfung erhalten. Auf der Warteliste für eine Impfung stehen aktuell rund 530.000 Menschen. In Bremen haben 30,5 Prozent der Einwohner mindestens eine Erstimpfung erhalten. 10,4 Prozent sind vollst?ndig geimpft.

WHO-Experten von Daten zu Sinopharm-Nebenwirkungen wenig überzeugt

Experten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben wenig Vertrauen in die vom chinesischen Staatskonzern Sinopharm zur Verfügung gestellten Daten zu gravierenden Nebenwirkungen seines Impfstoffs. Sie sind aber von der Wirksamkeit des Vakzins insgesamt überzeugt, wie aus einem der Nachrichtenagentur Reuters vorliegenden Dokument hervorgeht. Das Papier wurde zur überprüfung des Impfstoffs erstellt. Von der WHO und von Sinopharm sind zun?chst keine Stellungnahmen zu erhalten.

WELTPlus-Kommentar: Angela Merkels Ahnungslosigkeit beim Thema Grundrechte

Grundrechte für Geimpfte: Angela Merkels eklatante Bildungslücken - WELT

Wochenlang hat die Bundeskanzlerin erkl?rt, die Grundrechte müssten für alle eingeschr?nkt bleiben, bis jeder ein Impfangebot erhalten habe. Das ist Unsinn, denn: Die Grundrechte stehen über allem. Dass das nicht selbstverst?ndlich ist, ist besorgniserregend.


Amtsarzt kritisiert Impfpl?ne des Senats für soziale Brennpunkte

Der Amtsarzt aus Berlin-Reinickendorf, Patrick Larscheid, hat die Ankündigung des Senats von Impfungen in sozialen Brennpunkten kritisiert. Die Aktion gehe am eigentlichen Problem dieser Viertel vorbei, sagte Larscheid im RBB-Inforadio. Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller hatte am Dienstag mitgeteilt, im Lauf der n?chsten Woche sollten 10 000 Impfdosen an Stadtteilzentren in sozialen Brennpunkten oder Quartieren in schwierigen Wohnsituationen geliefert werden. Solche Impfungen vor Ort bedeuteten einen hohen Gesundheitsschutz für die entsprechenden Bev?lkerungsgruppen.

Larscheid ?u?erte sich skeptisch. ?Wir haben ein Problem mit denjenigen, die in diesen sogenannten sozialen Brennpunkten leben“, sagte der Amtsarzt. Es gebe Bev?lkerungskreise, die Corona-Ma?nahmen ablehnten und nicht bereit seien, Einschr?nkungen zu akzeptieren. Der Einsatz eines Impfmobils reiche in diesen F?llen nicht. ?Das Kernproblem haben sie damit noch nicht berührt“, sagte Larscheid.

AOK: Wegen Corona weniger Schlaganfallpatienten im Krankenhaus

Aus Angst vor Corona-Infektionen scheuen offenkundig Schlaganfallpatienten den Weg in die Klinik. Im vergangenen Jahr wurden in Schleswig-Holstein 3415 AOK-Versicherte in Krankenh?usern station?r mit einem Schlaganfall aufgenommen und damit zehn Prozent weniger als im Vorjahr, wie die Krankenkasse berichtete. Aus Angst, sich dort mit dem Coronavirus zu infizieren, meiden die Menschen trotz typischer Symptome den Weg in die Klinik, sagte der Vorstandsvorsitzende der AOK Nordwest, Tom Ackermann. Dies gebe Anlass zur Sorge.

Ausbildungsmarkt im Corona-Jahr deutlich geschrumpft

Der Ausbildungsmarkt in Deutschland ist im vergangenen Jahr wegen der Corona-Krise deutlich geschrumpft. Die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsvertr?ge sank 2020 um elf Prozent auf 467.500, wie aus dem aktuellen Berufsbildungsbericht hervorgeht, den das Bundeskabinett verabschiedete. Zum ersten Mal seit 1992 fiel die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsvertr?ge im dualen System damit auf unter 500.000.

Rückg?nge gab es der Regierung zufolge nahezu überall, besonders Industrie und Handel waren betroffen. Einzig in der Landwirtschaft gab es einen ?geringfügigen Anstieg“. Auf beiden Seiten gingen dabei Angebot und Nachfrage parallel zurück: Die Zahl der angebotenen Stellen in den Betrieben schrumpfte um 8,8 Prozent auf 527.400. Die Ausbildungsnachfrage ging um 9,6 Prozent auf 496.800 zurück. Damit kamen rechnerisch auf 100 Bewerberinnen und Bewerber 106 Ausbildungsstellen.

Regierung will Folgen der Corona-Ma?nahmen für Jüngere abfedern

2 Milliarden Euro – Regierung will Corona-Folgen für Jüngere abfedern - WELT

Hart getroffen und oft vergessen: Zuletzt war immer wieder die Rede davon, wie jüngere Jahrg?nge unter den Corona-Ma?nahmen leiden. Jetzt sollen sie für ihre Einbu?en ein Stück weit entsch?digt werden.


Kretschmer: Christen stehen bei Corona in der Verantwortung

Sachsens Ministerpr?sident Michael Kretschmer (CDU) sieht Christinnen und Christen in der Verantwortung, die Beschr?nkungen im Kampf gegen Corona in der Bev?lkerung zu vertreten. ?Wir sollten einen Beitrag dazu leisten, dass nicht die scharfen und immer extremeren und immer lauteren Worte gewinnen“, sagte Kretschmer im Corona-Podcast ?Himmelklar“ des K?lner Domradios. Die Antwort von Christen sollte ?werbend, erkl?rend, vernünftig und beruhigend sein“.

Nach über zw?lf Monaten in der Pandemie seien alle ?extrem ersch?pft“, sagte Kretschmer, der selbst der evangelischen Kirche angeh?rt. Die Politik brauche deshalb mehr Verbündete. ?Wir brauchen mehr Menschen, die auch aus eigener überzeugung dafür eintreten, dass überall Corona-Schutzregeln eingehalten werden.“

Rekord bei Ern?hrungskrisen: 155 Millionen Menschen leiden

Die Zahl der Menschen, die in Krisenl?ndern nicht genug zu essen haben oder sogar hungern, hat nach Angaben der Vereinten Nationen ein Fünf-Jahres-Hoch erreicht. Gewaltsame Konflikte, wirtschaftliche Krisen, die Corona-Pandemie sowie extreme Wetterereignisse haben 2020 rund 155 Millionen Menschen in eine akute Ern?hrungsunsicherheit getrieben, wie die UN-Weltern?hrungsbeh?rde FAO in Rom warnte. Das seien etwa 20 Millionen Menschen mehr als im Vorjahr.

Diese Zahlen gehen aus dem neuen Bericht über globale Lebensmittelkrisen und Hunger hervor, den ein internationales Bündnis der UN, der EU sowie von Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen vorgelegt hat. Betroffen seien Menschen in 55 L?ndern beziehungsweise Territorien, die dort 2020 nicht ausreichend Essen für den Erhalt ihrer Gesundheit hatten.

In Indien werden Forderungen nach einem Lockdown lauter

Angesichts einer weiter rasant steigenden Zahl an Corona-Infektionen werden in Indien die Forderungen nach einem strengen Lockdown erhoben. Der indischen Regierung fehle jegliche Strategie, darum sei ein solcher Schritt derzeit die einzige M?glichkeit, sagte der Vorsitzende der oppositionellen Kongresspartei Rahul Ghandi. Mit weiteren 382.000 F?llen stieg die Gesamtzahl der best?tigten Infektionen in Indien auf 20,6 Millionen. Experten sch?tzen, dass die tats?chliche Zahl noch deutlich h?her ist.

Jens Spahn: ?Es geht hier um Grundrechte und Freiheiten“

Corona-Lockerungen: ?Es geht hier um Grundrechte und Freiheiten“ - WELT

Trotz der sinkenden Inzidenzzahlen mahnt Gesundheitsminister Spahn zur Vorsicht bei den ?ffnungen. Diese müssten ?Schritt für Schritt mit Augenma?“ passieren – aber auch mit einem Verst?ndnis dafür, dass es um Grundrechte geht.


Coronavirus-Infektion bei acht L?wen in indischem Zoo

Acht L?wen in einem indischen Zoo sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die L?wen h?tten Ende April Zeichen von Atemnot gezeigt, inzwischen l?gen entsprechende Testresultate vor, teilte das indische Umweltministerium mit. Die Nasen-, Hals- und Atemwegsproben seien unter Narkose genommen worden. Die Tiere seien isoliert worden und sie seien auf dem Weg der Besserung, hie? es. Der Nehru Zoological Park in Hyderabad sei für Besucherinnen und Besucher geschlossen worden.

"Keine Abstandsregeln": Hamburgs Papierk?rbe widmen sich Corona

Hamburgs neue Papierk?rbe widmen sich der Corona-Pandemie von der humorvollen Seite. Sprüche wie ?Maskendepot“ oder ?Ich bin systemrelevant“ sollen motivieren, die Stadt sauber zu halten, wie die Stadtreinigung mitteilte. 500 zus?tzliche rote Papierk?rbe sollen in den kommenden Tagen installiert werden, weil die Stadtreinigung mit Beginn der warmen Jahreszeit mit mehr Abfall in den Grünfl?chen rechnet.

Die neuen Sprüche wie ?Müllherberge“ oder ?Empf?nglich für Abf?lligkeiten“ wurden über einen Kreativwettbewerb auf den Social-Media-Kan?len der Stadtreinigung gefunden. Anders als früher werden auf den Sprechblasen auch die Urheber genannt.

Umfrage: Zufriedenheit bei Corona-Bek?mpfung gesunken

Die Zufriedenheit mit dem staatlichen Krisenmanagement in der Corona-Pandemie ist in Deutschland laut einer internationalen Umfrage wie in anderen Demokratien deutlich gesunken. W?hrend im Frühjahr 2020 noch 71 Prozent der deutschen Befragten der Meinung gewesen seien, dass ihr Land gut auf die Pandemie reagiere, seien nun nur noch 48 Prozent dieser Ansicht. Das teilte die Demokratie-Organisation des Ex-Nato-Generalsekret?rs Anders Fogh Rasmussen, die Alliance of Democracies, in Kopenhagen mit. Der Rückgang entspreche einem allgemeinen Trend in Europa, sei aber deutlich gr??er als im globalen Durchschnitt.

Fast die H?lfte aller Deutschen (48 Prozent) sei zudem der Meinung, dass die Bundesregierung die Freiheiten der Bürger in der Pandemie zu weit eingeschr?nkt habe, erkl?rte die Organisation. 31 Prozent hielten die Einschr?nkungen dagegen für angemessen. Auch diese Zahlen lagen im europ?ischen Durchschnitt.

dpa/Reuters/AP/AFP/epd/jm/dp/gub

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